Salatiga

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Salatiga
Salatiga (Indonesien)
Salatiga
Salatiga
Koordinaten 7° 19′ 29″ S, 110° 30′ 21″ OKoordinaten: 7° 19′ 29″ S, 110° 30′ 21″ O
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Indonesien

Geographische Einheit

Java
Provinz Jawa Tengah
Höhe 550 m
Fläche 17,9 km²
Einwohner 176.000 (2007)
Dichte 9.848,9 Ew./km²
Gründung 24. Juli 750Vorlage:Infobox Ort/Wartung/Datum
Website www.pemkot-salatiga.go.id (indonesisch)
Salatiga um 1918
Salatiga um 1918

Salatiga ist eine indonesische Stadt auf der Insel Java mit 176.000 Einwohnern (Stand 2006). Sie liegt in der Provinz Zentraljava, keine zehn Kilometer von den Vulkanen Merbabu und Telomoyo entfernt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima ist ganzjährig etwas kühler, da sich die Stadt auf über 500 Meter Höhe befindet. Die Stadt ist in die vier Unterbezirke Argomulyo, Tingkir, Sidomukti und Sidorejo unterteilt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inschriften, die auf einer Stele gefunden wurden besagen, dass Salatiga seit dem 24. Juli 750 existiert.

Seit 1849 hatte die niederländische Plantagenbesitzerin Elise Yohana Le Jolle in Salatiga das Evangelium verkündigt. Sie bat die niederländische Missionsgemeinde Ermelo und die Neukirchener Mission um Mitarbeiter für diese Mission. 1888 gründeten beide Missionsgesellschaften den gemeinsamen Bund der Missionare der Salatiga Mission. 1891 gab es dort 606 getaufte Christen. 1902 wurde in Salatiga eine Poliklinik eingerichtet, ab 1906 wurden Schulen gebaut und Lehrerseminare gegründet.[1] 1949 ging ein Teil der ehemaligen Salatiga-Gemeinden in der Christlichen Kirche Nord-Mittel-Java (GKJTU) auf. Noch 2018 unterstützt die Neukirchener Mission diese Kirche und deren Schulen mit Mitarbeitenden und Finanzen.[2]

Am 1. Juli 1917 erhielt Salatiga als Teil der Kolonie Niederländisch-Indien den Status einer Gemeinde (staad gemeente) und dann im Jahr 1929 das Stadtrecht (Stadsgemeente Salatiga).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Salatiga befindet sich die private Christliche Universität Satya Wacana (Universitas Kristen Satya Wacana UKSW) mit etwa 14.000 Studenten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Blom van Geel und W. Quast: Die Salatiga-Mission in Mitteljava – ein kurzer Überblick Beginn und Fortgang der Neukirchener Java-Mission, Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn 1910

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Salatiga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blom van Geel und W. Quast: Die Salatiga-Mission in Mitteljava – ein kurzer Überblick Beginn und Fortgang der Neukirchener Java-Mission, Neukirchener, Neukirchen-Vluyn 1910
  2. https://www.neukirchener-mission.de/ueberuns/historie