Zum Inhalt springen

Sabrina Cakmakli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sabrina Cakmakli
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 25. November 1994 (31 Jahre)
Geburtsort Immenstadt im Allgäu, Deutschland
Größe 170 cm
Gewicht 57 kg
Beruf Studentin
Karriere
Disziplin Slopestyle, Halfpipe
Verein Snowgau Freestyle Team e. V.
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Freestyle-Skiing-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Chiesa in Valmalenco 2014 Halfpipe
Bronze Chiesa in Valmalenco 2014 Slopestyle
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 17. August 2013
 Gesamtweltcup 24. (2014/15)
 Park & Pipe-Weltcup 26. (2023/24)
 Halfpipe-Weltcup 5. (2014/15)
 Slopestyle-Weltcup 11. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Halfpipe 0 1 0
letzte Änderung: 26. November 2025

Sabrina Cakmakli (* 25. November 1994 in Immenstadt im Allgäu) ist eine deutsche Freestyle-Skierin.

Cakmakli, die zunächst für den SC Partenkirchen startete und seit 2020 für das Snowgau Freestyle Team antritt[1], kam im Jahr 2009 zum Freestyle-Skiing und startete anfangs ausschließlich im Slopestyle. In dieser Disziplin feierte sie früh verschiedene Erfolge, so etwa zwei Gesamtsiege bei der Wirschanzen-Tour in den Jahren 2011 und 2012 sowie einen dritten Rang bei den Austrian Freeski Open. Im März 2012 nahm sie an den Junioren-Skiweltmeisterschaften in Chiesa in Valmalenco teil und erreichte dort den zehnten Rang.[2] Die Saison 2012/13 endete für Cakmakli frühzeitig, nachdem sie sich im Januar 2013 beim Training für den Weltcup in Copper Mountain bei einem schweren Sturz das Kreuzband gerissen und beide Menisken beschädigt hatte.[3] Es folgten eine Operation und sechs Monate Physiotherapie und Rehabilitation, ehe die 18-Jährige ab dem Juli wieder in Neuseeland im Winter der Südhalbkugel trainieren konnte. Neben dem Slopestyle startete sie nun auch in der für die Knie schonenderen Halfpipe und erreichte dort beim Weltcupauftakt in Cardrona den 21. Rang und damit erste Weltcup-Punkte. Bei weiteren Wettkämpfen in Neuseeland platzierte sich Cakmakli auf den Rängen elf (bei den New Zealand Freeski Open) und zwei (beim Rail Contest).[4] Um sich für die Olympischen Winterspiele in Sotschi zu qualifizieren, fehlte zu diesem Zeitpunkt noch ein Resultat unter den besten Zwölf, das sie Anfang Januar 2014 beim Weltcup in Calgary erreichte. Damit erfüllte sie die internen Kriterien des Deutschen Skiverbandes und wurde am 23. Januar 2014 vom DOSB für das deutsche Olympiateam nominiert. Dort in Sotschi errang sie den 14. Platz in der Halfpipe. Zum Saisonende gewann sie bei den Junioren-Skiweltmeisterschaften 2014 in Chiesa in Valmalenco die Bronzemedaille im Slopestyle und die Goldmedaille in der Halfpipe.

In der Saison 2014/15 erreichte Cakmakli in Park City mit dem zweiten Platz in der Halfpipe ihre bisher einzige Podestplatzierung im Weltcup und mit dem 24. Platz im Gesamtweltcup sowie mit dem fünften Rang im Halfpipe-Weltcup ihre besten Gesamtergebnisse. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg, wurde sie Zwölfte im Slopestyle und Fünfte in der Halfpipe. In der Saison 2016/17 kam sie mit zwei Top-Zehn-Platzierungen auf den achten Platz im Halfpipe-Weltcup und bei den Weltmeisterschaften 2017 in der Sierra Nevada auf den 24. Platz in der Halfpipe. Ab der Saison 2017/18 startet sie ausschließlich in der Disziplin Halfpipe und erreichte in der Saison im Weltcup mit vier Top-Zehn-Ergebnissen den 12. Platz im Halfpipe-Weltcup. Zudem wurde sie bei den Winter-X-Games 2018 in Aspen Siebte und bei den Olympische Winterspielen 2018 in Pyeongchang Achte. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Weltmeisterschaften 2019 in Park City den neunten Platz, bei den Weltmeisterschaften 2021 in Aspen den 11. Rang und bei den Olympische Winterspielen 2022 in Peking den 12. Platz. Im Weltcup errang sie in der Saison 2019/20 den 11. Platz sowie in der Saison 2020/21 den zehnten Platz im Halfpipe-Weltcup und im Europacup in der Saison 2021/22 den zweiten Platz in der Halfpipe-Wertung. In der Saison 2022/23 sprang sie erneut mit zwei Top-Zehn-Platzierungen auf den zehnten Platz im Halfpipe-Weltcup und bei den Winter-X-Games 2023 auf den achten Platz. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2023 in Bakuriani, kam sie auf den 11. Platz. Zum Saisonende siegte sie wie im Vorjahr beim Europacup in Laax und gewann damit die Halfpipe-Wertung des Europacups. Auch in der Saison 2023/24 wurde sie Zehnte im Halfpipe-Weltcup und Achte bei den Winter-X-Games 2024. Im Europacup gewann sie erneut den Halfpipe-Wettbewerb in Laax und errang damit den zweiten Platz in der Halfpipe-Wertung. In der Saison 2024/25 belegte sie den neunten Platz im Halfpipe-Weltcup und bei den Weltmeisterschaften 2025 in Engadin den 13. Rang.

Olympische Winterspiele

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saison Gesamt Park & Pipe Halfpipe
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2013/14 52. 22 - - 20. 56
2014/15 24. 32,8 - - 5. 116
2015/16 154. 2,6 - - 30. 13
2016/17 65. 19,8 - - 8. 99
2017/18 49. 26,33 - - 12. 158
2018/19 96. 10,4 - - 16. 52
2019/20 38. 27,8 - - 11. 119
2020/21 - - 42. 26 10. 26
2021/22 - - 39. 67 15. 67
2022/23 - - 28. 82 10. 82
2023/24 - - 26. 117 10. 117
2024/25 - - 29. 141 9. 121
  • Deutscher Skiverband (Hrsg.): Jahrbuch 2013/2014. Planegg 2013, S. 64.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Alleinunterhalterin findet Gleichgesinnte. Abgerufen am 9. Januar 2023.
  2. FIS Junior World Ski Championships 2012 - Ladies' Slopestyle in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 14. Februar 2014.
  3. Johannes Knuth: Dank Kreuzbandriss zu Olympia auf sueddeutsche.de. Erschienen am 7. Januar 2014. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  4. Roland Schopper: Jahresrückblick der Deutschen Freeski Sportlerin Sabrina Cakmakli (Memento des Originals vom 19. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/x-aces.com auf x-aces.com. Erschienen am 3. Januar 2014. Abgerufen am 2. Februar 2014.