SRG SSR

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Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft
Logo
Rechtsform Verein[1]
Gründung 1931
Sitz Bern, Schweiz

Leitung

Mitarbeiter 6'106 (2014)[2]
Umsatz 1,651 Mrd. CHF (2014)[2]
Branche Massenmedien
Website www.srgssr.ch
Logo bis zum 31. Dezember 2010

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (französisch Société suisse de radiodiffusion et télévision, italienisch Socièta svizzera di radio-televisione, rätoromanisch Societad svizra da radio e televisiun), Markenauftritt als SRG SSR, ist ein Verein mit Sitz in Bern und Trägerin des grössten Unternehmens für elektronische Medien in der Schweiz. Ihr Angebot ist vorwiegend auf die Schweiz bezogen. Die SRG SSR arbeitet unter einer Konzession des Bundes,[3] die ihr umfangreiche Aufgaben im Dienste der allgemeinen Öffentlichkeit (Service public) überträgt.

Organisation und Aufbau des Unternehmens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SRG SSR als Verband von Vereinen und Genossenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband bildet die Trägerschaft der SRG SSR. Sie funktioniert als Brücke zwischen der Öffentlichkeit und dem Unternehmen. Ihre Mitglieder nehmen Einfluss auf die SRG SSR wie die Aktionärinnen und Aktionäre einer Aktiengesellschaft.

SRG SSR besteht aus vier Regionalgesellschaften, die in der deutsch- und in der französischsprachigen Schweiz wiederum in einzelne Mitgliedgesellschaften unterteilt sind. Diese Mitgliedgesellschaften können zudem auch noch in Sektionen unterteilt sein. Die Regionalgesellschaften der SRG SSR sind:

SRG.D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SRG Deutschschweiz: Radio- und Fernsehgesellschaft der deutschen und rätoromanischen Schweiz

    • SRG Zürich Schaffhausen (Radio- und Fernsehgenossenschaft Zürich)
      • Sektion 1 (Stadt Zürich)
      • Sektion 2 (Limmattal / linkes Ufer / Knonaueramt)
      • Sektion 3 (rechtes Ufer / Zürich Oberland)
      • Sektion 4 (Schaffhausen / Zürich Unterland / Winterthur)
    • SRG Bern Freiburg Wallis (Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern, Deutschfreiburg, Oberwallis)
      • SRG Freiburg (Radio-und Fernsehgesellschaft Deutschfreiburg)
      • SRG Wallis (Radio- und Fernsehgesellschaft Oberwallis)
    • SRG Region Basel (Radio- und Fernsehgenossenschaft Basel)
    • SRG Ostschweiz (Ostschweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft)
    • SRG Zentralschweiz (Zentralschweizer Radio- und Fernsehgesellschaft)
      • SRG Uri
      • SRG Schwyz
      • SRG Obwalden
      • SRG Nidwalden
      • SRG Luzern
      • SRG Zug
    • SRG Aargau Solothurn (Radio- und Fernsehgesellschaft Aargau/Solothurn)

RTSR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Société de radiodiffusion et de télévision de la Suisse romande

    • SSR Berne (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)
    • SSR Fribourg (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)
    • SSR Genève (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)
    • SSR Jura (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)
    • SSR Neuchâtel (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)
    • SSR Valais (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)
    • SSR Vaud (Radio-Télévision Suisse Romande SRT)

CORSI[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ocietà cooperativa per la radiotelevisione nella Svizzera italiana

SRG.R[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SRG SSR Svizra Rumantscha

Die Organe der Gesellschaft auf nationaler Ebene sind:

  • die Delegiertenversammlung unter der Leitung des Präsidenten der SRG SSR
  • der Verwaltungsrat
  • der Generaldirektor
  • die Geschäftsleitung

In den einzelnen Sprachregionen entsprechen die Regionalräte und deren Regionalvorstände der Delegiertenversammlung und dem Verwaltungsrat. Weitere Organe sind die Publikumsräte und die von ihnen gewählten Ombudsstellen.

Das Bundesamt für Kommunikation kontrolliert, ob die SRG bzw. ihre Sendeunternehmen die Bestimmungen von Gesetz, Konzession und den einschlägigen internationalen Übereinkommen einhält. Daneben sind folgende Instanzen für die Beurteilung von Sendungen und die Behandlung von Beanstandungen und Beschwerden zuständig:

  • Publikumsräte: Sie sind Schnittstelle zwischen Programmschaffenden und Publikum. Als Vertreter verschiedener Bevölkerungskreise beurteilen die Mitglieder die publizistischen Leistungen. Für die Programmverantwortlichen sind sie wichtige Diskussionspartner. In ihren Berichten halten sie ihre Beobachtungen und Beurteilungen fest, machen konkrete Verbesserungsvorschläge und informieren die Öffentlichkeit. Die Publikumsräte haben keine Weisungsbefugnisse.
  • Ombudsstellen: Die SRG hat fünf Ombudsstellen – je eine für die Radio- und Fernsehprogramme der vier Sprachregionen und eine für Swissinfo. Die Ombudsstellen vermitteln zwischen den Personen, welche eine Beanstandung einreichen, und den Programmverantwortlichen. Da zu den meistbeachteten und stark diskutierten Sendungen der SRG naturgemäss die Informationssendungen zählen, sind diese am häufigsten von Beanstandungen betroffen.
  • Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI): Ist jemand mit der Beurteilung der Ombudsstelle nicht einverstanden, kann der Streitfall bei der UBI beanstandet werden.

In allen Regional- oder Mitgliedgesellschaften der SRG engagieren sich rund 23.000 Menschen, wodurch eine direkte gesellschaftliche Partizipation erreicht wird. Beispielsweise wird im deutschen Modell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei sechsfacher Bevölkerungszahl die gesellschaftliche Trägerschaft in sämtlichen Gremien und Beiräten von ARD und ZDF von insgesamt nur rund 1000 Repräsentanten praktisch ausgeübt.[4]

Das Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wird geführt von der Generaldirektion unter dem Vorsitz des Generaldirektors. Dieser sind die sogenannten Unternehmenseinheiten unterstellt. Es sind dies:

Zudem gehören zum Unternehmen folgende Tochtergesellschaften:

Die Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SRG SSR ist zwar ein privatrechtlicher Verein[5] und ein eigenständiges Unternehmen, jedoch erhält sie neben ihrer Konzession vom Bund (für alle elektronischen Medien erforderlich) auch einen klaren gesetzlichen Auftrag für den sogenannten «Service public». Das heisst die SRG SSR ist dafür verantwortlich, dass alle Sprachregionen eine gesicherte Informationsabdeckung und ein vielfältiges Unterhaltungs-, Bildungs- und Kulturprogramm erhalten. Dafür erhält sie einen Grossteil der Einnahmen aus den Rundfunkgebühren (70 %), die die Billag erhebt.

Im Rahmen des im März 2009 beschlossenen Projekts «Medienkonvergenz und Wirtschaftlichkeit» bündelte die SRG SSR ihre Unternehmenseinheiten je Sprachregion und strebte eine engere Zusammenarbeit zwischen Radio, Fernsehen und Online an. So nahm am 1. Januar 2011 die neue Unternehmenseinheit Schweizer Radio und Fernsehen, als Zusammenschluss zwischen Schweizer Radio DRS und dem Schweizer Fernsehen, ihren Betrieb auf.

Die Sender der SRG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SRG SSR und ihre Unternehmenseinheiten produzieren 17 Radio- und 7 Fernsehprogramme, die unter folgenden Sendernamen ausgestrahlt werden:

Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bundesrat erteilte am 17. Februar 1999 der SRG SSR die Konzession zum Aufbau eines DAB-Netzes in der Schweiz. Noch im gleichen Jahr gingen im Grossraum Bern-Solothurn die ersten Sender in Betrieb. Weiter folgten in den Jahren 1999 und 2000 die Regionen Interlaken-Bern-Biel, Baden-Zürich-Winterthur, sowie die Genferseeregion und die Agglomeration Basel. Seit 2001 ist DAB auf den Hauptverkehrsachsen Ost-West (inklusive der grossen Tunnels) und Teilen der Nord-Südachse empfangbar. Derzeit (Stand März 2007) können 80 % der Schweizer Bevölkerung DAB empfangen. Bis Ende 2009 soll DAB in der ganzen Schweiz zu empfangen sein.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teletext[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verbreitung von Informationen über Swiss TXT

Interaktives Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Basis von HbbTV wurde per 5. März 2013 der Testbetrieb von interaktivem Fernsehen auf den HD Sendern RTS Un und RTS Deux lanciert. Unter dem Namen RTS+ werden News, Sportresultate und Video on demand-Angebot ausgeliefert. Die Lösung wurde von der Tochtergesellschaft Swiss TXT entwickelt. [6]

Internet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • SWI swissinfo.ch als Informationsplattform, insbesondere für Auslandschweizer, in zehn Sprachen und mit verschiedenen Services. Zuletzt wurde ein Angebot in russischer Sprache aufgeschaltet.

Sendeanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sendeanlagen, über welche die Programme der SRG SSR ausgestrahlt werden, gehören seit Anfang 2002 Swisscom Broadcasting (früher PTT), die auch für den Betrieb verantwortlich zeichnet. Die bekanntesten Sendeanlagen sind:

Geschichte der SRG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten öffentlichen Radiosender in der Schweiz waren Flugplatzsender in Lausanne (Programmbeginn 26. Februar 1923), Genf und Zürich, konzessioniert nach dem neuen Telegraphen- und Telephonverkehrsgesetz.[7] Sie verbreiteten regelmässig Meldungen und Wetterberichte für die Luftfahrt, in den Pausen Musik von Schallplatten; bald kamen allgemeine Nachrichten und Sportsendungen dazu.[8]

In der Folgezeit entstanden sieben regionale Organisationen, die sich am 24. Februar 1931 zum Verein Schweizerische Rundspruchgesellschaft (SRG)[9] zusammenschlossen (Vorgänger war die im März 1926 in Bern gegründete Union Radiophonique Suisse).

Nr. Organisation Start Landessender Frequenz 1934[10] Direktor 1935[11]
1 Radiogenossenschaft Zürich 23. Aug. 1924
Hönggerberg
11. Juni 1931
Beromünster
556 Job, Jakob Jakob Job
2 Radiogenossenschaft Basel 19. Juni 1926
Zeughaus St. Jakob
556; 1375 (BS) Emil Notz
3 Radiogenossenschaft Bern 19. Nov. 1925
Münchenbuchsee
556; 1375 (BE) Kurt Schenker
4 Ostschweizerische Radiogesellschaft (ORG) St. Gallen 12. Apr. 1930 (gegründet) 556 (-)
5 Société Romande de Radiodiffusion (SRR) Lausanne 26. Feb. 1923
Champ-de-l'Air
23. Apr. 1931
Sottens
677 Eduard Müller
6 Société des Emissions de Radio-Genève (SERG) 10. Mär. 1925
Genève-Cointrin
Félix Pommier
7 Ente Autonomo per la Radiodiffusione nella Svizzera Italiana (EARSI); 1938:
Società Cooperativa per la Radiodiffusione nella Svizzera Italiana (CORSI)
07. Juli 1929 (gegründet) 28. Okt. 1933
Monte Ceneri
1167 Felix A. Vitali

Zur Entwicklung in Deutschland siehe: Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (RRG)

1931 bis 1950er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SRG erhielt vom Bundesrat die alleinige Konzession für Radiosendungen in der Schweiz. In der Bewilligung gab es eine Klausel, dass die Sender der SRG ihre Informationen nur bei der SDA beziehen durften.

Im Jahre 1937 wurde die SRG erstmals reorganisiert und stärker zentralisiert. 1938 wurde Rätoromanisch als vierte offizielle Landessprache der Schweiz anerkannt, worauf das Radiostudio Zürich anfing, Beiträge in rätoromanischer Sprache zu senden.

An der Landesausstellung von 1939 wurde von der ETH Zürich erstmals in der Schweiz die neue Fernsehtechnik dem staunenden Schweizer Publikum vorgeführt. Zu diesem Anlass organisierte die SRG einige Schauspielerinnen und Schauspieler, deren Aufführung gefilmt und direkt auf einen Fernsehbildschirm übertragen wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte die SRG mit ihren Radioprogrammen die «Geistige Landesverteidigung» und übernahm damit eine wichtige politische Funktion. Die Sendungen zur politischen und militärischen Lage wurden weltweit über Kurzwelle gesendet. Radio Beromünster galt als der einzige «freie» deutschsprachige Sender Europas; bekannt wurde insbesondere von Salis’ Freitagabend-Sendung Weltchronik.

1950er bis 1990er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab den fünfziger Jahren veränderte sich die Radiolandschaft: Die Transistorradios begannen langsam, sich durchzusetzen, womit Radiohören alltäglich und ortsunabhängig wurde. Die drei Radiosender der SRG führten 1956 ihre zweiten Programme auf UKW ein. Gleichzeitig zu den Transistorradios fing das Fernsehen an, sich langsam aber sicher durchzusetzen. Die SRG startete Versuchssendungen in Lausanne, Basel und Zürich. Ab 1953 wurde von der SRG ein offizieller Fernsehbetrieb eingeführt. An fünf Abenden pro Woche wurde in der Region Zürich ein einstündiges Programm gesendet. 1954 gründet die SRG gemeinsam mit acht anderen europäischen Fernsehstationen die Eurovision.

1957 erhielt die SRG die erste offizielle Fernsehkonzession der Schweiz, die auf den 1. Januar 1958 in Kraft trat. Ab Mitte 1958 wurden die Sendungen in Zürich durch deutsch- und französischsprachige Sendungen aus Zürich und Genf ergänzt, der Sender der italienischen Schweiz übertrug Programme aus den anderen Landesteilen mit italienischen Kommentaren.

1961 erhielt die italienische Schweiz ein erstes eigenes Fernsehstudio im Tessin und 1963 wurde die erste rätoromanische Sendung ausgestrahlt. 1964 wurde die SRG neu organisiert. Im selben Jahr bewilligte der Bundesrat die Einführung von Fernsehwerbung und die SRG gründete eine Tochtergesellschaft, die AG für Werbefernsehen.

1965 wurde das Radio- und TV-Studio im Bundeshaus eingeweiht und 1966 in Chur ein kleines Studio für rätoromanische Sendungen eingerichtet, von dem aus Sendungen über DRS 2 ausgestrahlt werden.

Ab 1966 werden die zweiten Sender (DRS 2, RSR 2 und RSI 2) offiziell zu Radioprogrammen, die «höheren Ansprüchen in Bezug auf Musik, Unterhaltung und Information» genügen sollen. Ab 1968 werden alle Fernsehsendungen in Farbe ausgestrahlt.

Seit 1969 ist die SRG Partner der Aktion «Ritter der Strasse».

In den siebziger Jahren wurden neue Fernsehstudios in Genf, Zürich und Comano in Betrieb genommen. Ab 1971 wurden die Radionachrichten nicht mehr von der SDA produziert, sondern gingen in die Verantwortlichkeit der SRG über. Ebenfalls in den Siebzigern wurde dem Rätoromanischen ein immer grösserer Stellenwert zugestanden und 1975 wurde das Ressort Televisiun Rumantscha geschaffen. Ab 1978 sendeten die Radiosender der SRG in Stereo.

In den achtziger Jahren wurden erstmal die rigiden Bestimmungen des Mediengesetzes gelockert und erste private sowie kommerzielle Lokalradios wurden erlaubt. 1983 führte die SRG dritte Programme für das jugendliche Publikum ein: DRS 3, Couleur 3 und Rete 3.

Ab 1984 gab es auf den Schweizer Fernsehsendern erstmals Teletext. Im selben Jahr startete die SRG gemeinsam mit dem ZDF und dem ORF ein gemeinsames Programm, 3sat, und mit französischen und belgischen Partnern den französischsprachigen Sender TV5 Monde.

1990er bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 wurde die SRG erneut restrukturiert und zu einer aktienrechtlichen Holding umgewandelt, die sich jedoch weiter in öffentlicher Hand befand. 1992 wurde der Kulturauftrag der SRG im Gesetz festgeschrieben.

1993 startete eine neue Fernsehkette der SRG, die «S Plus», die ab 1995 «Schweiz - Suisse - Svizzera - Svizra 4» hiess. 1995 spaltete sich die «Radio e Televisiun Rumantscha» (RTR mit TvR und RR) von SF DRS und SR DRS ab und wurde zur unabhängigen Einheit innerhalb der SRG. 1997 wurde die erfolglose vierte Fernsehsenderkette «Schweiz 4» eingestellt und durch die zweiten Programme SF2, TSR 2 und TSI 2 ersetzt. Der bisherige Telefonrundspruch wurde ebenfalls eingestellt und durch die drei Programmketten von Swiss Satellite Radio ersetzt.

Bei der Reorganisation von 1999 erhielt die SRG ihren neuen Namen SRG SSR idée suisse, wobei die «schweizerische Idee» für den Service public stehen soll.

1999 eröffnete Schweizer Radio International die erste Internetplattform der SRG. Auf swissinfo.ch wurde der weltweite Zugang zu den SRG-Programmen und zu Informationen aus der Schweiz ermöglicht. Im selben Jahr ging Virus als erstes digitales Radio der Schweiz auf Sendung.

Ab 2001 änderte Schweizer Radio International seine Strategie und wandelte sich in ein Multimedia-Unternehmen, das fortan unter dem Namen swissinfo agiert.

Ab 2003 sandte die SRG all ihre Fernseh- und Radioprogramme digital über Satellit aus.

2006 feierte die SRG SSR idée suisse ihr 75-jähriges Bestehen und lancierte neben einer Medien-Charta auch eine öffentliche Diskussion um den Service public.

Am 2007 begann die SRG als erste europäische Fernsehanstalt mit einem öffentlichen Auftrag mit dem frei empfangbaren HD-Fernsehen unter dem Namen HD suisse.

Am 18. Mai 2010 wurde Roger de Weck als Nachfolger von Armin Walpen zum neuen Generaldirektor der SRG gewählt. Er trat sein Amt am 1. Januar 2011 an.[12]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Markus T. Drack (Hrsg.): Radio und Fernsehen in der Schweiz: Geschichte der Schweizerischen Rundspruchgesellschaft SRG bis 1958. hier + jetzt, Baden 2000, ISBN 3-906419-12-6.
  • Theo Mäusli (Hrsg.), Andreas Steigmeier (Hrsg.): Radio und Fernsehen in der Schweiz: Geschichte der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG 1958–1983. hier + jetzt, Baden 2006, ISBN 3-03919-020-2.
  • Theo Mäusli (Hrsg.), Andreas Steigmeier (Hrsg.), François Vallotton (Hrsg.): Radio und Fernsehen in der Schweiz: Geschichte der Schweizerischen Radio und Fernsehgesellschaft SRG 1983–2011.[13][14][15] hier + jetzt, Baden 2012, ISBN 978-3-03919-216-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag der «Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft» im Handelsregister des Kantons Bern
  2. a b SRG SSR: SRG SSR Geschäftsbericht 2014. Abgerufen am 6. Mai 2015.
  3. SRG-Konzessionen vom 26. Februar 1931 (vgl. Bericht über die gegenwärtige Ordnung des Radiorundspruches in der Schweiz und in den benachbarten Staaten vom 27. November 1931, BBl 1931 II 676), vom 30. November 1936, vom 13. Oktober 1953 (BBl 1953 III 345; vgl. Bericht über die Ordnung des schweizerischen Rundspruchdienstes vom 13. Januar 1953, BBl 1953 I 17), vom 27. Oktober 1964 (BBl 1964 II 1155), vom 22. Dezember 1980 (BBl 1981 I 285), vom 13. Oktober 1987 (BBl 1987 III 813), vom 18. November 1992 (BBl 1992 VI 567) und vom 28. November 2007 (BBl 2007 8557)
  4. Ralf Siepmann: Konvergenz auf eidgenössische Art. die SRG SSR treibt den Transfer ins digitale Zeitalter voran., in: EPD Medien Nr. 28 vom 13. Juli 2012
  5. SRG Insider: Warum ist der Ausdruck «Staatsfernsehen» oder «öffentlich-rechtlicher Sender» falsch?
  6. Swiss TXT entwickelt SmartTV-Angebot für SRG. In: werbewoche. 7. März 2013. Abgerufen am 22. Juli 2013.
  7. vom 14. Oktober 1922, BBl 1922 III 415 (Botschaft: BBl 1921 III 280)
  8. Schweizer Geschichte: Die Entwicklung der modernen Kommunikationsmittel
  9. Die Geschichte des Radios in der Schweiz von 1911–2008; Übersicht zur Geschichte der Vereinsorganisation SRG SSR
  10. Luzerner Wellenplan (BBl 1934 I 835, 847)
  11. Schweizer Illustrierte Radio-Zeitung, 1935
  12. SRG: «Roger de Weck neuer Generaldirektor der SRG SSR» Medienmitteilung vom 18. Mai 2010
  13. Website zum Buch mit Audio-, Video und Text-Elementen
  14. Christoph Schneider: Auch Mediengeschichte ist Schweizer Geschichte. In: Tages-Anzeiger vom 19. Juli 2012
  15. Rainer Stadler: Als das Privatfernsehen die Schweiz veränderte. In: Neue Zürcher Zeitung vom 21. August 2012