Sabine Zurmühl

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Sabine Zurmühl (* 1947 in Berlin) ist eine deutsche Publizistin, Journalistin und Autorin. Sie hat zu Frauen- und zeitgeschichtlichen Themen publiziert und war Mitbegründerin der feministischen Zeitschrift Courage.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabine Zurmühl arbeitete nach dem Abitur beim RIAS Berlin und dem Westdeutschen Rundfunk als Volontärin und studierte anschließend Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Das Studium schloss sie mit einem Magister Artium sowie mit dem Staatsexamen für das Lehramt ab. Anschließend arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Angestellte am germanistischen Seminar sowie als freie Mitarbeiterin für den Hörfunk.

1976 gründete sie zusammen mit Sibylle Plogstedt, Barbara Duden und anderen Frauen die feministische Frauenzeitschrift „Courage“, die in der damaligen autonomen Frauenbewegung Westdeutschlands eine besondere Rolle spielte. Sie war deren geschäftsführende Redakteurin. Nach dem Konkurs von „Courage“ 1984 arbeitete sie für die ARD. 1987 war sie Gründungsmitglied des Journalistinnenbundes und anschließend sechs Jahre lang dessen Vorstandsmitglied.

Von 2000 bis 2011 war sie Geschäftsführerin der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM). Seit 2006 ist sie Ausbilderin am Berliner Institut für Mediation (BIM). Sie ist als selbständige niedergelassene Mediatorin tätig.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Leben - dieser Augenblick. Die Biographie der Maxie Wander. Henschel Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89487-377-9.
  • Leuchtende Liebe – lachender Tod. Zum Tochter-Mythos Brünnhilde. Verlag Antje Kunstmann, München 1984, ISBN 3-88897-110-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]