Sakskøbing

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Sakskøbing
Wappen von Sakskøbing
Sakskøbing (Dänemark)
Sakskøbing
Sakskøbing
Basisdaten
Staat: DanemarkDänemark Dänemark
Region: Sjælland
Kommune
(seit 2007):
Guldborgsund
Kommune/Amt:
(bis Ende 2006)
Sakskøbing Kommune
Storstrøms Amt
Harde/Amt:
(bis März 1970)
Musse Herred
Maribo Amt
Sogn: Sakskøbing Sogn
Koordinaten: 54° 48′ N, 11° 38′ OKoordinaten: 54° 48′ N, 11° 38′ O
Einwohner:
(2020[1])
4.588
Postleitzahl: 4990 Sakskøbing
Fußgängerzone Søndergade
Fußgängerzone Søndergade
Vorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Fläche fehlt
Vorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Höhe fehlt
Wahrzeichen: der Wasserturm „Saxine“

Sakskøbing (bis 1948 (?) Saxkjöbing) ist eine Stadt mit 4588 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2020)[1] mit Bahnstation im Nordosten der dänischen Insel Lolland. Die Stadt bildet eine eigene Kirchspielsgemeinde (dän.: Sogn) Sakskøbing Sogn, die bis zur dänischen Kommunalreform von 1970 zur Harde Musse Herred im damaligen Maribo Amt gehörte, danach war die Stadt Verwaltungssitz der Sakskøbing Kommune im Storstrøms Amt, die mit der nächsten dänischen Kommunalreform 2007 in der Guldborgsund Kommune in der Region Sjælland aufgegangen ist.

Lage und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kleine Hafen des Ortes liegt am inneren Ende der etwa 4 km langen trichterförmigen Bucht Sakskøbing Fjord, die sich nach Nordwesten zum Smålandsfarvandet öffnet. Von den Verkehrswegen der Vogelfluglinie führt die E 47 nahe am Ortsrand entlang, die Bahnstrecke zwischen Nykøbing (Falster) und Rødbyhavn dagegen weiter südlich. Von Nykøbing fährt aber die Lollandsbahn über Sakskøbing und Maribo nach Nakskov.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Erdbuch Waldemars II. von 1240 ist der in der Nähe des Dorfes Saxtorp gegründete Marktort als Saxakopingh aufgeführt. Um 1250 wurde die Kirche errichtet, ihr Turm ist allerdings aus dem 19. Jahrhundert. Von 1289 bis 1315 residierte der spätere König Christoph II. von Dänemark in Sakskøbing als Herzog von Lolland und Falster.

In einem der Dänisch-Schwedischen Kriege wurde Saksköbing 1658 von schwedischen Soldaten niedergebrannt und hatte 1672 nur noch 272 Einwohner. Weitere Großbrände suchten den Ort im 18. Jahrhundert heim und im Jahr 1800. Die Lateinschule wurde 1740 geschlossen.

1779 wurde ein Postamt eingerichtet. 1829 wurde eine kleine Werft gegründet. 1874 wurde der Bahnhof der Bahnstrecke Nykøbing F–Nakskov eröffnet. Von 1910 bis 1991 besaß der Ort eine Zuckerraffinerie.

Die am 1. Juli 1954 aus der insolventen Det Lolland-Falsterske Jernbaneselskab heraus gegründete A/S Lollandsbanen wird seit 2009 von der Jernbaneselskabet Regionstog A/S betrieben.[2]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)
  2. Lollandsbanen gennem mere end 125 år. (Nicht mehr online verfügbar.) 12. Februar 2013, archiviert vom Original; abgerufen am 20. Juli 2014 (dänisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sakskøbing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien