Sacoué

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Sacoué
Sàcoe
Wappen von Sacoué
Sacoué (Frankreich)
Sacoué
Region Okzitanien
Département Hautes-Pyrénées
Arrondissement Bagnères-de-Bigorre
Kanton La Vallée de la Barousse
Gemeindeverband Neste Barousse
Koordinaten 42° 59′ N, 0° 34′ OKoordinaten: 42° 59′ N, 0° 34′ O
Höhe 535–1.635 m
Fläche 13,14 km2
Einwohner 62 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 5 Einw./km2
Postleitzahl 65370
INSEE-Code

Sacoué (gaskognisch Sàcoe) ist eine französische Gemeinde mit 62 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Bagnères-de-Bigorre und zum Gemeindeverband Neste Barousse.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sacoué liegt rund 48 Kilometer südöstlich der Stadt Tarbes im Osten des Départements Hautes-Pyrénées an der Grenze zum Département Haute-Garonne. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Sacoué sowie wenigen Einzelgehöften. Weite Teile an den Berghängen sind bewaldet. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Pic de Douly an der westlichen Gemeindegrenze. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der D125 wenige Kilometer westlich der N125.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird als De Saquo erstmals im Jahr 1387 im Kirchenregister von Comminges erwähnt. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Grafschaft Barousse in der Region Armagnac, die wiederum ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District La Barthe. Zudem lag Sacoué von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Mauléon-Barousse. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Bagnères-de-Bigorre zugeteilt. Am 14. Juli 1944 zerschellte ein Flugzeug der Alliierten an der Ostflanke des Pic de Douly. Alle sieben Besatzungsmitglieder starben. Kämpfer der Résistance beerdigten die Überreste der Flugzeugbesatzung am 18. Juli 1944 am Unglücksort.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1821 1846 1866 1926 1931 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 293 187 505 478 180 197 102 65 51 46 46 54 62 75
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Jean-l’Évangéliste; das Weihwasserbecken in der Kirche ist seit 1905 ein Monument historique[1]
  • Gedenkplatte für die Gefallenen[2]
  • kleiner Militärfriedhof für den Kanadier und die sechs Briten an deren Absturzstelle im Gebirge[3]
  • Wegkreuz beim Pass Col de Mortis
  • Lavoir (Waschhaus)[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sacoué – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  2. Gedenkplatte für die Gefallenen
  3. Bild des Militärfriedhofs
  4. Bild des Lavoirs