Saale-Zeitung

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Dieser Artikel behandelt die aktuell in Bad Kissingen erscheinende Zeitung. Für das historisch in Halle (Saale) erscheinende Blatt siehe Saale-Zeitung (Halle)
Saale-Zeitung
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag KVG Kissinger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Kissingen
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016, Mo–Sa)
11.683 Exemplare
Chefredakteur Frank Förtsch, Redaktionsleiter: Paul Ziegler
Herausgeber KMG Kissinger Mediengesellschaft mbH, Bad Kissingen
Geschäftsführer Walter Schweinsberg
Weblink Saale-Zeitung
Lektüre der Saale-Zeitung in Nepal

Die Saale-Zeitung mit Hauptsitz in Bad Kissingen ist eine Regionalzeitung, die hauptsächlich im Gebiet der fränkischen Rhön gelesen wird. Das Hauptverbreitungsgebiet sind der Landkreis Bad Kissingen und die umgebenden Gebiete. Die verkaufte Auflage beträgt 11.683 Exemplare, ein Minus von 28,2 Prozent seit 1998.[1] Seit Übernahme durch die Mediengruppe Oberfranken zum Jahresanfang 2010 ist der frühere Posten des Chefredakteurs aufgelöst, Redaktionsleiter ist seitdem Paul Ziegler.

Die Saale-Zeitung, aus der erst später die Saale-Zeitung wurde, entstand aus mehreren Stadtzeitungen der Städte im Landkreis Bad Kissingen (Bad Kissingen, Münnerstadt (Münnerstädter Zeitung), Bad Brückenau (Brückenauer Anzeiger), Hammelburg). Vorläufer war nachweislich seit 1. Januar 1847 das Kissinger Intelligenz-Blatt, das möglicherweise aber schon früher erschienen war. Am 1. April 1943 legten die Nationalsozialisten die Zeitung still. Erst ab 1. August 1949 durfte sie wieder gedruckt werden.

Die Saale-Zeitung gehört nach mindestens 163-jähriger Selbständigkeit seit dem 1. Januar 2010 zur Mediengruppe Oberfranken (Fränkischer Tag, Coburger Tageblatt, Bayerische Rundschau und Die Kitzinger) an.[2] Der bisherige Mehrheitsgesellschafter, die Essener WAZ-Mediengruppe, hatte sich nach knapp acht Jahren aus dem bayerischen Zeitungsmarkt zurückgezogen und die Titel Saale-Zeitung sowie Die Kitzinger verkauft. Auch der frühere Alleineigentümer und zuletzt Minderheitsgesellschafter Schachenmayer verkaufte 2010 seine verbliebenen Gesellschaftsanteile an die Mediengruppe Oberfranken.

Brückenauer Anzeiger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Brückenauer Anzeiger erschien als „unabhängige Heimatzeitung“ von 1879 bis 1977. Ende der 1930er Jahre stellte das Lokalblatt sein Erscheinen ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es erst im Juli 1949 wieder in den Druck. Das Blatt kam anfangs zweimal pro Woche heraus, dann öfter. Verlegt wurde der Brückenauer Anzeiger zunächst bei Eisenacher, später bei Nikolaus. Seit 1977 erscheint der Brückenauer Anzeiger als teilidentische Lokalausgabe der Saale-Zeitung des Schachenmayer-Verlages in Bad Kissingen.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saale-Zeitung hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 28,2 Prozent gesunken.[3] Sie beträgt gegenwärtig 11.683 Exemplare.[4] Das entspricht einem Rückgang von 4588 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 94,5 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[5]


Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. Mediengruppe Oberfranken kauft nordbayerische Verlagstitel von der WAZ Mediengruppe, Pressemitteilung vom 4. Januar 2010
  3. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  4. laut IVW, erstes Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  5. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)