Sakralsprache

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Sakralsprachen oder Liturgiesprachen (von griech.: λειτουργια leitourgia „öffentlicher Dienst“ aus leitos „öffentlich“ von λαος/laos Volk; und εργον/érgon Werk, Dienst) sind im Gottesdienst der verschiedenen Religionen verwendete Sprachen (siehe auch: Liturgie). Diese Sprachen spielen für die jeweilige Glaubensgemeinschaft eine wichtige historische Rolle, behalten mit der mit ihr verbundenen religiösen Tradition eine eigenständige Kontinuität und setzen sich allmählich von der Alltagssprache ab. Eine weit verbreitete Liturgiesprache ist Latein in der römisch-katholischen Kirche.

Liturgiesprachen im Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den jeweiligen Volkssprachen verwenden gerade ältere christliche Kirchen weiterhin Liturgiesprachen.

Weitere Sakral- und Liturgiesprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altertum

  • Sumerisch: seit 1700 v. Chr. nicht mehr gesprochen, aber weiterhin bis ins 1. Jahrtausend v. Chr. Kult- und Literatursprache zwischen Euphrat und Tigris
  • Hattisch der von den Hethitern unterworfenen Hattier als Kultsprache im Hethitischen Großreich
  • Altlatein der Priesterschaft der Salier in Rom aus spätestens frührepublikanischer Zeit
  • Etruskisch: um das Jahr 0 vom Lateinischen als Gebrauchssprache abgelöst, aber Fortleben im Kult der Haruspices bis ins 5. Jahrhundert[1]

Judentum

Zoroastrismus

Mandäer

Islam

Hinduismus

Buddhismus

Shinto

Voodoo

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Kirchensprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Sakralsprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Friedrich Schmidt: Praeromanica der Italoromania auf der Grundlage des LEI (A und B). Lang, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-631-58770-6, S. 9.