Sabirabad (Stadt)

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Sabirabad
Sabirabad şəhəri.png
Wappen
Wappen
Staat: AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Rayon: Sabirabad
Koordinaten: 40° 1′ N, 48° 29′ OKoordinaten: 40° 0′ 46″ N, 48° 28′ 44″ O
Höhe: 12 m unter dem Meeresspiegel
 
Einwohner: 30.612 (2018)
Zeitzone: AZT (UTC+4)
Telefonvorwahl: (+994) +994 21
Postleitzahl: AZ5400
Kfz-Kennzeichen: 54
 
Gemeindeart: Stadt (şəhər)
Website:
Sabirabad (Aserbaidschan)
Sabirabad
Sabirabad

Sabirabad (ehemals Petropavlovka und Qalaqayın) ist eine Stadt in Aserbaidschan und das Verwaltungszentrum des Rayons Sabirabad. Sie hat gut 30.000 Einwohner.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heydər-Moschee

Sabirabad liegt am rechten Ufer des Flusses Kür nahe der Mündung des Araz in der trockenen Mugansteppe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde von ukrainischen Siedlern als Petropavlovka gegründet.[1] Später hieß sie Qalaqayın, ehe sie zu Ehren des Dichters Mirzə Ələkbər Sabir erneut umbenannt wurde.[2] Nach der militärischen Eskalation des Bergkarabachkonflikts Anfang der 1990er Jahre wurden etwa 10.000 Flüchtlinge aus der Konfliktregion in einem Lager nahe Sabirabad untergebracht.[3][4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über eine Buslinie ist Sabirabad mit der Hauptstadt Baku sowie den Städten im Südwesten des Landes wie İmişli verbunden.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sabirabad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anton Finko: THE CAUCASUS & GLOBALIZATION. Abgerufen am 29. August 2018 (englisch).
  2. Sabirabad. Azerbaijan Developement Gateway, archiviert vom Original; abgerufen am 15. November 2004 (englisch).
  3. J. Searle-White: The Psychology of Nationalism. Palgrave, 2001, S. IX (google.de).
  4. Thomas de Waal: Black Garden: Armenia and Azerbaijan through Peace and War. New York University Press, 2003, Sabirabad: The Children's Republic.
  5. Philine von Oppeln, Frank Schüttig: Aserbaidschan: Mit Baku, Kaukasus und Kaspischem Meer. Trescher Verlag, 2016 (google.de).