Saisondimorphismus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Unter Saisondimorphismus (Saison, siehe Jahreszeit + di (zwei) + morphismus, Gestalt, siehe Morphologie) versteht man das saisonale Auftreten von zwei deutlich verschiedenen Erscheinungsformen bei einer Art. Besonders maßgeblich für diesen Effekt sind Licht und Temperatur. Der Saisondimorphismus kann durch das Auftreten mindestens zweier Generationen einer Art innerhalb eines Jahres verursacht werden. Hierbei unterscheiden sich diese innerhalb der Jahreszeiten in ihrer Erscheinungsform (zum Beispiel Körpergröße, Farbe) deutlich voneinander. Ein Beispiel hierzu ist das Landkärtchen.

Saisonaler Dimorphismus kann auch an einzelnen Individuen auftreten. Lebensraumtypisch für Zwergsträucher der Phrygana ist die Ausbildung saisonal unterschiedlicher Blattformen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erwin Bergmeier, Panayotis Dimopoulos & Petra Fischer: Monitoring und Management von Lebensraumtypen und Pflanzenarten der FFH-Richtlinie in Griechenland. In: Naturschutz und Biologische Vielfalt 26, 2005: 229–246. Bundesamt für Naturschutz, Bonn (PDF)