Sabine Rennefanz

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Sabine Rennefanz (* 18. Juli 1974 in Beeskow) ist eine deutsche Journalistin und Autorin. Sie wurde mehrfach für ihre Texte ausgezeichnet. 2013 veröffentlichte sie das Buch Eisenkinder über die Nachwende-Generation in den neuen Ländern.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rennefanz wuchs in Eisenhüttenstadt auf. Dort absolvierte sie ihr Abitur und sammelte noch vor dem Studium erste journalistische Erfahrungen bei der Märkischen Oderzeitung in Frankfurt (Oder). Anschließend studierte sie Politikwissenschaft, zunächst an der FU Berlin, und dann an der Universität Hamburg. Sie erlangte 1998 in Hamburg ihren Abschluss. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat beim Jahreszeiten Verlag in Hamburg und wurde danach Redakteurin der Zeitschrift Petra. Nach einer kurzen Zeit, in der sie als freie Journalistin arbeitete, wurde sie im Jahr 2001 Redakteurin der Berliner Zeitung, wo sie zunächst in der Medienredaktion tätig war. Im Jahr 2003 ging sie als Korrespondentin der Berliner Zeitung nach London, 2008 kehrte sie wieder nach Berlin zurück. Während ihres Studiums schloss sie sich nach eigenen Angaben in Hamburg eine Zeit lang der evangelikalen Anskar-Kirche an, für die sie auch eine Missionsreise nach Russland unternahm. Später trennte sie sich wieder von dieser Gemeinschaft.

Im Jahr 2011 veröffentlichte sie in der Berliner Zeitung den Artikel Uwe Mundlos und ich,[1] für den sie mit dem deutschen Reporterpreis ausgezeichnet wurde. Diesen Artikel machte sie (nach Medienberichten) zum Ausgangspunkt eines Buches über die Nachwendegeneration, das unter dem Titel Eisenkinder im Jahr 2013 erschien.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sabine Rennefanz: Uwe Mundlos und ich. Berliner Zeitung, 31. Dezember 2011, archiviert vom Original am 14. Juli 2018; abgerufen am 14. Juli 2018.
  2. Ralph Gerstenberg: Rechtsterrorismus - Das graue Jahrzehnt nach der Wende, Rezension des Buches im Deutschlandfunk vom 20. Februar 2014