Sabuli

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Sabuli
Küste von Sabuli
Der Suco Sabuli in den Grenzen vor 2015. Er liegt im Westen des Verwaltungsamts Metinaro. Der Ort Sabuli liegt im Nordosten des Sucos.
Daten
Fläche 13,38 km²[1]
Einwohnerzahl 1.633 (2015)[1]
Chefe de Suco Matias Agapito R. da C. Oliveira
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Acadiru Laran 396
Behauc 573
Behoquir 291
Sabuli 373
Sabuli (Osttimor)
Sabuli
Sabuli
Koordinaten: 8° 32′ S, 125° 44′ O

Sabuli (Saboli) ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Metinaro (Gemeinde Dili).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Sabuli liegt im Nordosten des Sucos, auf einer Meereshöhe von 104 m. Es ist Teil des Siedlungszentrums Metinaro, dass sich bis in den Nachbarsuco Duyung ausdehnt.[2]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabuli
Orte Position[3] Höhe
Ayatan 8° 32′ S, 125° 44′ O 104 m
Benunuc 8° 32′ S, 125° 45′ O 135 m
Kabura 8° 32′ S, 125° 44′ O 135 m
Manuleu 8° 32′ S, 125° 45′ O 135 m
Metinaro 8° 32′ S, 125° 45′ O 135 m
Sabuli 8° 32′ S, 125° 44′ O 104 m
Sukaerlaran 8° 32′ S, 125° 44′ O 135 m
Sitz des Sucos Sabuli
Strand in Sabuli

In Sabuli leben 1.633 Einwohner (2015), davon sind 808 Männer und 825 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 122,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 214 Haushalte.[1] Über 66 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Fast 21 % sprechen Tetum Prasa, etwa 5 % Galoli, knapp 4 % Makasae, mehr als 2,5 % Nanaek und Minderheiten Fataluku, Baikeno oder Tetum Terik.[4]

Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Metinaro an der Küste der Straße von Wetar. Östlich liegt der Suco Duyung, westlich das Verwaltungsamt Cristo Rei mit seinem Suco Hera. Der Ponta Hatomanulaho im Westen Sabulis markiert das östliche Ende der Bucht von Hera. Ihm folgt die Bucht von Hatarairun Ulun, bevor die Küste wieder nach Norden verläuft und an der Mündung des Lobain weiter nach Osten. Der Fluss fließt in der Regenzeit durch den Osten des Sucos. In den Lobain mündet der Sabuli. Im Süden grenzt Sabuli an das Verwaltungsamt Remexio (Gemeinde Aileu) mit seinem Suco Liurai.

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Sabuli eine Fläche von 25,11 km².[5] Sabuli gab im Westen Gebiete an Hera ab und erhielt dafür Territorien im Süden von Duyung.[6][7] Nun hat Sabuli 13,38 km².[1]

Grob der Küstenlinie folgend führt die nördliche Küstenstraße durch den Suco. Sie ist eine der wichtigsten Verkehrswege des Landes, die die Landeshauptstadt Dili mit dem Osten des Landes verbindet. An der Straße liegt das Siedlungszentrum Metinaro. Dazu gehören auf dem Gebiet vom Suco Sabuli, Benunuc (Benunuk), Manuleu, Kabura, Sukaerlaran, Sabuli und Ayalan. Im Zentrum des Orts Metinaro liegen die Grundschule Escola Primaria No. 6,[8] eine Polizeistation und ein kommunales Gesundheitszentrum.[2]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Acadiru Laran, Behauc, Behoquir und Sabuli.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Matias Agapito R. da C. Oliveira zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2011 gibt es in Sabuli eine Fischzuchtfarm der Meti Murak Timor Lda., in der 60.000 Lachse gezüchtet werden.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sabuli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. a b Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 448 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Sabuli (tetum; PDF; 8,1 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Ministerium für Staatsverwaltung und Territorialmanagement: Karte des Verwaltungsamts Metinaro, abgerufen am 3. September 2017.
  8. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Webseite des Präsidenten Osttimors: President congratulates “Meti Murak Timor” company, 26. Januar 2012. Archiviert vom Original am 15. Juli 2012; abgerufen am 23. Januar 2016.

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google