SV Wehen Wiesbaden

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SV Wehen Wiesbaden
Logo des SV Wehen Wiesbaden
Basisdaten
Name SV Wehen 1926 – Taunusstein e. V.
Fußballabteilung SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH
Sitz Taunusstein-Wehen, Hessen (Hauptverein)
Wiesbaden, Hessen (Spielbetrieb Profifußball)
Gründung 1. Januar 1926
18. Juli 2008[1]
Farben Schwarz-Rot-Gelb
Mitglieder 630 (10. August 2017)[2]
Vereinspräsident Markus Hankammer
Geschäftsführer
GmbH
Thomas Pröckl, Nico Schäfer
Website www.svwehen-wiesbaden.de
Erste Mannschaft
Trainer Rüdiger Rehm
Stadion Brita-Arena
Plätze 12.566
Liga 3. Liga
2016/17 7. Platz
Heim
Auswärts
Altes Vereinswappen des SV Wehen-Taunusstein

Der SV Wehen Wiesbaden (Name des Gesamtvereins: SV Wehen 1926 – Taunusstein e. V.) ist ein hessischer Fußballverein, beheimatet im Taunussteiner Stadtteil Wehen. Die Profifußballabteilung ist mittlerweile im benachbarten Wiesbaden ansässig. Bis 2007 trat die Fußballabteilung als SV Wehen – Taunusstein an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Jahre Amateurfußball, 1926 bis 1987[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 1. Januar 1926 mit 39 Mitgliedern gegründet und nahm den Spielbetrieb in der Wiesbadener C-Klasse auf. 1927 wurde mit dem Bau des Stadions auf dem Wehener Halberg begonnen. 1933 wurde der Verein auf Anordnung der NS-Administration an den TV 1874 Wehen angeschlossen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgte am 20. März 1946 die Neugründung. Der SV Wehen spielte nun in der B-Klasse Wiesbaden. 1957 wurde der SV Wehen Meister, 1958 und 1959 Vizemeister. 1960 gewann der SVW den Kreis- und den Bezirkspokal. 1965 stieg die Mannschaft in die A-Klasse Wiesbaden auf. Mit 54:0 Punkten und einer Tordifferenz von 117:15 stellte der SV Wehen einen bundesweiten Rekord auf.

1966 wurde der SV Wehen in den hessischen Landessportbund aufgenommen. 1968 stieg die Mannschaft in die Bezirksliga auf und erreichte das Kreispokalendspiel, das man gegen den FC Bierstadt verlor. 1971 stieg der SV Wehen in die A-Klasse Wiesbaden ab. Mit dem Einstieg von Heinz Hankammer 1979 als Hauptsponsor und Präsident begann der Aufstieg des SV Wehen. 1983 stieg der Verein erneut in die Bezirksliga auf, diesmal hielt er sich mit einer kurzen Unterbrechung 1985 bis ins Jahr 1987, in dem er in die Landesliga aufstieg.

Der große Aufstieg des SV Wehen, 1988 bis 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Landesliga-Meisterschaft 1989 kam es zu einem weiteren Aufstieg in die Oberliga. 1996 gelang der Aufstieg in die Regionalliga, 2003 und 2004 erreichte die Mannschaft jeweils den siebten Tabellenplatz der Regionalliga Süd, und 2005 wurde der Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp verpasst. 2006 erreichte der Verein erneut den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd und stellte mit Maximilian Nicu auch den Torschützenkönig. In der Spielzeit 2006/07 gelang dann durch den 2:0-Sieg beim FK Pirmasens nach 81 Jahren Vereinsbestehen der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zu den weiteren Erfolgen zählt der Gewinn des Hessenpokals in den Jahren 1988, 1996 und 2000, wodurch sich der Verein für den DFB-Pokal in der jeweils folgenden Saison qualifizierte. Außerdem war der SV Wehen 1992 als unterlegener Hessenpokal-Finalist für den DFB-Pokal qualifiziert.

Profifußball als SV Wehen Wiesbaden, seit 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2007/08 trägt die Mannschaft ihre Heimspiele nicht mehr im Wehener Stadion am Halberg aus, da es nicht den Anforderungen der Deutschen Fußballliga (DFL) entsprach. Man entschied sich gegen eine Erweiterung und für einen Stadion-Neubau in Wiesbaden, die Brita-Arena.

Seit der Umsiedlung nach Wiesbaden nennt sich der Verein SV Wehen Wiesbaden. Die Profifußball-Abteilung wurde in die neugegründete SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH mit Sitz in Wiesbaden ausgegliedert. Auf den neuen Standort verweist auch das seit 2007 verwendete Logo, das neben dem zweiten „W“ für Wiesbaden auch die drei Lilien – das Wappen der Landeshauptstadt – zeigt. Von einer zunächst vorgesehenen Umbenennung des Gesamtvereins durch die Mitgliederversammlung nahm das Präsidium wieder Abstand. Hintergrund ist eine Vereinbarung mit der Stadt Taunusstein über Zuschüsse, die die Stadt für den Ausbau des Jugendleistungszentrums am Halberg zahlt, die entfallen würden, wenn der Verein endgültig nach Wiesbaden abwandert und seinen Namen entsprechend ändert.

Wiesbadener Stadtbus mit Vereinslogo

Einer der Gründe für den Umzug in das 10 km entfernte Wiesbaden war die Infrastruktur. Die am östlichen Stadtrand gelegene Brita-Arena ist einfach und schnell mit dem Zug und dem Bus zu erreichen. Der Hauptbahnhof Wiesbaden ist in fünf Minuten Fußweg zu erreichen, und ausreichend Parkplätze sind ebenfalls vorhanden. Das Stadion am Halberg in Wehen hingegen bot nur wenige Parkplätze und konnte nur relativ schlecht per Bus erreicht werden; in Taunusstein gibt es zwar einen Busbahnhof, jedoch keinen Bahnhof. Dementsprechend waren auch die Zuschauerzahlen in Wehen sehr gering gewesen (in der Saison 2005/06 im Schnitt 688 und 2006/07 1062 Zuschauer), und so wollte man durch den Umzug in die Landeshauptstadt auch ein breiteres Publikum ansprechen, was auch gelungen ist: Der Zuschauerschnitt erhöhte sich in der ersten Zweitligasaison seit dem Umzug nach Wiesbaden auf rund 9000, und von einem Großteil der fußballinteressierten Wiesbadener Bevölkerung wird der SVWW mittlerweile als Wiesbadener Mannschaft akzeptiert. Die neue Popularität des SVWW wurde zum einen durch den guten Saisonstart begünstigt, zum anderen profitierte der Verein auch von der fehlenden innerstädtischen Konkurrenz, insbesondere dem Absturz des Traditionsvereins SV Wiesbaden in die siebte Liga.

Im September 2007 gewann Wehen Wiesbaden mit 4:3 gegen den 1. FC Köln

Der Start in die erste Zweitligasaison verlief für die Hessen durchaus erfolgreich. Keines der ersten vier Saisonspiele in der Commerzbankarena wurde verloren. Nach der Hälfte der Hinrunde befand sich die Mannschaft in der Spitzengruppe der Liga. Nach dem Umzug in die Wiesbadener Brita-Arena begann eine Phase schlechter Ergebnisse: Das Eröffnungsspiel verlor man mit 1:2 gegen den Erstligisten Borussia Dortmund, und auch in den kommenden sechs Heimspielen konnte der SVWW nicht gewinnen. In der ersten Zweitligasaison wurden drei Siege und vier Unentschieden im neuen Stadion verbucht. Aufgrund der guten Auswärtsbilanz erreichte der SVWW jedoch am Saisonende den achten Tabellenplatz.

Zudem stellte der SV Wehen Wiesbaden zwei Rekorde des deutschen Profifußballs auf: Am 8. Spieltag im Spiel gegen den 1. FC Köln schoss Ronny König den schnellsten Hattrick (in 7 Minuten) in der Geschichte der 2. Fußball-Bundesliga, und am 9. Spieltag erzielte Benjamin Siegert im Spiel gegen Greuther Fürth das schnellste Tor (8 Sekunden nach Anpfiff) im deutschen Profifußball überhaupt.

In der Saison 2008/09 erwischte der SVWW einen schlechten Start und überwinterte in der 2. Bundesliga auf dem vorletzten Tabellenplatz. Trainer Christian Hock wurde daraufhin entlassen und durch Wolfgang Frank ersetzt, der jedoch bereits am 23. März 2009 wegen anhaltenden Misserfolgs – die Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz – von seiner Tätigkeit entbunden und durch den zuvor noch als Spieler aktiven Sandro Schwarz ersetzt wurde. Doch auch der erneute Trainerwechsel konnte nicht den Abstieg in die 3. Liga verhindern. Wegen der schwachen Leistungen sank in der Abstiegssaison auch der Zuschauerschnitt auf 7.800. Erfolgreicher verlief die Spielzeit im DFB-Pokal, wo der SV Wehen Wiesbaden das Viertelfinale erreichte und erst durch eine 1:2-Niederlage beim Hamburger SV ausschied.

In der ersten Drittligasaison 2009/10 startete der SVWW erneut sehr schwach und stand nach 6 Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz. Nach einer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage stabilisierte sich die Mannschaft vorübergehend im Mittelfeld, bevor sie erneut in untere Tabellenregionen abrutschte. Trainer Hans Werner Moser wurde am 9. Februar 2010 entlassen. Unter seinem Nachfolger Gino Lettieri verlor die Mannschaft die ersten drei Spiele, steigerte sich dann jedoch und sicherte am 35. Spieltag den Klassenverbleib.

In der Saison 2010/11 kratzte die Mannschaft von Gino Lettieri immer wieder an den Aufstiegsplätzen, und bis zum letzten Spieltag bestand die Möglichkeit, einen Relegationsplatz zu erreichen. Doch am 38. Spieltag verpasste der SVWW trotz eines Sieges in Bremen knapp die Relegation. Mit dem 4. Platz in der Liga und dem Gewinn des Hessenpokals durch einen 3:0-Sieg gegen den KSV Hessen Kassel sicherte sich die Mannschaft die Teilnahme am DFB-Pokal.

Ende Juli 2011 startete der SVWW mit dem DFB-Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart in die neue Saison. Vor heimischem Publikum musste der SVWW sich mit 1:2 geschlagen geben und verpasste den Einzug in die 2. Runde des Pokals. Im Oktober 2011 gewann der SVWW das Hessen-Derby gegen Kickers Offenbach mit 3:1.

Während der Saison 2011/12 konnte der SVWW selten die Erwartungen der Fans und des Umfelds erfüllen und fand sich trotz namhafter Spieler meistens im unteren Mittelfeld der Tabelle wieder. Nach einer 0:2-Niederlage im Februar 2012 beim VfL Osnabrück und dem Abrutschen auf Tabellenplatz 13 wurde Trainer Gino Lettieri von seinen Pflichten entbunden und der ehemalige Trainer von Hansa Rostock, Peter Vollmann, als Nachfolger präsentiert. Die Mannschaft verschlechterte sich trotz des Trainerwechsels in der Tabelle noch weiter, schaffte aber am vorletzten Spieltag den Klassenverbleib. Im Dezember 2012 wurde zudem mit Michael Feichtenbeiner ein neuer Sportdirektor präsentiert. In der Saison 2012/13 schaffte die Mannschaft nach mäßiger Hinrunde immerhin den 7. Tabellenplatz. Nach einem guten Start in der Saison 2013/14 wurde der Cheftrainer Peter Vollmann nach einer Serie von sieglosen Spielen entlassen; unter seinem Nachfolger Marc Kienle erreichte der SVWW immerhin noch den 4. Tabellenplatz und qualifizierte sich damit erstmals seit 2011 wieder für den DFB-Pokal. Nachdem in der Folgesaison wiederum nach einer starken Hinrunde im Frühjahr 2015 die Aufstiegschancen verspielt worden waren, wurde auch Kienle von seinen Aufgaben entbunden, doch auch dem Interimstrainer Christian Hock gelang es nicht, die Leistungen der Mannschaft zu stabilisieren. 2016 konnte der SVWW erst am letzten Spieltag durch ein Tor in der Nachspielzeit zum 3:1 gegen VfB Stuttgart II den Abstieg vermeiden. Auch in der Saison 2016/17 geriet Wehen Wiesbaden in Abstiegsgefahr, konnte sich nach einem erneuten Trainerwechsel - Rüdiger Rehm ersetzte den zurückgetretenen Torsten Fröhling - durch eine starke Rückrunde immerhin auf Platz 7 vorarbeiten und qualifizierte sich durch den Gewinn des Hessenpokals nach einem 5:4-Sieg im Elfmeterschießen gegen SV Rot-Weiß Hadamar für den DFB-Pokal.

Bilanz seit 1988[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte Ø Zuschauer DFB-Pokal
1988/89 Landesliga Hessen Mitte 1. 23 1 6 92:36 47-13 Achtelfinale
1989/90 Oberliga Hessen 4. 18 8 8 52:40 44-22 1479
1990/91 Oberliga Hessen 5. 14 9 11 68:59 37-31 803
1991/92 Oberliga Hessen 11. 7 13 12 43:57 27-37 538
1992/93 Oberliga Hessen 9. 11 9 12 57:53 31-33 1. Runde
1993/94 Oberliga Hessen 3. 15 13 6 68:42 43-25 876
1994/95 Regionalliga Süd 17. 6 6 22 37:78 18-50 621
1995/96 Oberliga Hessen 6. 15 3 8 69:45 58
1996/97 Oberliga Hessen 1. 16 5 3 109:23 83 864 1. Runde
1997/98 Regionalliga Süd 13. 9 8 15 50:56 35 1182
1998/99 Regionalliga Süd 6. 15 6 13 48:57 51 805
1999/00 Regionalliga Süd 13. 11 10 13 46:52 43 638
2000/01 Regionalliga Süd 11. 12 8 14 41:49 44 1081 2. Runde
2001/02 Regionalliga Süd 6. 14 12 8 50:45 54 947
2002/03 Regionalliga Süd 7. 13 11 12 52:47 50 912
2003/04 Regionalliga Süd 7. 12 13 9 47:47 49 1186
2004/05 Regionalliga Süd 3. 19 6 9 55:38 63 1502
2005/06 Regionalliga Süd 3. 17 6 11 63:46 57 688
2006/07 Regionalliga Süd 1. 21 9 4 58:25 72 1062
2007/08 2. Bundesliga 8. 11 11 12 47:53 44 9048 1. Runde
2008/09 2. Bundesliga 18. 5 12 17 41:59 27 7801 Viertelfinale
2009/10 3. Liga 15. 13 8 17 52:64 47 3691 1. Runde
2010/11 3. Liga 4. 18 10 10 55:39 64 4166
2011/12 3. Liga 16. 10 14 14 40:48 44 3503 1. Runde
2012/13 3. Liga 7. 11 18 9 51:51 51 3360
2013/14 3. Liga 4. 15 11 12 43:44 56 3290
2014/15 3. Liga 9. 15 8 15 54:44 53 3500 1. Runde
2015/16 3. Liga 16. 9 16 13 35:48 43 2600
2016/17 3. Liga 7. 14 11 13 45:42 53 2238
2017/18 3. Liga 1. Runde
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Größte Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader Saison 2017/18
Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis letzter Verein Drittligaspiele Drittligatore
Torhüter
1 Markus Kolke DeutschlandDeutschland 18.08.1990 2011 2018 SV Waldhof Mannheim 140 0
19 Jan Albrecht DeutschlandDeutschland 12.04.1998 2012 2018 SV Wehen Wiesbaden U19 0 0
25 Lukas Watkowiak DeutschlandDeutschland 06.03.1996 2017 2019 1. FSV Mainz 05 II 17 0
Abwehr
4 Sascha Mockenhaupt DeutschlandDeutschland 10.09.1991 2017 2018 FK Bodø/Glimt 21 0
5 Sören Reddemann DeutschlandDeutschland 16.05.1996 2017 2019 RB Leipzig U23 4 1
13 Vladimír Kováč SlowakeiSlowakei 29.04.1991 2016 2018 TSV 1860 München 17 1
16 Niklas Dams DeutschlandDeutschland 28.05.1990 2015 2019 Servette FC Genève 60 3
18 Steven Ruprecht DeutschlandDeutschland 24.06.1987 2015 2018 FC Hansa Rostock 178 20
22 Michael Akoto GhanaGhana 03.10.1997 2013 2018 SV Wehen Wiesbaden U19 0 0
23 Alf Mintzel DeutschlandDeutschland 21.12.1981 2010 2018 SV Sandhausen 274 22
24 Jeremias Lorch DeutschlandDeutschland 02.12.1995 2017 2019 SG Sonnenhof Großaspach 51 1
29 Dominik Nothnagel DeutschlandDeutschland 28.12.1994 2017 2018 Würzburger Kickers 47 1
33 Sebastian Mrowca PolenPolen DeutschlandDeutschland 16.01.1994 2014 2018 FC Energie Cottbus 67 2
Mittelfeld
6 Patrick Funk DeutschlandDeutschland 11.02.1990 2014 2018 VfB Stuttgart II 163 10
7 Philipp Müller DeutschlandDeutschland 03.03.1995 2016 2018 Hamburger SV II 37 4
8 David Blacha PolenPolen DeutschlandDeutschland 22.10.1990 2015 2019 FC Hansa Rostock 197 23
10 Robert Andrich DeutschlandDeutschland 22.09.1994 2016 2018 Dynamo Dresden 54 4
17 Kevin Pezzoni DeutschlandDeutschland ItalienItalien 22.03.1989 2015 2018 FC Wohlen 80 2
20 Moritz Kuhn DeutschlandDeutschland 01.08.1991 2017 2019 SV Sandhausen 6 0
28 Maximilian Dittgen DeutschlandDeutschland 03.03.1995 2017 2018 1. FC Kaiserslautern 37 6
37 Stephan Andrist SchweizSchweiz 12.12.1987 2017 2019 FC Hansa Rostock 71 19
39 Evans Nyarko DeutschlandDeutschland GhanaGhana 06.07.1992 2017 2018 Holstein Kiel 87 3
Sturm
9 Manuel Schäffler DeutschlandDeutschland 06.02.1989 2016 2019 Holstein Kiel 124 27
11 Agyemang Diawusie DeutschlandDeutschland 12.02.1998 2017 2019 RB Leipzig U19 1 0
14 Jules Schwadorf DeutschlandDeutschland 19.10.1992 2016 2018 FC Viktoria Köln 27 1
26 Patrick Breitkreuz DeutschlandDeutschland 18.01.1992 2017 2018 FC Energie Cottbus 105 15
36 Stephane Mvibudulu DeutschlandDeutschland Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo 18.05.1993 2016 2018 Stuttgarter Kickers 31 3

Stand: 8. August 2017

Transfers zur Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugänge Abgänge
Sommer 2017
Stephan Andrist SchweizSchweiz FC Hansa Rostock
Agyemang Diawusie DeutschlandDeutschland RB Leipzig U19 (Leihe bis 2019)
Maximilian Dittgen DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern (Leihe bis 2018)
Moritz Kuhn DeutschlandDeutschland SV Sandhausen
Jeremias Lorch DeutschlandDeutschland SG Sonnenhof Großaspach
Sören Reddemann DeutschlandDeutschland RB Leipzig U23
Lukas Watkowiak DeutschlandDeutschland 1. FSV Mainz 05 II
Jann Bangert DeutschlandDeutschland TSV Schott Mainz (zunächst verliehen, dann Vertrag aufgelöst)
Nils-Ole Book DeutschlandDeutschland (Vertrag aufgelöst, Karriere beendet)
Kerem Bulut AustralienAustralien TurkeiTürkei Menemen Belediyespor
Christian Cappek DeutschlandDeutschland (Karriere wg. Sportinvalidität beendet)
Marc Lorenz DeutschlandDeutschland Karlsruher SC
Patrick Mayer DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
Maximilian Reule DeutschlandDeutschland SG Sonnenhof Großaspach
Kevin Schindler DeutschlandDeutschland FC Cincinnati
Luca Schnellbacher DeutschlandDeutschland VfR Aalen
Michael Vitzthum DeutschlandDeutschland SG Sonnenhof Großaspach
Daniel Wein DeutschlandDeutschland TSV 1860 München
Sertan Yegenoglu DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Atiker Konyaspor

Aktueller Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
Rüdiger Rehm Trainer
Mike Krannich Co-Trainer
Steffen Vogler Torwarttrainer
Christian Hock Sportdirektor

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Auswahl ehemaliger und aktueller Bundesligaspieler, die in der Vergangenheit auch für die Herrenmannschaft des SVWW gespielt haben:

(In Klammern die Vereine, für die der Spieler in der 1. Bundesliga aktiv war. Berücksichtigt wurden nur Spieler mit mind. 30 Bundesligaeinsätzen und mind. 30 Pflichtspielen für den SVWW.)

Eine Auswahl ehemaliger und aktueller Profifußballer, die in der Vergangenheit für Jugendmannschaften des SVWW gespielt haben:

(In Klammern die Vereine, für die der Spieler als Profi aktiv war/ist.)

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amateure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden begann 1987 in der Kreisliga B und spielte ab 1992 durchgehend in der damaligen Landesliga, bevor 2007 der Aufstieg in die Oberliga Hessen gelang. In der Saison 2007/08 schaffte die Zweite Mannschaft als Tabellenzweiter die Qualifikation für die Regionalliga Süd, in der sie sich drei Jahre halten konnte, bis sie 2011 abstieg und ab der Saison 2011/12 in der Hessenliga spielte. Zum Saisonende 2014/15 wurde die Zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimstätte des SV Wehen Wiesbaden ist seit 2007 die 12.066 Zuschauer fassende Brita-Arena, die auf dem Gelände des Helmut-Schön-Sportparks an der Berliner Straße in Wiesbaden steht. Da das Stadion nicht zum Beginn der Saison 2007/08 fertiggestellt werden konnte, wurden die ersten Saisonspiele in der Commerzbank-Arena in Frankfurt ausgetragen. Im Oktober 2007 wurde die Brita-Arena eingeweiht. Bis zum Abstieg aus der Regionalliga 2011 trug auch die Zweite Mannschaft ihre Heimspiele dort aus.

Jugendfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jugendabteilung existiert seit 1955. Heute sind in neun Mannschaften (U 10 bis U 19) rund 150 Jugendliche aktiv. Die U 19 spielte in der Saison 2010/11 in der U-19-Bundesliga und nach dem Abstieg ab der Saison 2011/12 wieder in der Hessenliga. 2017 stieg die U19 wieder in die Bundesliga auf. Die Mannschaft wird von dem ehemaligen SVWW-Profi Nils Döring trainiert. Die U17-Jugendmannschaft spielt in der Hessenliga. Die U15 seit 2017 in der Regionalliga und somit wie die U19 in der höchstmöglichen Spielklasse.

Seit Oktober 2016 ist Christian Wimmer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des SV Wehen Wiesbaden.[3]

Seit dessen Wechsel in das NLZ des VfL Wolfsburg ist der ehemalige NLZ-Leitet des FSV Frankfurt Armin Alexander neuer sportlicher NLZ-Leiter.

Fanszene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Spielzeit 2007/08, also dem ersten Profifußballjahr des SV Wehen Wiesbaden, besaß der Verein nur zwei offizielle Fanclubs: Die Halbergtramps und die Psychopathen Wehen 1999. Derzeit hat der SV Wehen Wiesbaden 15 offizielle Fanclubs.

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrüster
Trikotsponsoren

In den Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 trat der SV Wehen Wiesbaden ohne Trikotsponsor auf.

Bemerkenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit einiger Zeit besitzt der Verein als Maskottchen eine lebensgroße Löwenfigur namens Taunas. In diesem Namen sind sowohl der Taunus wie auch phonetisch das englische Wort town (= Stadt) enthalten. Damit will man symbolisch die Städte Taunusstein und Wiesbaden verbinden.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesanzeiger Verlag GmbH (Hrsg.): Unternehmensträgerdaten, URL: https://www.unternehmensregister.de, o.J., abgerufen am 29. September 2016.
  2. Kicker.de: Vereinsdaten - SV Wehen Wiesbaden
  3. Christian Wimmer wird neuer NLZ-Leiter. In: svww.de. 4. Oktober 2016, abgerufen am 4. Mai 2017.
  4. Hinweis in: RevierSport 14/2013, S. 45.