Sainte-Barbe (Moselle)

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Sainte-Barbe
Sainte-Barbe (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Metz
Kanton Le Pays messin
Gemeindeverband Haut Chemin-Pays de Pange
Koordinaten 49° 10′ N, 6° 18′ OKoordinaten: 49° 10′ N, 6° 18′ O
Höhe 225–318 m
Fläche 13,84 km²
Einwohner 761 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 55 Einw./km²
Postleitzahl 57640
INSEE-Code
Website www.mairie-saintebarbe.fr

Kirche St. Barbara (mit Glockenturm als Überrest eines Benediktinerpriorats)

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Sainte-Barbe ist eine französische Gemeinde mit 761 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz und zum Kanton Le Pays messin (bis 2015: Kanton Vigy).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sainte-Barbe liegt in Lothringen, etwa 14 km nordöstlich von Metz und fünf Kilometer südlich von Vigy auf einer Höhe zwischen 225 und 318 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 13,84 km².

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1300 als Sainte-Bairbe erwähnt.[1] Die Ortschaft gehörte früher zum Bistum Metz.[2]

Während des Dreißigjährigen Kriegs brannten im Oktober 1635 Kroaten das Dorf nieder und töteten viele Einwohner.[2]

Das Dorf war während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 in der Schlacht von Noisseville umkämpft. Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an Deutschland zurück, und das Dorf wurde dem Landkreis Metz im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst-, Wein- und Gemüsebau.[2]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt und stand unter deutscher Verwaltung.

In den Jahren 1915–1919 und 1940–1944 trug der Ort den deutschen Namen Sankt Barbara.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 268 269 302 403 525 672 710 729

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sainte Barbe, Landkreis Metz, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Sainte Barbe (meyersgaz.org).
  • Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 308 (google.books.de).
  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 102 (books.google.de).
  • Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 26–29 (books.google.de).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sainte-Barbe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 26–29 (books.google.de).
  2. a b c Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 308 (google.books.de).