Saiten des Lebens

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Filmdaten
Deutscher Titel Saiten des Lebens
Originaltitel A Late Quartet
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Yaron Zilberman
Drehbuch Yaron Zilberman,
Seth Grossmann
Produktion Vanessa Coifman,
David Faigenblum,
Emanuel Michael,
Tamar Sela,
Mandy Tagger,
Yaron Zilberman
Musik Angelo Badalamenti
Kamera Frederick Elmes
Schnitt Yuval Shar
Besetzung

Saiten des Lebens (Originaltitel: A Late Quartet) ist ein amerikanisches Filmdrama aus dem Jahre 2012 nach einem Drehbuch von Yaron Zilberman und Seth Grossman, das von Zilberman produziert wurde, der auch Regie führte. Der Originaltitel bezieht sich auf Beethovens Streichquartett cis-Moll op. 131, einem der letzten des Komponisten.

Handlung[Bearbeiten]

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Im Mittelpunkt des Films steht ein Streichquartett, das demnächst den 25. Jahrestag seines Bestehens feiert. Die Erkrankung des Cellisten Peter Mitchell an Parkinson sowie die Beziehungen der Mitglieder untereinander führen jedoch zu Spannungen und zu Grundsatzdiskussionen über die Zukunft des Quartetts. Peter verkündet seine Entscheidung, nur noch ein Konzert zu spielen und danach abzutreten. Der zweite Geiger Robert Gelbart, der mit seiner Rolle im Quartett unzufrieden ist, meldet zur gleichen Zeit seinen Anspruch an, abwechselnd mit Daniel den Part der Ersten Geige zu spielen, was dieser ablehnt. Unterstützt wird Daniel dabei von Juliette, der Violaspielerin und Frau von Robert Gelbart. Als Robert entdeckt, dass seine Frau sich auf die Seite von Daniel geschlagen hat, ist er tief enttäuscht, es kommt zum Streit. Nach einem One-night-stand Roberts mit einer Tänzerin aus einer Bar kulminiert der Streit und Juliette setzt ihn vor die Tür.

Der Film wurde erstmals am 10. September 2012 auf dem Toronto International Film Festival vorgestellt. Am 2. November 2012 startete er in den USA, am 2. Mai 2013 in Deutschland.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt in den US-amerikanischen Feuilletons durchweg positive Kritik, wobei vor allem die Arbeit des Kameramanns Frederick Elmes gelobt wurde. [1] [2]

„Saiten des Lebens ist ein wundervolles Ensemblestück von doppeltem Charakter. Hintergründe, Fragen und Strukturen der Musik funken über in das Leben der Musiker und grundieren gleichzeitig den Aufbau, die Logik des Films an sich. Zwischen den sieben Sätzen des Quartetts darf keine Pause gehalten werden. Beethoven selbst hat das verboten.“

critic.de – die Filmseite[3]

Soundtrack[Bearbeiten]

Interpretiert von Brentano String Quartet:

Nr. Titel
1. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Adagio, Ma Non Troppo E Molto Espressivo (Live At Princeton/2010)
2. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Allegro Molto Vivace (Live At Princeton/2010)
3. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Allegro Moderato (Live At Princeton/2010)
4. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Andante, Ma Non Troppo e Molto Cantabile (Live At Princeton/2010)
5. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Presto (Live At Princeton/2010)
6. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Adagio, Quasi Un Poco Andante (Live At Princeton/2010)
7. Beethoven: Beethoven's String Quartet #14 In C-Sharp Minor, OP.131 - Allegro (Live At Princeton/2010)

Interpretiert von Angelo Badalamenti:

Nr. Titel
1. A Late Quartet - Overture
2. Movements
3. Diagnosis
4. Reflections
5. A Jog In The Park
6. Stop Right Here
7. 11:42 PM
8. Premonition
9. Winter Love
10. Eternal Quest
11. Old Men Know
12. Breaking Up
13. Fire Escape
14. Longing For Miriam
15. A Late Quartet - Bidding Farewell

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Philip French: A Late-quartet Review. The Guardian. 7. April 2013, abgerufen am 24. Januar 2016.
  2. Rotten Tomatoes
  3. Lukas Stern: Saiten des Lebens. critic.de - die Filmseite, 23. April 2013, abgerufen am 12. Mai 2013.