Saint-Éloy-les-Mines

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Saint-Éloy-les-Mines
Sant Alòi de las Minas
Wappen von Saint-Éloy-les-Mines
Saint-Éloy-les-Mines (Frankreich)
Saint-Éloy-les-Mines
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Puy-de-Dôme
Arrondissement Riom
Kanton Saint-Éloy-les-Mines (Hauptort)
Gemeindeverband Pays de Saint-Éloy
Koordinaten 46° 10′ N, 2° 50′ OKoordinaten: 46° 10′ N, 2° 50′ O
Höhe 443–649 m
Fläche 22,11 km2
Einwohner 3.715 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 168 Einw./km2
Postleitzahl 63700
INSEE-Code
Website http://sainteloylesmines.com/

Förderturm der Zeche Saint-Joseph, heute Museum

Saint-Éloy-les-Mines (okzitanisch: Sant Alòi de las Minas) ist eine französische Gemeinde mit 3715 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Riom und zum Kanton Saint-Éloy-les-Mines dessen Hauptort Saint-Éloy-les-Mines ist. Die Einwohner der Gemeinde werden Éloysiens genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Éloy-les-Mines liegt in der Landschaft Combraille, etwa 30 Kilometer südöstlich von Montluçon. Durch die Gemeinde fließt der Bouble. Saint-Éloy-les-Mines wird umgeben von den Nachbargemeinden Buxières-sous-Montaigut im Norden, Durmignat im Nordosten, Moureuille im Osten, Menat im Südosten, Youx im Süden und Westen sowie Montaigut im Westen und Nordwesten.

Durch die Gemeinde führt die frühere Route nationale 143.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeche Saint-Joseph

Der Aufstieg und Niedergang der Gemeinde ist eng verbunden mit dem Kohlebergbau. Bereits seit dem 18. Jahrhundert wurde hier Kohle abgebaut. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr der Abbau seinen Höhepunkt und die Gemeinde zählte etwa 7.200 Einwohner. Mit der Sozialisation der Kohleminen begann aber auch der Rückgang der Fördermenge und so wurde die letzte Mine Anfang 1978 geschlossen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 6.733 6.316 5.646 5.293 4.721 4.134 3.840 3.622

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Éloy im Ortszentrum, im 12. Jahrhundert errichtet
  • Kirche Sainte-Jeanne-d’Arc, Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut
  • Industriebrache auf dem alten Minengelände

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexandre Varenne (1870–1947), Politiker und Journalist, zwischenzeitlich (1919) Bürgermeister von Saint-Éloy-les-Mines
  • Claude Rodier (1903–1944), Widerstandskämpferin, im KZ Ravensbrück ermordet

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Éloy-les-Mines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien