Sagadate

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Sagadate
Der Suco Sagadate liegt im Osten des Verwaltungsamts Laga.
Daten
Fläche 23,77 km²[1]
Einwohnerzahl 2.750 (2015)[1]
Chefe de Suco Aureliano de Jesus
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Abuti 385
Alasafa 233
Auraba 448
Beliuali 310
Ia Sula 337
Naha-Afa 237
One-Bu'u 356
Samagata 38
Selegua 211
Sire-Bu'u 136
Ulabuti 59
Samagata (Osttimor)
Samagata
Samagata
Koordinaten: 8° 31′ S, 126° 42′ O

Sagadate (Sagadati) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Laga (Gemeinde Baucau).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sagadate
Orte Position[2] Höhe
Abuti 8° 32′ S, 126° 43′ O 403 m
Alasafa 8° 30′ S, 126° 41′ O 499 m
Auraba 8° 31′ S, 126° 42′ O 280 m
Beliuali 8° 31′ S, 126° 42′ O 322 m
Ia Sula 8° 31′ S, 126° 42′ O 413 m
Naha-Afa 8° 32′ S, 126° 43′ O 328 m
One-Bu'u 8° 31′ S, 126° 42′ O 446 m
Samagata 8° 31′ S, 126° 42′ O 446 m
Selegua 8° 31′ S, 126° 41′ O 413 m
Sire-Bu'u 8° 32′ S, 126° 43′ O 308 m
Ulabuti 8° 31′ S, 126° 42′ O 268 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Sagadate eine Fläche von 22,48 km².[3] Nun sind es 23,77 km².[1] Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts Laga. Nördlich liegt der Suco Saelari, nordwestlich der Suco Samalari, westlich die Sucos Libagua und Tequinaumata und südlich der Suco Atelari. Im Osten grenzt Sagadate an das Verwaltungsamt Luro (Gemeinde Lautém) mit seinem Suco Afabubu. Grenzfluss ist hier der Liqueliu, ein Nebenfluss des Dasidara. In den Liqueliu mündet auch der Gomilafo, der den Osten des Sucos durchquert.[4]

Durch den Westen des Sucos führt eine Überlandstraße, die die Orte Baucau und Baguia miteinander verbindet. An ihr liegen das Dorf Alasafa (Alacafa) und ein größeres Siedlungszentrum, das aus den Orten Selegua (Selegoa), Ia Sula (Lasula), One-Bu'u (Onebu) und Samagata besteht. Östlich davon liegen die Orte Auraba (Uaraba), Beliuali (Beli Uali, Beliwali) und Ulabuti (Ulabute). Weiter im Osten liegen am Westufer des Liqueliu das Dorf Naha-Afa (Naafa) und zwischen den Flüssen Liqueliu und Gomilafo die Dörfer Sire-Bu'u (Sirebuu) und Abuti. Grundschulen gibt es im Siedlungszentrum (Escola Primaria Catolica Sadagati),[5] Alafasa, Auraba und Abuti. Das Siedlungszentrum verfügt zudem über eine medizinische Station.[6]

Im Suco befinden sich die elf Aldeias Abuti, Alasafa, Auraba, Beliuali, Ia Sula, Naha-Afa, One-Bu'u, Samagata, Selegua, Sire-Bu'u und Ulabuti.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 2750 Einwohner (2015), davon sind 1360 Männer und 1390 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 115,7 Einwohner/km². Im Suco gibt es 600 Haushalte.[1] Über 95 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Daneben wird Tetum Prasa gesprochen.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 1978 wurden vier osttimoresische Zivilisten am Berg Tokegua, nahe Samagata, von indonesischen Soldaten verhaftet. Sie hatten ihr Flüchtlingscamp auf der Suche nach Nahrung verlassen, hatten aber dafür keine Genehmigung. Eine Person wurde bei One-Bu'u getötet, eine weitere in Uasagia (Verwaltungsamt Laga) und eine dritte in Cotamutu vor dem versammelten Dorfeinwohnern.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Aureliano de Jesus zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF-Datei; 488 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF-Datei; 315 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Sagadate (tetum; PDF-Datei; 8,22 MB)
  9. „Chapter 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances“ (Memento des Originals vom 5. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF-Datei; 2,35 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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