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SS-Untersturmführer

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Werner Wolff, hier als SS-Untersturmführer der Waffen-SS

SS-Untersturmführer (Ustuf), bis zum 14. Oktober 1934 SS-Sturmführer (Dienstgrad, der 1929 eingeführt wurde), war im NS-Staat der niedrigste Führerdienstgrad der Schutzstaffel (SS). Der ursprüngliche Parteidienstgrad der Allgemeinen SS entsprach in der Verfügungstruppe sowie in der Waffen-SS einem Leutnant des Heeres (Wehrmacht).[1] (→ NS-Ranggefüge)

Bis 1945 stellte der Führerdienstgrad „Untersturmführer“ in der Allgemeinen SS allein eine parteiinterne Bezeichnung dar, der keinerlei militärische Bedeutung aufwies. Dagegen hatte sich dieser Dienstgrad in der Waffen-SS gegenüber der Wehrmacht usw. als rein militärischer Begriff mit der Bedeutung „Leutnant“ durchgesetzt. Wie in allen SA-ähnlich strukturierten NS-Organisationen erfolgte die Anrede ohne das jeweilige Präfix.

Bei den Abbildungen werden die Rangabzeichen oder Dienstgradabzeichen gezeigt, die als Schulterstücke und Kragenspiegel, aber auch als Ärmelabzeichen ab 1942 für Tarn- oder Spezialanzüge,[2] getragen wurden. Die Kragenspiegel mit SS-Runen und dem Rangabzeichen wurden an der feldgrauen Uniformjacke der Waffen-SS oder der grauen Feldbluse getragen.

Rangfolge und Insignien

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Dieser SS-Rang war dem SA-Sturmführer und in der Waffen-SS dem militärischen Leutnant gleichgestellt. Die Unterlage der Schulterstücke war in der für Offiziere der Waffen-SS festgelegten Waffenfarbe gehalten.

Im Zuge der Dienstgradangleichung wurde der Rang den Leutnanten der Gendarmerie und den Polizeiobermeistern und Obersekretären der Ordnungspolizei, der Verwaltungspolizei und der Sicherheitspolizei (Gestapo und Kripo) verliehen.[3][4]

SS-Rangbezeichnungen im Vergleich zur SA und Wehrmacht
niedriger:
SS-Sturmscharführer
SS Rang
SS-Untersturmführer
(Waffen-SS und Allgemeine SS gleich)
höher:
SS-Obersturmführer
(Waffen-SS und Allgemeine SS gleich)
niedriger:
SA-Sturmscharführer
SA Rang
SA-Sturmführer
höher:
SA-Obersturmführer
niedriger:
Stabsfeldwebel
Dienstgrad der Wehrmacht
Leutnant
höher:
Oberleutnant

Bekannte SS-Untersturmführer

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Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. Hilde Kammer, Elisabeth Bartsch, Jugendlexikon Nationalsozialismus, Rangtafel, S. 204–205.
  2. Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte. 1. Auflage. Militärverlag der DDR, Berlin 1985, S. 145 (Dienstgradabzeichen 29/30).
  3. Hans Buchheim: Die Aufnahme von Polizeibeamten in die SS und die Angleichung ihrer SS-Dienstgrade an ihrer Beamtenränge (Dienstgradangleichung) in der Zeit des Dritten Reiches. Gutachten vom September 1960. In: Institut für Zeitgeschichte (Hrsg.): Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte. Band 2. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1966, S. 172–181.
  4. Dieter Deuster: Deutsche Polizei-Uniformen: 1936 - 1945. Motorbuch-Verlag, 2009, ISBN 978-3-613-03105-0, S. 33–35 (google.de [abgerufen am 12. April 2025]).