Sabine Kurtz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sabine Kurtz

Sabine Kurtz (* 8. August 1961 in Bad Hersfeld) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie ist seit 2006 Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg für den Wahlkreis Leonberg-Herrenberg-Weil der Stadt und seit dem 25. April 2018 Vizepräsidentin des Landtags.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur in Bad Hersfeld studierte Sabine Kurtz Politikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Freiburg. Während des Studiums war sie ein Jahr als Muttersprachliche Assistentin in Straßburg tätig. Nach den Examen folgte von 1987 bis 1989 ein Volontariat in einer Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1989 bis 1990 arbeitete sie als Referentin des Landtagsabgeordneten Franz Longin.[1] Von 1991 bis 1992 und im Zeitraum von 1998 bis 2002 fungierte sie als parlamentarische Beraterin der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg. Dazwischen arbeitete sie von 1993 bis 1997 als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Repnik.[2] Von 2002 bis 2006 war sie als Referentin im Staatsministerium tätig.

Politische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabine Kurtz trat 1990 in die CDU ein. Sie war von 2003 bis 2017 Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Leonberg und ist seit 2011 Mitglied im Vorstand der CDU-Landtagsfraktion. Von 2012 bis 2018 war sie Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg und ist seit 2015 stellvertretende Bundesvorsitzende des EAK.

Sie wurde bei den Landtagswahlen 2006 und 2011 über das Direktmandat für den Landtagswahlkreis Leonberg gewählt. Bei der Wahl am 13. März 2016 verlor sie das Direktmandat an die Grünen, gelangte aber über ein Zweitmandat der CDU für die 16. Legislaturperiode in das Stuttgarter Parlament.[3]

Von 2006 bis 2011 war sie die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion. Seit 2006 gehört sie den Ausschüssen für Kultus, Jugend und Sport sowie für Wissenschaft, Forschung und Kunst als ordentliches Mitglied an. Sabine Kurtz war von 2013 bis zu ihrer Wahl als Landtagsvizepräsidentin Vorsitzende des Arbeitskreises "Wissenschaft, Forschung und Kunst" der CDU-Landtagsfraktion, Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie Mitglied im CDU-Fraktionsvorstand. Seit März 2017 ist sie zudem Vorsitzende des Untersuchungsausschusses "Zulagen Ludwigsburg".[4] Seit dem 25. April 2018 ist Sabine Kurtz Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg; gewählt wurde sie erst im zweiten Wahlgang, da Abgeordnete des Koalitionspartners, der Grünen, Kurtz wegen missverständlichen Aussagen von ihr zu Homosexualität die Stimme verweigerten.[5] Gleichzeitig wurde sie Sprecherin der Fraktion für frühkindliche Bildung. Seit 2019 ist sie Kirchenpolitische Sprecherin.[6]

Sonstige Mitgliedschaften und Ehrenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabine Kurtz ist Mitglied des Verwaltungsrates der Württembergischen Staatstheater Stuttgart, Mitglied im Rundfunkrat des Südwestrundfunks, Mitglied des Beirats und des Kuratoriums der Akademie Schloss Solitude, Mitglied des Beirats des Theaterhauses Stuttgart, Mitglied des Kuratoriums der Kunststiftung Baden-Württemberg, Mitglied des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg sowie stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins der Landesakademie für Jugendbildung Weil der Stadt. Bis 2018 war sie Mitglied im Aufsichtsrat der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Familie und Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabine Kurtz ist evangelisch, hat zwei jüngere Geschwister und ist seit 1987 verheiratet; sie ist Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Information auf abgeordnetenwatch.de vom 20. November 2012 (Memento des Originals vom 10. März 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abgeordnetenwatch.de
  2. Information auf abgeordnetenwatch.de vom 21. November 2012 (Memento des Originals vom 10. März 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abgeordnetenwatch.de
  3. http://www.landtag-bw.de/cms/home/der-landtag/abgeordnete/abgeordnetenprofile/cdu/kurtz.html
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 15. Oktober 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landtag-bw.de
  5. CDU-Politikerin Sabine Kurtz zur Landtagsvizepräsidentin gewählt auf stuttgarter-nachrichten.de, 25. April 2018, abgerufen 11. Februar 2019
  6. Sprecherfunktionen. 7. Mai 2019, abgerufen am 14. Mai 2019.