Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)

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Saint-Denis
Saint-Denis (Frankreich)
Saint-Denis (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Seine-Saint-Denis (93)
Arrondissement Saint-Denis
Kanton Saint-Denis-1 (Hauptort)
Saint-Denis-2 (Hauptort)
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Plaine Commune
Koordinaten 48° 56′ N, 2° 21′ OKoordinaten: 48° 56′ N, 2° 21′ O
Höhe 23–46 m
Fläche 12,36 km²
Einwohner 113.942 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 9.219 Einw./km²
Postleitzahl 93200
INSEE-Code
Website http://ville-saint-denis.fr/

Saint-Denis [ˌsɛ̃dəˈni] ist eine französische Stadt mit 113.942 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2021) im Département Seine-Saint-Denis und ist Amtssitz der Unterpräfektur im Arrondissement Saint-Denis. Sie liegt unmittelbar nördlich von Paris und bildet heute einen Teil der Banlieue. Die Einwohner werden Dionysiens genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlacht von Saint-Denis, 1567
Lage von Saint-Denis
Saint-Denis um 1830

Die dem heiligen Dionysius von Paris geweihte ehemalige Abteikirche Saint-Denis war seit 564 n. Chr. Grablege fast aller fränkischen, später der französischen Könige. Auch der fränkische Herrscher Karl Martell (686–741) ließ sich schon hier begraben. Diese Tradition hielt sich bis zu Karl X. (1824–1830), dem letzten Bourbonenkönig auf dem französischen Thron.

Der 1147 begonnene Neubau der Klosterkirche nach den Planungen des Abtes Suger gilt als Beginn der Gotik. Am 10. November 1567 fand die Schlacht bei Saint-Denis, eine Auseinandersetzung am Beginn des Zweiten Hugenottenkriegs, statt.

In der Zeit der Französischen Revolution wurde die Stadt 1793 im Zuge der allgemeinen Säkularisierungsbestrebungen in Franciade umbenannt. 1803 erhielt sie wieder ihren ursprünglichen Namen.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts hielt die Industrialisierung in der Stadt Einzug, und sie wurde eine der ersten Hochburgen der Arbeiterbewegung und der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF),[1] die jahrzehntelang (bis 2020) den Bürgermeister stellte. Seit den 1950er Jahren kamen zahlreiche Sozialwohnungen in Plattenbauweise dazu (habitation à loyer modéré – HLM) und ein hoher Anteil an Einwanderern aus dem Maghreb und Schwarzafrika.

Saint-Denis ist seit 1911 an das Pariser U-Bahn-Netz angeschlossen.

Saint-Denis ist durch das 1995 bis 1997 gebaute Stade de France bekannt geworden, das mit Abstand das größte Stadion Frankreichs ist.

Während der Unruhen in Frankreich 2005 fanden auch in Saint-Denis schwere Ausschreitungen statt. Saint-Denis ist ein sozialer Brennpunkt.

Caserne des Suisses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem an den Place du 8 Mai 1945 anschließenden Gelände, auf dem sich heute mehrere Bildungseinrichtungen und ein kleiner Park befinden (Lage), standen noch bis Mitte 1969 die Gebäude der Schweizer Kaserne.[2][3] Die von 1754 bis 1756 unter Ludwig XV. von dem Architekten Charles-Axel Guillaumot (1730–1807) erbaute Kaserne, die baugleich war mit der Kaserne in Rueil-Malmaison und der Caserne Charras in Courbevoie, diente wie die beiden anderen der Unterbringung der Schweizer Garde.[4]

Die Kaserne, die mit ihrem großen Hauptgebäude und zwei seitlichen Flügelbauten einen großen rechteckigen Exerzierplatz umfasste und später in Abgrenzung zu einer weiteren Kaserne auch als große Kaserne bezeichnet wurde, wurde bis in die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zur Stationierung von Soldaten genutzt. Allerdings gab es in 1920er Jahren auch schon Pläne, die Anlage zu veräußern und das Gelände einer anderen Nutzung zuzuführen.[2]

Im Oktober 1939 wurde aus der Kaserne ein Centre de Rassemblement des Etrangers (CRE, Sammelstelle für Ausländer).[2]

Die Casene de Suisse war damit Teil eines großen regionalen Netzes von temporären Internierungslagern für deutsche und österreichische Zivilisten, die im Großraum Paris wohnten. Die Funktion der Kaserne war vergleichbar mit der der zum selben Zweck eingerichteten Lager wie etwa Stade Olympique Yves-du-Manoir, Vélodrome d’Hiver oder Stade Roland Garros. Die Internierten verweilten hier jedoch meistens nur für eine kurze Zeit und wurden dann in Internierungslager in der Provinz, vor allem aber in Südfrankreich, verlegt.[2]

Nach der Deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg wurde aus der Caserne de Suisse der Frontstalag 220, der von Juli 1940 an hier existierte.[5] Interniert wurden alliierte Zivilisten, Männer im Alter von 16 bis 65 Jahren, die die britische Staatsangehörigkeit besaßen oder aus einem Commonwealth-Staat stammten, sowie Staatsbürger der Vereinigten Staaten.[6] Im August 1940 hielten sich 1.500 Männer in der Kaserne auf, die von etwa 150 Wehrmachtsangehörigen bewacht wurden.[2] Die Lagerbedingungen waren anfangs schlecht, doch wurden von 1940 bis 1941 Arbeiten zur Verbesserung der Lage durchgeführt. Dazu zählte offenbar auch die Errichtung zusätzlicher Baracken auf dem Innenhofgelände, wie sie auf einem zeitgenössischen Foto zu sehen sind[6] Außerdem sollte das Lager wohl so hergerichtet werden, dass es sich von der deutschen Propaganda als eine Art Modell-Lager verkaufen ließ. In einem Inspektions-Bericht des Roten Kreuzes vom Juli 1941 wurde das Vorhandensein einer Bibliothek, von Billard- und Sporthallen, eines Tennisplatzes, eines Musikensembles und eines Kinos erwähnt.[6] Diese kulturellen Besonderheiten finden ihre Bestätigung auch in der Biographie von Arthur Briggs, der seit Oktober 1940 in der Casene de Suisse interniert war.[7] Ein weiterer Musiker in der Kaserne, der zusammen mit Briggs im Orchester spielte, war Tom Waltham (1899–1974)[8], und auch schon seit 1940 hier interniert, war der südafrikanisch-französischer Künstler Ernest Mancoba, der 1942 im Lager heiraten konnte.[9] Ein weiterer bekannter Internierter war der Bauhaus-Schüler Jean Weinfeld (1905–1992).[6]

Im Sommer 1940 war in Drancy, in der Cité de la Muette, der Frontstalag 111 eingerichtet worden, in dem französische und britische Kriegsgefangene auf der Durchreise zu den Stalags und Oflags untergebracht waren. Dieses Lager wurde im Dezember 1940 zu einem Nebenlager der Caserne des Suisses[2] und im August 1941 als Frontstalag aufgelöst; seine Insassen wurden nach Saint-Denis verlegt.[6] Aus dem Frontstalag in Drancy wurde das Sammellager Drancy zur Internierung und bald auch Deportation ausländischer und französischer Juden.

Die Folgejahre bis zur Befreiung Frankreichs sind in den Quellen nur unzureichend dokumentiert. Für 1941 sind Fluchtversuche vermerkt, und am 12. November 1943 fand die Gestapo bei einer Durchsuchung der Kaserne Waffen und einen geheimen Sender. Im Keller soll ein 20 Meter langer Flucht-Tunnel gegraben worden sein; doch ob er benutzt wurde, ist nicht bekannt.[2] Ein Bericht des Roten Kreuzes vom April 1944 beziffert die Zahl der Internierten auf 1.903 britische Männer, Frauen und Kindern, darunter Kanadier, Australier, Südafrikaner und ein Neuseeländer. Die Unterkunft sei zwar derzeit überfüllt, was aber kein Problem darstelle, da 200 ältere Internierte in Kürze in Gebäude des städtischen Krankenhauses in Saint-Denis gebracht werden sollen. Insgesamt zeichnet der Bericht – ähnlich dem von 1941 – ein sehr positives Bild von den Lebensverhältnissen im Lager.[10]

Die Caserne des Suisses blieb während der gesamten deutschen Besatzung ein Internierungslager, und nur wenige Tage vor der Befreiung von Paris wurden kranke Häftlinge noch in das Internierungslager Fort de Romainville in Les Lilas verlegt.[6] Als Internierungslager wurde die Caserne des Suisses Ende August 1944 zeitgleich mit der Stadt Saint-Denis befreit.[2]

Im November 1944 wurde aus dem Internierungslager für ausländische Gefangene ein Lager für Französinnen und Franzosen, die der Kollaboration mit dem Feind verdächtigt wurden. Etwa 1.312 Häftlinge saßen wegen dieses Vorwurfs am 15. November 1944 in der Caserne des Suisses. Diese Periode dauerte vermutlich bis Sommer 1945, bevor dann bis 1947 deutsche Kriegsgefangene in die Kaserne einzogen.[2] Teil dieses Kriegsgefangenenlagers war ein sogenanntes Centre d'études (Studienzentrum) für etwa sechzig deutsche Offiziere mit überwiegend akademischer Vorbildung.

„Dort stehen den gefangenen Offizieren französische Zeitungen und Zeitschriften sowie eine vielfältige Bibliothek zur Verfügung, die bereits mehr als 2000 Bände umfasst. Jeder schöpft daraus nach seinem Fachgebiet und seinem Geschmack. Außerdem werden Vorträge über Themen gehalten, die sie selbst bestimmen, und zwar von französischen Persönlichkeiten, die von außerhalb kommen und die sie kennenlernen und hören möchten. Es wird kein Druck auf sie ausgeübt, die Unabhängigkeit ihres Urteilsvermögens wird nicht beeinträchtigt, [...] die französischen Offiziere, denen sie unterstanden, waren sogar so skrupelhaft, nicht an Vorträgen teilzunehmen, die auf Wunsch der Gefangenen veranstaltet wurden.[11]

André François-Poncelet: Le Figaro[2]

Für die Autoren Pouvreau, Héron und Wyss bildet dieses Centre d'études – ähnliche gab es auch in den deutschen Kriegsgefangenenlagern in Lyon, Orléans und Chartres – „einen der experimentellen Orte, an denen die Regierung Ende 1946 und Anfang 1947 die Grundlagen der deutsch-französischen Freundschaft neu begründete“.[12][2]

1948 wurde die Caserne des Suisses „zur friedlichen militärischen Nutzung“[2] umgewidmet, das heißt, sie beherbergte bis 1964 Verwaltungsabteilungen des französischen Verteidigungsministeriums. Nach diversen Vor- und Umplanungen wurde sie 1969 abgerissen. Auf dem Gelände der alten Kaserne fanden mehrere Bildungs- und Universitätseinrichtungen ihren Platz, darunter auch das Institut universitaire de technologie (IUT) der heutigen Universität Sorbonne Paris-Nord.[6]

1998 wurde auf dem eingangs erwähnten Place du 8 Mai 1945 eine Stele zur Erinnerung an die Geschichte der Caserne des Suisses und deren Nutzung während des Zweiten Weltkriegs aufgestellt.[2]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Denis ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Saint-Denis und ist eines der Zentren des Islams in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)

Kathedrale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kathedrale von Saint-Denis (französisch: Basilique Saint Denis) ist eine ehemalige Abteikirche. Sie ist eine Basilica minor und wurde 1966 zur Kathedrale des Bistums Saint-Denis erhoben. Während der Französischen Revolution 1793 kam es zur Plünderung der Gräber, wobei auch die Skulpturen der Kirche schwer beschädigt wurden. Das seit 1862 als Monument historique klassifizierte Kulturdenkmal ist von großer kunsthistorischer Bedeutung, da in seinem 1140 begonnenen Chor die ersten spitzbogigen Kreuzrippengewölbe gebaut wurden, so dass Saint-Denis als Wiege der Gotik gilt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stade de France

Das Stade de France (deutsch: Stadion von Frankreich) ist mit einer Kapazität von 81.338 Zuschauern zu Fußball- und Rugbyspielen das mit Abstand größte Stadion des Landes. Es wurde von der UEFA als Fünf-Sterne-Stadion ausgezeichnet. Die wichtigsten Veranstaltungen sind Heimspiele der französischen Fußball-Nationalmannschaft und der Rugby-Union-Nationalmannschaft, das Finale um den französischen Fußball- und den Ligapokal sowie das Finale der Rugby-Union-Meisterschaft Top 14. Mithilfe verschiebbarer Tribünen kann das Stade de France auch für Leichtathletik-Veranstaltungen wie die IAAF Diamond League hergerichtet werden, dabei verringert sich die Kapazität auf 75.000 Zuschauer. Außerdem finden hier regelmäßig Konzerte und Freilichtshows statt. Bei Konzerten bietet das Stadion inklusive des Innenraums für über 90.000 Besucher Platz. Im Stade de France fanden unter anderem die jeweiligen Finalspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1998, der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2007, der Fußball-Europameisterschaft 2016, der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2023, sowie die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 statt. Es ist auch als Olympiastadion für die Olympischen Sommerspiele 2024 vorgesehen.

Saint-Denis war bereits mehrfach Etappenstart/-ziel bei der Tour de France, unter anderem in den Jahren 1984 und 2003.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Denis hat Partnerschafts- und Kooperationsabkommen[13] geschlossen mit

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christofle-Fabrik in Saint-Denis (vor 1900)

Saint-Denis war zu Zeiten der Industrialisierung ein bedeutender Standort der Metall- und Schwerindustrie (u. a. Eisenbahn- und Automobilbau) und Elektroindustrie. Zu den bekanntesten ehemaligen Unternehmen gehörten:

Bekannte Produkte der damaligen Zeit waren u. a. die Speisewagen und späteren Salonwagen Wagen von Compiègne sowie die Tabelliermaschinen von Société anonyme des machines à statistiques (SAMAS), eines französischen Tochterunternehmens von Powers Accounting Machine Company.

Heutige Wirtschaftsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch heute sind zahlreiche Unternehmen im Bereich der Metallindustrie und im Automobil- und Fahrzeugbau zu Hause. Saint-Denis ist darüber hinaus heute ein bedeutender Standort der Dienstleistungsindustrie sowie Medien- und Multimediastandort.[14] Zu den größten und bekanntesten heutigen Unternehmen mit Sitz in Saint-Denis zählen:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist flächendeckend an das Nahverkehrsnetz des Großraums Paris angeschlossen. Zum einen besteht an der Gare Saint-Denis Anschluss an das Vorortnetz des Transilien. Ebenfalls ist dort das Benutzen der RER D möglich, die eine schnelle Verbindung zur zentralen Umsteigestation Châtelet - Les Halles ermöglicht. Die Stadt ist ferner Anfangspunkt der Métrolinie 13 in Richtung Châtillon-Montrouge (mit den Stationen Basilique de Saint-Denis, Carrefour Pleyel, Saint-Denis – Porte de Paris, Saint-Denis – Université). Außerdem durchquert die Stadt die älteste Pariser Straßenbahnlinie der Nachkriegszeit T 1.

Über den Bahnhof Saint-Denis ist Saint-Denis an die Bahnstrecke Paris–Lille angeschlossen. Über den Canal Saint-Denis besteht zudem Anschluss an die Seine.

Saint-Denis liegt an den Nationalstraßen N 14a und N 301 sowie an der Autoroute A 1. Die Brücke Pont de l’Île Saint-Denis führt von Saint-Denis über zwei Arme der Seine und die Île Saint-Denis mit der Gemeinde L’Île-Saint-Denis zum Ort Villeneuve-la-Garenne auf der westlichen Seite der Seine.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gelände der ehemaligen Caserne des Suisses ist heute Sitz mehrerer Bildungseinrichtungen, so zum Beispiel

  • des Institut universitaire de technologie (IUT) der heutigen Universität Sorbonne Paris-Nord;
  • eines Institut national supérieur du professorat et de l'éducation (Inspé) (Nationales Institut für Lehramt und Bildung);
  • des Lycée Polyvalent Application de l'ENNA, eine allgemeinbildende und technische Oberschule, die sich in einem Umgestaltungsprozess hin zu einem „lycée des métiers de la construction métallique“ (Schule für Metallkonstruktionsberufe) befindet.[15]

Seit 1980 ist Saint-Denis auch Sitz der Universität Paris 8 Vincennes-Saint Denis (Universität Paris VIII).

Kriminalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt hat eine stark erhöhte Kriminalität gegenüber dem Landesdurchschnitt.[16]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Seine-Saint-Denis. 2. Auflage. Flohic Éditions, Paris 2002, ISBN 2-84234-133-3, S. 315–345.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Saint-Denis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jean-Paul Brunet: Saint-Denis, la ville rouge (1890–1939), 1980; ders.: Un demi-siècle d’action municipale à Saint-Denis la Rouge. 1890–1939, 1981.
  2. a b c d e f g h i j k l m Benoît Pouvreau, Claude Héron, Michaël Wyss: CASERNE DES SUISSES
  3. In der französischsprachigen Wikipedia existiert ein eigener Artikel: fr:Caserne des Suisses
  4. Caserne des Suisses à Saint-Denis
  5. Liste der Kriegsgefangenenlager auf Moosburg Online. Dass das Lager, wie dort angegeben, nur bis Juli 1941 existierte, ist jedoch nicht zutreffend.
  6. a b c d e f g Un camp d’internés civils britanniques
  7. Travis Atria: The Incredible Story of Arthur Briggs, the Harlem Jazz Trumpeter in a Nazi Prison Camp, pastemagazine.com, Februar 1920
  8. Daniel Nevers: TOM WALTHAM UN ANGLAIS A PARIS. Siehe auch: fr:Tom Waltham
  9. Lize van Robbroeck: Ernest Mancoba
  10. Roderick Miller: Saint-Denis Internment Camp, Frank Falla Archive (Online)
  11. „Là, ces officiers prisonniers ont à leur disposition les journaux et périodiques français ainsi qu’une bibliothèque variée, comprenant déjà plus de 2000 volumes. Chacun y puise selon sa spécialité et ses goûts. En outre, des conférences sont faites sur des sujets qu’ils indiquent eux-mêmes par des personnalités françaises, venues du dehors et qu’ils manifestent le désir de connaître et entendre. Aucune pression n’est exercée sur eux, aucune atteinte n’est portée à l’indépendance de leur jugement, […] les officiers français dont ils relèvent poussant même le scrupule jusqu’à s’abstenir d’assister aux conférences organisées à la demande des prisonniers.“
  12. „En accueillant le « Centre d’études », il constitue avec les camps de PG Allemands de Lyon, d’Orléans et de Chartres, dans une moindre mesure, un des lieux expérimentaux où le gouvernement refonde les bases de l’amitié franco-allemande fin 1946 et début 1947.“
  13. Website Saint-Denis – ville monde (Memento vom 22. Februar 2017 im Internet Archive).
  14. vgl. auch Wirtschaftsagentur der Region Paris: Seine-Saint-Denis (93)@1@2Vorlage:Toter Link/www.paris-region.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 25. Juni 2012.
  15. Histoire du Lycée
  16. Cagil Casapoglu: [1] Paris Attacke turn spotlight on Saint Denis Banlieue. BBC, 18. November 2015