Saint-Mandrier-sur-Mer

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Saint-Mandrier-sur-Mer
Wappen von Saint-Mandrier-sur-Mer
Saint-Mandrier-sur-Mer (Frankreich)
Saint-Mandrier-sur-Mer
semper mandrianus vigil
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Var
Arrondissement Toulon
Kanton La Seyne-sur-Mer-2
Gemeindeverband Toulon Provence Méditerranée
Koordinaten 43° 5′ N, 5° 56′ OKoordinaten: 43° 5′ N, 5° 56′ O
Höhe 0–123 m
Fläche 5,12 km2
Einwohner 5.766 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 1.126 Einw./km2
Postleitzahl 83430
INSEE-Code
Website www.ville-saintmandrier.fr

Hafen in Saint-Mandrier

Saint-Mandrier-sur-Mer ist eine französische Gemeinde mit 5766 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton La Seyne-sur-Mer-2 im Arrondissement Toulon.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Mandrier-sur-Mer liegt auf der Halbinsel Presqu'île de Cépet, die, nur über eine schmale Sandbank mit dem Festland verbunden, in die Bucht von Toulon ragt. Nach Süden hin fällt die Felsküste weitgehend steil zum Meer hinab. Im Norden liegt, geschützt in einer weit eingeschnittenen Bucht der Hafen mit dem alten Ortskern. Der höchste Punkt der Halbinsel, die mit ihren Schieferformationen geologisch zum Massif des Maures zählt, liegt 124 m über dem Meer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1268 wird in den Quellen erstmals von einer Ecclesia Sanctae Mandreae gesprochen, deren Name auf Mandrianus und Flavianus, zwei sächsische Soldaten im ostgotischen Heer, zurückgeht, die in Toulon getauft wurden und sich auf der Halbinsel niederließen.

Im Jahr 1950 wurde Saint-Mandrier-sur-Mer mit der Abtrennung von La Seyne-sur-Mer selbständige Gemeinde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Küste entlang, rund um den kleinen Hafen, liegt die alte Fischersiedlung.
  • Das ehemalige Marinehospital (heute die Mechanikerschule) wurde von Sträflingen des Zuchthauses in Toulon erbaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

George Sand (* 1804; † 1876), französische Schriftstellerin, beschrieb in ihrem Roman Tamaris die Halbinsel und ihre Nachbarschaft im 19. Jahrhundert.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Mandrier ist ein Badeort mit einem Fischereihafen. Im Umland der Gemeinde wird Gemüse angebaut.

Im Bereich von Industrie und Handwerk sind vor allem Bau und Instandsetzung von Schiffen ein bedeutender Faktor.[1]

Die französische Armee unterhält einen Stützpunkt der Marineflieger mit einem Ausbildungszentrum für Mechanikerlehrlinge der Flotte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Mandrier-sur-Mer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Activité économique auf ville-saintmandrier.fr in Französisch.