Cakmakli, die zunächst für den SC Partenkirchen startete und seit 2020 für das Snowgau Freestyle Team antritt[1], kam im Jahr 2009 zum Freestyle-Skiing und startete anfangs ausschließlich im Slopestyle. In dieser Disziplin feierte sie früh verschiedene Erfolge, so etwa zwei Gesamtsiege bei der Wirschanzen-Tour in den Jahren 2011 und 2012 sowie einen dritten Rang bei den Austrian Freeski Open. Im März 2012 nahm sie an den Junioren-Skiweltmeisterschaften in Chiesa in Valmalenco teil und erreichte dort den zehnten Rang.[2] Die Saison 2012/13 endete für Cakmakli frühzeitig, nachdem sie sich im Januar 2013 beim Training für den Weltcup in Copper Mountain bei einem schweren Sturz das Kreuzband gerissen und beide Menisken beschädigt hatte.[3] Es folgten eine Operation und sechs Monate Physiotherapie und Rehabilitation, ehe die 18-Jährige ab dem Juli wieder in Neuseeland im Winter der Südhalbkugel trainieren konnte. Neben dem Slopestyle startete sie nun auch in der für die Knie schonenderen Halfpipe und erreichte dort beim Weltcupauftakt in Cardrona den 21. Rang und damit erste Weltcup-Punkte. Bei weiteren Wettkämpfen in Neuseeland platzierte sich Cakmakli auf den Rängen elf (bei den New Zealand Freeski Open) und zwei (beim Rail Contest).[4] Um sich für die Olympischen Winterspiele in Sotschi zu qualifizieren, fehlte zu diesem Zeitpunkt noch ein Resultat unter den besten Zwölf, das sie Anfang Januar 2014 beim Weltcup in Calgary erreichte. Damit erfüllte sie die internen Kriterien des Deutschen Skiverbandes und wurde am 23. Januar 2014 vom DOSB für das deutsche Olympiateam nominiert. Dort in Sotschi errang sie den 14. Platz in der Halfpipe. Zum Saisonende gewann sie bei den Junioren-Skiweltmeisterschaften 2014 in Chiesa in Valmalenco die Bronzemedaille im Slopestyle und die Goldmedaille in der Halfpipe.
In der Saison 2014/15 erreichte Cakmakli in Park City mit dem zweiten Platz in der Halfpipe ihre bisher einzige Podestplatzierung im Weltcup und mit dem 24. Platz im Gesamtweltcup sowie mit dem fünften Rang im Halfpipe-Weltcup ihre besten Gesamtergebnisse. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg, wurde sie Zwölfte im Slopestyle und Fünfte in der Halfpipe. In der Saison 2016/17 kam sie mit zwei Top-Zehn-Platzierungen auf den achten Platz im Halfpipe-Weltcup und bei den Weltmeisterschaften 2017 in der Sierra Nevada auf den 24. Platz in der Halfpipe. Ab der Saison 2017/18 startet sie ausschließlich in der Disziplin Halfpipe und erreichte in der Saison im Weltcup mit vier Top-Zehn-Ergebnissen den 12. Platz im Halfpipe-Weltcup. Zudem wurde sie bei den Winter-X-Games 2018 in Aspen Siebte und bei den Olympische Winterspielen 2018 in Pyeongchang Achte. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Weltmeisterschaften 2019 in Park City den neunten Platz, bei den Weltmeisterschaften 2021 in Aspen den 11. Rang und bei den Olympische Winterspielen 2022 in Peking den 12. Platz. Im Weltcup errang sie in der Saison 2019/20 den 11. Platz sowie in der Saison 2020/21 den zehnten Platz im Halfpipe-Weltcup und im Europacup in der Saison 2021/22 den zweiten Platz in der Halfpipe-Wertung. In der Saison 2022/23 sprang sie erneut mit zwei Top-Zehn-Platzierungen auf den zehnten Platz im Halfpipe-Weltcup und bei den Winter-X-Games 2023 auf den achten Platz. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2023 in Bakuriani, kam sie auf den 11. Platz. Zum Saisonende siegte sie wie im Vorjahr beim Europacup in Laax und gewann damit die Halfpipe-Wertung des Europacups. Auch in der Saison 2023/24 wurde sie Zehnte im Halfpipe-Weltcup und Achte bei den Winter-X-Games 2024. Im Europacup gewann sie erneut den Halfpipe-Wettbewerb in Laax und errang damit den zweiten Platz in der Halfpipe-Wertung. In der Saison 2024/25 belegte sie den neunten Platz im Halfpipe-Weltcup und bei den Weltmeisterschaften 2025 in Engadin den 13. Rang.