Saint-Hippolyte-du-Fort

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Saint-Hippolyte-du-Fort
Wappen von Saint-Hippolyte-du-Fort
Saint-Hippolyte-du-Fort (Frankreich)
Saint-Hippolyte-du-Fort
Region Okzitanien
Département Gard
Arrondissement Le Vigan
Kanton Le Vigan
Gemeindeverband Communauté de communes du Piémont Cévenol
Koordinaten 43° 58′ N, 3° 51′ OKoordinaten: 43° 58′ N, 3° 51′ O
Höhe 135–547 m
Fläche 29,38 km2
Einwohner 3.912 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 133 Einw./km2
Postleitzahl 30170
INSEE-Code
Website http://www.saint-hippolyte-du-fort.fr/

Kirche Saint-Hippolyte

Saint-Hippolyte-du-Fort (okzitanisch: Sant Ipolit del Fòrt) ist eine französische Gemeinde mit 3912 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2014) im Département Gard in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Le Vigan und zum Kanton Le Vigan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Hippolyte-du-Fort liegt in den Cevennen am Fluss Vidourle, in den hier die Argentesse mündet. Umgeben wird Saint-Hippolyte-du-Fort von den Nachbargemeinden Cros im Norden, Monoblet im Norden und Nordosten, Conqueyrac im Osten und Südosten, Pompignan im Süden, Montoulieu im Südwesten sowie La Cadière-et-Cambo im Westen und Nordwesten.

Durch die Gemeinde führen die frühere Route nationale 99 und 582.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 3.325 3.547 3.461 3.400 3.515 3.391 3.650 3.842

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 2. Weltkrieg war der Ort vorübergehend Hauptquartier der 9. SS-Panzer-Division „Hohenstaufen“.[1] Beim Rückzug der deutschen Truppen aus dem Süden Frankreichs kam es am 25. August 1944 zu schweren Angriffen durch die Résistance auf die Marschkolonnen. Auf deutscher Seite gab es erhebliche Materialverluste und 400-500 Tote, auf französischer Seite sind u.a. zwei Personen aus dem Ort ums Leben gekommen, denen ein Gedenkstein gewidmet ist.[2][3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dolmen von Rascassols, Megalithanlage aus der Jungsteinzeit bzw. frühen Bronzezeit, seit 1990 Monument historique
  • Kirche Saint-Hippolyte, Ende des 17. Jahrhunderts
  • Protestantische Kirche, im neoklassizistischen Stil errichtet
  • Belfried
  • Saint-Jean-Turm und Rest der Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert (1688 von François Ferry erbaut)
  • Kasernen aus dem Jahre 1885
  • Haus Dugas mit dem Nachlass der evangelisch-reformierten Kirche

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Hippolyte-du-Fort – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://f.chirat.pagesperso-orange.fr/plaques/hippolyte.html
  2. http://www.denkmalprojekt.org/2017/vl-kampfgeschwader-100-a-f_wk2.html Verlustlisten KG 100
  3. http://www.midilibre.fr/2016/09/06/saint-hippolyte-du-fort-liberation-de-la-commune,1389188.php Zeitungsbericht zur 72-Jahrfeier