Salomo Sachs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stempelentwurf 245 Jahre Salomo Sachs im Jahr 2017 zum Gedenken an den Regierungsbauinspektor und seinem Turmbau 1829 zu Birkholz Bernau bei Berlin

Salomo Sachs (hebräisch זקס שְׁלֹמֹה Šəlomoh Sachs) (* 22. Dezember 1772 in Berlin; † 14. Mai 1855 ebenda) war ein deutscher Architekt, Astronom, preußischer Baubeamter, Mathematiker, Zeichenlehrer für Architektur und Maschinen-Zeichnungen, Schriftsteller, Sach- und Schulbuchautor und Universalgelehrter. Er war im Rang eines Regierungsbauinspektors und mit seinem Vetter Major Meno Burg einer der wenigen Juden im preußischen Staatsdienst.

Sachs wurde am 22. Dezember 1772 als Sohn des Lotterieeinnehmers und Schutzjuden Joel Jacob Sachs (* 30. Juli 1738 in Berlin; † 18. April 1820 in Berlin) und dessen zweiter Ehefrau Esther Sachs (ca. 1746–1813) in Berlin geboren. Sein Vater war Vorsteher des Vereins Bedek Habajith der jüdischen Gemeinde Berlins („Die Schäden des Hauses“  hier „Bauunterhaltung“; hebräisch תחזוקת הבניין)[1][2][3][4][5]

Ausbildung und Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von 18 Jahren studiert er von 1790 bis 1792 Baukunst und Zeichnen an der Königliche Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften in Berlin. Am 9. Dezember 1792 erfolgte seine Vereidigung als Eleve beim Oberhofbauamt in Berlin, sein Lehrer und Vorgesetzter im Dienst war der Königliche Oberhofbaurat und Geheime Kriegsrat Friedrich Becherer. Sachs zu diesem denkwürdigen Ereignis[6]

„Ich wurde auf Grund meiner Probe-Arbeiten mit dem jetzigen Mit-Director der Königl. Ministral-Bau-Commission, Regierungs- und Baurath Mandel zugleich in Eid und Pflicht genommen. Er, der Christ und ich, der Jude, legten gemeinschaftlich unsern Amtseid in die Hände des Justiziarius des Königl. Ober-Hof-Bau-Amts, Herrn Justiz-Raths Troschel, ab. Zu gleicher Zeit sprachen wir zusammen eine und dieselbe Eidesformel aus, deren Schluß nur verschieden lautete. Da war hinsichtlich meiner von keinem jüdischen Gelehrten, von keinem jüdischen Zeugen, von keinem Händewaschen, Anlegen des Gebetsmantels etc., auch von keiner Synagoge die Rede.“[7]

Zu diesem Zeitpunkt regierte Friedrich Wilhelm II. Am 1. Juli 1794 erlangte Sachs das Patent zum Ober-Hof-Bau-Conducteur und am 26. September 1799 zum Ober-Hof-Bau-Inspektor beim Oberhofbauamt. Während seiner Ausbildung gehörte auch Dr. Johann Albert Eytelwein zu seinen Lehrern, dem er 1827 sein Werk Vollständiger Unterricht in der Anfertigung der Baubeschläge widmete. Als Bauinspektor übernahm er die Führung der Baupolizei in seinem Departement und den Vorsitz der Prüfungskommission der Baugewerksmeister. Im Zeitraum 1790 bis 1796 plante man das Grundstück im Bereich Molkenmarkt 1 für den Bau der neuen Stadtvogtei vorzusehen. Von Mitgliedern des Oberhofbauamts wurden dazu Projekte entworfen und 1791 unter Leitung von Paul Ludwig Simon und Friedrich Gilly mit dem Bau begonnen. Salomo Sachs hatte, nicht amtlich aufgefordert, dazu zwei Fassaden entworfen. Es waren die Fassaden des Portals und die Front zur Spreeseite, diese nahm die Behörde sehr wohlwollend auf, zur Ausführung kamen und für die er seine erste öffentliche Anerkennung erhielt. Die Akademie der Künste und der mechanischen Wissenschaft gab seit 1786 den Katalog zur jährlich stattfinden Akademieausstellung heraus. In den Folgejahren wurde der Zweijahresrhythmus eingeführt. Hier wollte man sich für das Berliner Publikum von den anderen Akademien in Kassel und Dresden abheben. In den Jahren 1786 bis 1816 nahmen hauptsächlich architektonische Modelle und Entwürfe nach antiken Vorbildern Raum ein. Einen hohen Anteil an den Einsendungen hatten die Akademieschüler und jüngeren Kondukteure. 1794 konnten Johann Carl Gottlieb Schlaetzer, Salomo Sachs, August Ferdinand Mandel (1771–1846), Johann Georg Moser und Paul Ludwig Simon ihre Entwürfe zu Kirchen, Gefängnissen, einem Schauspielhaus und Jagdschloss, Land- und Bürgerhäusern, Gartenhäusern und Totengrüften in die Ausstellung und den Katalog einbringen. 1798 entwarf Sachs für die Gesellschaft der Freunde eine Leichenhalle, die aber aus finanziellen Gründen nicht zur Ausführung kam. Von 1799 bis 1806 lehrte er als Zeichenlehrer für Architektur und Lehrer für Maschinenzeichnungen an der am 6. Juli 1799 von König Friedrich Wilhelm III. neu gegründeten Bauakademie.[8][9][10][11][12][13][14][15][16]

Familie und Geschwister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. September 1802 heiratete er in Berlin Henriette Isser aus Hamburg. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Sein Sohn Albert Sachs (* 29. August 1803 in Berlin, † 11. November 1835 ebenda) wurde Arzt.

Salomo Sachs hatte folgende Geschwister:

  • Israel Joel Sachs (* 25. März 1762 in Berlin; † 26. August 1848 in Berlin). Er war Pfandleiher von Beruf und wohnte in der Eyergasse 2. Bürgerrechte 1809 auf Grund der Städteordnung 19. November 1808
  • Hirsch Joel Sachs (* 18. Oktober 1770 in Berlin; † 22. September 1824 in Berlin) war Gärtner und Eigentümer. Er wohnte Am Grünen Weg 2. Bürgerrechte am 9. August 1813
  • Veile (Veilchen; Feilchen; Fanny) Sachs (* 4. November 1778 in Berlin; † unbekannt) heiratete am 13. Februar 1809 Daniel Alexander Benda (Daniel David Alexander Benda) Berliner Publizist und Stadtrat (* 22. April 1786; † 6. Januar 1870). Ehrenmutter des von Baruch Auerbach gegründeten Waisen-Erziehungs-Instituts der jüdischen Gemeinde Berlins. Nachweislich noch 1841.
  • Am 13. September 1781 wurde Jacob Joel Sachs in Berlin geboren. Er war Handwerker und bekam am 16. März 1810 die Konzession auf die Herstellung von Waren mit Silberplattierung. Wohnhaft in Berlin Münzstraße 24. Bürgerrechte am 12. September 1811

Jüdische Paare, wie auch Veile und Alexander Benda, mussten Anträge zu Konzessionen zur Heirat stellen, teils auch für die Trauscheine und nach der Heirat zur Ansetzung von Kindern. Salomos Schwiegertochter war Süsche Kinschberg (* 24. Juni 1792 Berlin; † 24. November 1843 in Berlin) die Jacob Joel am 11. Juni 1812 heiratete. Um 1831 wurde Jacob Inspektor der jüdischen Krankenverpflegungsanstalt. Joel Jacob Sachs verstarb am 20. Dezember 1847 in Berlin.[17][18][19][20][21][22][23][24][25][26][27][28]

Die Neue Wache und der Ausbruch des Krieges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz vor dem Ausbruch des französischen Krieges erhielt 1806 das Collegium der Bauakademie von oberster Stelle den Auftrag, Pläne für den Umbau der Opern-Brücke mit in der Nähe liegenden Wache und dem Aufbau einer massiven Hunde-Brücke auszuarbeiten und einzureichen. Hier waren die älteren und höherstehenden Beamten des Collegiums gefragt, beispielsweise Johann Heinrich Gentz. Salomo Sachs als junger Beamter war so fasziniert von dieser Aufgabe, dass er eigene Zeichnungen, Ideen und Entwürfe ganz in Stille erarbeitete. Er legte sie seinem Lehrer dem Geheimerath Becherer vor, der die Zeichnungen zur Prüfung einreichte. Gegen alle Prachtzeichnungen der Spezialisten gewannen seine Entwürfe der Schloss-Brücke und der Wache den Preis. Durch den Ausbruch des Krieges verzögerten sich die Pläne.[29][30][31]

Die Koalitionskriege und der Befreiungskrieg 1813–1815 und die suche nach neuen Intentionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem verlorenen Krieg fiel die Finanzierung von Bauakademie und Oberhofbauamt den staatlichen Sparmaßnahmen zugunsten der Kontributionen an Frankreich zum Opfer und Sachs verlor seine Anstellung. Von der Regierung bezog er von 1806 bis 1816 Wartegeld.

Erst nach Kriegsende wurde der Plan durch Schinkel wieder aufgenommen, aber jetzt mit seinen Adaptierungen umgesetzt. Hier bemerkte Sachs, dass besonders die neue Wache seinen Grundentwürfen glich, ausgenommen der meisterlichen Ausschmückungen des Gebäudes durch Schinkel.

Sachs erstellte 1812 den ersten vollständigen Allgemeinen Straßen und Wohnungs-Anzeiger für die Residenzstadt Berlin. Es war ein bahnbrechendes Werk auch für zukünftige Adressbücher, selbst im Ausland fand dieses Meisterwerk seine Abnehmer. Der König bestellte 4 Exemplare und der Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg orderte 12 Exemplare. Die Polizeireviere orderten auch, da die Kartenpläne und Adressen sehr genau waren. Leider verhinderte der Beginn des zweiten französischen Krieges damit ein gutes finanzielles Auskommen für ihn. So eröffnete sich aber durch das Adresswerk eine andere Möglichkeit, da der Geheime Staatsrath Friedrich August von Staegemann Vorstand der Finanzpartei sich gerade mit der Organisation der Vermögenssteuer beschäftigte, war die Idee eines fliegenden Catasters geboren. Sachs eröffnete für die Bewältigung dieser Aufgabe ein Büro, um mit dem geringsten Personal die Kontrolle über die Steuerpflichtigen zu erlangen. Berlin wurde dabei in 12 Steuerreviere geteilt, wovon jedem Revier, per Formular, die Informationen über Aufenthaltsveränderungen der Bürger jeden Tag zugingen und stündlich aktualisiert wurden. So entstanden auch die ersten Einwohnermeldeämter und bei jedem Polizeirevier der Residenzstadt Berlins wurden polizeirelevante Teile des fliegenden Catasters aufgestellt und genutzt. Vom Geheimen Oberfinanzrat von Staegemann erhielt Sachs den Auftrag, Vorschläge zu machen, um dem Staat Einnahmen von einigen Millionen Talern durch eine geeignete Steuer zu erbringen. Sein Vorschlag führte zur noch heute gültigen Kommunalsteuer und wurde damals erstmals als Mieth-Steuer-Abgabe umgesetzt.

1813 musste die Einquartierungsbehörde einer Reorganisation unterzogen werden, da durchziehende russische Truppen von Mietern und Hauseignern aufgenommen und auch verköstigt werden mussten. Das stellte eine unerträgliche Kriegslast dar und es kamen viele Beschwerden über die rücksichtslose Verteilungspraxis des Staates auf. Am 15. März 1813 wurde auf oberste Kabinettsorder vom König Friedrich Wilhelm III., der zu dieser Zeit im schlesischen Breslau weilte, aus militärstrategischen Beweggründen zur Führung des Krieges gegen Frankreich das gesamte preußische Gebiet zwischen der Elbe und der russischen Grenze in vier Militärgouvernements (1813–1815) eingeteilt. Gleichzeitig erfolgte auch die Auflösung der am 20. Januar 1813 gegründeten Oberregierungskommission in Berlin und die am 24. April 1812 geschaffene Generalkommission für das Einquartierungs-, Verpflegungs- und Marschwesen. Die Order nach Berlin, das 1. Militärgouvernement zwischen Elbe und Oder zu gründen, ging an Militärgouverneur Generalleutnant Anton Wilhelm von L’Estocq und Zivilgouverneur und Geheimen Staatsrat Dr. Johann August Sack. Sie sollten geeigneten Maßnahmen und Lösungen für die durchziehenden Truppen und deren Einquartierungen finden. Diese wichtige Behörde betraute Sachs mit dieser Aufgabe. Ihm wurden Mitarbeiter unterstellt und ein Raum im Köllnischen Rathaus zugeteilt, was er als Kontollbüro einrichtete. Dort waren er und seine Kollegen Ansprechpartner für Anfragen, Beschwerden, Reklamationen und Erarbeitung eines gerechten Einquartierungsystems für die Bürger. Die zu bewältigenden Größenordnungen beliefen sich im März 1813 auf täglich 13300 Soldaten und 4000 Pferde des russischen Militärs und 8100 Soldaten und 1000 Pferde der preußischen Armee. Im Juli erreichten die Einquartierungen ein Maximum von 18000 preußischen Soldaten, 2000 Gefangenen und 5500 Kranken. Salomo hatte die geniale Lösung gefunden mit einem Wertbonsystem (Papiergeld), dass nach Ende des Krieges ausgezahlt werden würde. Jeder, der sich innerhalb von 24 Stunden nach Ausquartierung meldete und sein Quartierungs-Billet abgab, bekam diese Bons. So konnte dieses gerechte System installiert werden und mit seinen vielen Mitarbeitern löste Sachs diese Aufgabe zu aller Zufriedenheit.[32][33][34][35][36][37][38][39][40]

Ringen um Wiedereinstellung in den preußischen Staatsdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. April 1816 bat Sachs den König um seine Wiederanstellung. Dieses Gesuch wurde abgelehnt auf Grund der Judenedikte §9 von 1812. Seine zweite Bittschrift vom 24. April 1816 führte aber über den König, der die Ausnahme von der Regel zuließ und durch Verkündung der allerhöchsten Kabinettsorder vom 29. April 1816, durch Kabinettsrat Albrecht zum Erfolg. Sachs lebte zu diesem Zeitpunkt in der Markgrafenstraße 49 und war Nachbar von Abraham Mendelssohn Bartholdy.[41][42]

Seine Versetzung nach Marienwerder in Westpreußen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1816 bis 1820 arbeitete er als Cameral-Baumeister (Land-Bau-Meister) bei der Königlichen Regierung Marienwerder in Westpreußen. Mit der Grundsteinlegung am 3. Mai 1818 bis zur feierlichen Einweihung am 3. August 1823 entstand nach Plänen von Schinkel, unter Bauleitung von Sachs, eine evangelische Kirche in Mewe. Er wurde bei weiteren Kirchenbauten in Stuhm und Marienwerder von evangelischen Geistlichen antisemitisch diskriminiert, warum er als Jude hier baue. Er setzte die Schinkelschen Entwürfe trotz aller Widrigkeiten um. Dabei gab es große Schwierigkeiten, da die Bauzeichnungen von Schinkel von Sachs’ Vorgesetztem, dem Regierungs- und Baurath Balkow (1816–1825 Baurath in Marienwerder), teils nicht verstanden oder fehlinterpretiert wurden. 1819 eröffnete Salomo Sachs eine Baugewerkschule in Marienwerder, die noch 15 Jahre bis 1834 bestand. Er übernahm die Leitung und bot kostenlosen Unterricht an.[43][44][45]

Seine Rückversetzung nach Potsdam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1820 bis 1830 wurde er wieder, unter seiner Qualifikation, als Cameral-Baumeister, im vierten Baubezirk bei der Königlichen Regierung Potsdam, eingesetzt und war Mitarbeiter von Karl Friedrich Schinkel. Am 3. Dezember 1824 wurde eine Kunststraße vom Prenzlauer Tor bis Heinersdorf bewilligt, es ist die heutige Prenzlauer Allee. Sachs hatte hier alle Vorarbeit wie Vermessung, Entwurf, Situationsplan und Kostenplanung geleistet. Er brachte die vornehmsten Anlieger zusammen, die ihm finanziell die benötigten Arbeiten ermöglichten. Aus dieser Gruppe bildete sich eine Aktiengesellschaft, die das Vorhaben mit Hilfe der Regierung in die Tat umsetzte. 1825 begann Sachs die Planung für den Neubau des Fasanenmeisterhauses im Tiergarten in seiner verbesserten Lehmbauweise. Den Auftrag gab der königliche Oberjägermeister Friedrich Detlef Graf von Moltke (1750–1825). Nach einem für Sachs vernichtenden Gutachten, ausgestellt von Friedrich Schinkel und Johann Carl Ludwig Schmid, über seine Pisé-Bauten konnte er sein Werk nicht ausführen. Schinkel bekam vom Oberbaudeputat den Auftrag, das Haus in klassischer Backstein-Bauweise auszuführen. Die Animositäten der Mitglieder der Oberbaudeputation gegen Salomo Sachs nahmen weiter zu. Nachdem Sachs mit seiner Planung zum neuen Wohnhaus des Fasanenjägers vom Oberbaudepartement abgeschmettert wurde, bekam er den Auftrag von Fürst Wittgenstein, seine Zeichnungen und Kostenrechnung, zum Vergleich mit den Schinkelschen Entwürfen, zu übergeben. Nach der Übergabe blieben seine Ausarbeitungen trotz Rückforderungen für immer verschwunden und für seine Auslagen wurde Sachs erst 17 Jahre später entlohnt. Trotz dieser Rückschläge und Unterstellungen arbeitete er weiter an seiner Reputation. 1829 wurde er von den Söhnen von Otto von Voß nach Birkholz bei Bernau beauftragt, einen neuen Kirchturm zu entwerfen und neu zu errichten. Gleichfalls wurden Carl Justus Heckmann für die Dachdeckung und Carl August Mencke für die Turmkreuzvergoldung mit in die Bautätigkeit berufen. 1829–1830 zog sich Sachs immer mehr die Abneigung der königlichen Regierung und seiner Vorgesetzten zu. Er hatte vom Militär, das von seiner kostensparenden Lehmbauweise überzeugt war, den Auftrag für einen Kavallerie-Pferdestall in Charlottenburg erhalten. Auf Wunsch der Militärführung sollte der Bau sehr schnell erfolgen und unter seiner alleinigen Führung ohne Beteiligung der königlichen Regierung. Hier kam es zu weiteren Spannungen gegenüber seinen Vorgesetzten, da der Entwurf in Ziegelsteinausführung schon vorlag.[46][47][48][49][50][51][52]

Die unfreiwilligen Pensionierung und sein 50-jähriges Amtsjubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der unfreiwilligen Pensionierung 1830 endete die Dienstlaufbahn von Salomo Sachs im preußischen Staatsdienst. Von da ab widmete er sich seinem literarischen Schaffen, der Wiederherstellung seines Rufes und der Gültigkeit seines verbesserten Pisé-Baus (durch Gutachten).

In Würdigung seines 50-jährigen Amtsjubiläum versammelten sich am 9. Dezember 1842 Gelehrte, Architekten, Kaufleute, Schriftsteller und Freunde in einem Tageslokal in Berlin zu einem gemeinsamen Mittagessen. Den Raum hatte der königliche Landschafts- und Theaterdekorationsmaler Johann Karl Jakob Gerst (1792–1854) mit dem Porträt von Sachs unter Blumenfestons gestaltet. Ein Teil der Tischdekoration hatte die Form des Schiefen Turms von Pisa, mit der Inschrieft „Sachs unzerstörbarer Pisébau“. Zu den Tischrednern und Gästen gehörten Gemeindevorsteher Joseph Lehmann Redakteur des Magazins für die Literatur des Auslandes, Dr. Löwe als Veranstalter des Festes und Prof. Wilhelm Stier. Stier war 1816 als Eleve der Bauakademie durch Salomo ausgebildet worden und sie waren sich freundschaftlich verbunden. Als ein weiterer Redner sprach der Schriftsteller, Philosoph, Buchhändler und Humorist Dr. Louis Weyl (* 23. April 1817; † 9. September 1851). Mit seinem humorvollen Vortrag über die Künste, insbesondere der Baukunst und einem Tischlied, begeisterte er die Gesellschaft. Eine Strophe lautete:

„Die Glaubenstreue ist der schönste Orden, der Dich nur zieren kann, Du wärst leicht Höheres ohne sie geworden, Fürwahr kein bessrer Mann!.“

Die Feier wurde in der Preußischen Staatszeitung, der Vossischen, der Spenerschen Zeitung und der Allgemeine Zeitung des Judenthums kommentiert.

Am 22. Dezember 1842 beging Sachs seinen siebzigsten Geburtstag.

Sachs vielfältiges literarisches Wirken setzte sich 1844 fort. Es erschienen in Berlin seine astronomischen Schriften – Achsenparallelismus und Sonnensystem, ebenda 1850, die nicht so erfolgreich waren. Hier sind aber seine zwei selbst entwickelten Anschauungsmodelle für den Unterricht zu loben, das „Diagonon“ und das „cylinderische Ellipto-Tellurium“ 1845 verfasste Salomo eine Streitschrift Ueber die Existenz des Luft- und Wasserdruckes, die gegen Friedrich Johann von Drieberg gerichtet war.[53][54][55][56][57][58][59]

Die Judenemanzipation blieb immer wichtiges Anliegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Artikel in der Allgemeinen Zeitung des Judentums vom 26. Juni 1847 zeigt noch einmal das Bestreben Salomo Sachs auch im hohen Alter von 75 Jahren, dass die Frage der Judenemanzipation weiter ein aktuelles Thema für ihn war.

Durch eine umstrittene Aussage vom Landtagskommissar Minister Ernst Bodelschwingh, während der Diskussion über das Preußisches Judengesetz auf einer Stadtverordnetenversammlung, kam es im Nachhinein zu einer Begegnung mit Sachs.

„Es hätten Einige fälschlich behaubtet, daß hier in Berlin auch einmal ein jüdischer Bauinspektor existiert habe.“

Er fuhr zum Hotel des Ministeriums des Innern und erwartete dort den Minister, um ihm als Andenken seine Biographie mit Bild und Unterschrift zu übergeben. Bodelschwingh bedankte sich und fragte ihn, ob er dem jüdischen Glauben treu geblieben war und eine Pension vom Staat erhalte.

„Allerdings, aber so klein, daß ich es Eure Ehrenwerte Exellenz nicht wirklich verdenken kann, wenn Sie an meiner Existenz gezweifelt haben.“[60]

Salomo Sachs starb am 14. Mai 1855 in Berlin.[61]

Bauten und Entwürfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1793: Fassadenentwürfe für die Neue Stadtvogtei in Berlin
  • 1798: Entwurf einer Leichen- und Rettungsanstalt (nicht ausgeführt)
  • 1806: Entwürfe für die Neue Wache und die Schlossbrücke in Berlin
  • 1816: Planungen für den Bau des Mausoleums für den verstorbenen preußischen Generalfeldmarschall Wichard Joachim Heinrich von Moellendorff (1724–1816) im Schlosspark von Schloss Gadow in der Westprignitz
  • 1816–1818: Bauleitung der evangelische Kirche in Stuhm (nach Entwurf von Schinkel)
  • 1818–1823: Bauleitung der evangelische Kirche in Mewe (nach Entwurf von Schinkel; im Herbst 1957 abgebrochen)
  • 1819: Bauleitung der evangelischen Kirche in Marienwerder (Sachs stellte fest, dass die Bauzeichnungen von Schinkel abermals falsch verstanden worden waren, und meldete nach Berlin, dass er die Veranschlagung für das Projekt bis zur Klärung auf sich beruhen lassen werde. Da er keine Antwort erhielt, konnte er den Bau nicht weiter ausführen).Dreifaltigkeits- und Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Kwidzyn (Marienwerder) nach wahrscheinlich Schinkelschem Entwurf, da die Ausführung 1819 mit zwei Türmen geplant war.
  • 1820: Schulhaus in Weißensee (mit Erlaubnis der königlichen Regierung, statt des Fachwerkbaus den Lehmbau anzuwenden)
  • 1822: Militär-Ökonomie-Gebäude auf dem Hof der Kaserne des Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiments in Berlin (400 Fuß lang, in Lehmbauweise)
  • 1823: Zweiter Auftrag des Kriegsministerium zum Bau einer 700 Fuß langen Mauer für die hiesige königlichen Pulverfabrik in kostengünstigen Pisé-Bauweise. Die Kosten und Ausführung für einen Backsteinmauer waren schon durch die Baubehörde eingereicht worden. Das Ministerium entschied sich aber zur vollen Zufriedenheit für die Stampflehm-Mauer.
  • 1824: Planung einer Kunststraße vom Prenzlauer Tor (in Berlin) bis nach Heinersdorf (heutige Prenzlauer Allee; Ausführung durch eine neu gegründete Aktiengesellschaft)
  • 1825: Planung in Pisé-Bauweise für den Neubau des Fasanenmeisterhauses in der königlichen Fasanerie im Tiergarten. Den Auftrag gab der königliche Oberjägermeister Friedrich Detlef Graf von Moltke.(nicht ausgeführt)
  • 1829: Projektierung und Bauleitung bei der Neuerrichtung des Kirchturms in Birkholz
  • 1829–1830: Planung und Ausführung eines Kavallerie-Pferdestalls in Charlottenburg, im Auftrag des hohen Militärs in Pisé-Bauweise.[62][63][64]

Erfindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1827 Patentfenster. Das Patent galt für 8 Jahre.
  • 1829 Eine neue Dachkonstruktion – Feuerfest und Wasserdicht
  • Mörtelsteine[65][66][67]

Neu entwickelte Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ankunft in Olymp, ein unterhaltendes und belehrendes Spiel: ib. 1815, 8.
  • Der wahre Prophet in allen Verhältnissen des Lebens. Ein neuerfundenes Spiel: ib. 1815, 12; ib. 1827, 12.
  • Ein Tag in Berlin. Ein unterhaltsames Würfelspiel, nebst 41 Ansichten der vornehmsten Gebäude und Statuen dieser Residenz. 2. Aufl.: ib. 1817, f.
  • Moira oder die Reise durch’s Leben. Zur Unterhaltung in den Winterabenden: Berlin, 1817, f.
  • Ein Tag in Potsdam. Ein unterhaltsames Würfelspiel, nebst einer Beschreibung und 51 Ansichten u, s. w.: ib. 1819, 8.[68]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1796 Erste öffentliche Ehrung mit der Akademischen silbernen Preis-Medaille für die Fassadenentwürfe der Neuen Stadtvogtei.
  • 1823 Gratifikation vom Kriegsministerium von 100 Talern für den Bau Militär-Ökonomie-Gebäude auf dem Hof der Kaserne des Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiments in Berlin von 1822.
  • 1824 Gratifikation vom Kriegsministerium von 100 Talern für den Bau der Pisé-Mauer bei der königlichen Pulverfabrik von 1823.
  • 1831 Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft vom König von Preußen Friedrich Wilhelm III. für – Ueber das Bau-Recht in seinem ganzen Umfang
  • 1832 Große Goldene Denkmünze vom Kaiser Franz I. von Österreich für das an seine K.K. Privatbibliothek eingesannte Werk von Sachs – Ueber das Bau-Recht in seinem ganzen Umfang – Übergabe der Münze durch Graf Trauttmannsdorf-Weinsberg Königlich Österreichischer Gesandter in Berlin.[69][70][71]

Sachbücher und Literarische Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Darstellung geometrischer Wahrheiten für Künstler u. s. w., überhaupt für Nichtmathematiker. Mit 4 KT.: ib. 1806, 8.
  • Auflösung der in Meyer Hirsch Sammlung von Beispielen, Formeln u. Aufgaben aus der Buchstabenrechnung u. Algebra enthaltend Gleichungen und Aufgaben: ib. 1810, 8.; ib. 1821, 8; verbessert: ib. 1829, 8; ib 1839, 8.
  • Supplement zur Auflösungen der Meyer Hirsch’schen Aufgaben u. s. w.: ib. 1811, 8.
  • Gemeinnütziges Rechenbuch im Zusammenhang mit arithmetischen Auflösungen der aus der Algebra entlehnten Aufgaben: ib. 1811, 8.
  • Ideen zur Vertheilung der Einquartierungen in einer großen Stadt, Berlin 1813. 8.
  • Deutschlands bewaffnete Jugend, oder erste Grundzüge zur Errichtung einer Reichswehr. Berlin 1814. 8.[72]
  • Allg. Strassen- u. Wohnungsanzeiger oder Adressbuch für Berlin: ib. 1812 Julius Eduard Hitzig Berlin, 8. Mit einem Grundriss.[73]
  • Neuster und vollst. Rechnender Haushalter u. Kaufmann: Halle, 1815, 8.
  • Plan von Berlin, nach den neusten Veränderungen: ib. 1816; f.; ib. 1827, f.
  • Neuerfundene Rechenmaschine, die bei allen vorkommenden Rechnungsarten auf eine sehr leichte und sehr einfache Weise multiplizieren und dividirt. Die Form ein Triangels auf Holz geklebt, nebst Erklärung: ib. 1817.
  • Der verbesserte Pisé – Bau; ein Beitrag zur Vervollkommnung des Staatshaushalts, nebst Bemerkung über ein auf Befehl u. s. w. ausgeführtes Militär-Oekonomie-Gebäude von 400 Fuss Länge: ib. 1822, 8.
  • Anleitung zur Erdbau – Kunst (Pisé – Bau); mit Anwendungen auf alle Arten von Stadt- und Landbauten, nebst einer vollständigen Lehre von der Konstruction der Tonnen-, Kappen- und Kreuzgewölben in reinem Lehm u. s. w.: ib. 1825, 8. Mit 4 KT. In Fol.
  • Ueber das Baurecht in seinem ganzen Umfang, oder Grundlage einer vollständigen und zeitgemässen verbesserten Bau – Ordnung. 2 Theil: 1831, 8.Vollständiger Unterricht in der Anfertigung der Baubeschläge: ib. 1827, 8.
  • Sammlung von Bauanschlägen für alle Zweige der bürgerlichen Baukunst. Ein Taschenbuch für Architekten u. s. w.: ib. 1828, 8.
  • Vörschläge zur Verbesserung der Weichseldämme 1829, Salomo Sachs Selbstverlag
  • Beschreibung einer neu erfundenen Dach – Construction, zu städtischen u. ländlichen Gebäuden aller Art anwendbar, welche nicht blos wasserdicht und dauerhaft, sondern auch von Aussen und Innen völlig feuerfest ist und alle Vortheile der Flächen mit Metall gedeckten Dächer gewährt, ohne kostbarer als die gewöhnliche Stroh – Bedachung: ib. 1829, 8.
  • Der wohlfeile Bauherr. Ein Handbuch für Hausbesitzer und alle die es werden wollen, oder vollständige auf Praxis begründete Belehrung über Alles, was bei dem Kauf städtischer und ländlicher Grundstücke u. s. w. wahrzunehmen ist u. s. w.: ib. 1832, 4.
  • Kurzer Abriss der theoretischen u. praktischen Arithmetik. Als Leitfaden für die Lehrer und als Anhalt für Schüler; ib. 1833, 8.
  • Kurzer Abriss der reinen u, prakt. Geometrie u. s. w.: ib. 1833, 8.
  • Allgemeiner Bau-Tarif oder genaue Angaben der Preise aller Bauarbeiten Und Materialien, welche sowohl bei Neubauten als Reparaturen am gewöhnlichsten vorkommen. In Beziehung auf Verf.`s Baurecht etc.: ib. 1833, 4.
  • Elementar-Unterricht in der reinen und angewandten Mathematik, so wie in den damit in Beziehung stehenden Wissenschaften. Schüppel, Berlin 1833, urn:nbn:de:gbv:9-g-4882985 (3 Lehrbücher in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern).
  • Kurzer Abriss der angewandten Mathematik ets.: ib. 1835, 8.
  • Die Schieferdeckkunst in ihrem ganzen Umfang, praktisch dargestellt. Mit 12 Kupfertaf.: ib 1836, 8.
  • Anweisung zur Anfertigung einer neuen, völlig feuerfesten uns absolut wasserdichten Dachdeckung für ganze Dächer (Altane), mittels eigens dazu erfundenen Harzplatten u.s.w. ib 1837, 8.
  • Unterhaltende Verstandesübungen aus dem Gebiet der mathematischen Analyse. Schulmänner, Eltern und Erzieher gewidmet. 1. Klasse. Für Kinder von 6 bis 10 Jahre: ib 1836, 12; zweite Klasse. Für Kinder von 10–12 Jahren: ib. 1836, 12; driite Klasse. Für Kinder von 12–14 Jahre; ib. 1836, 12; vierte Klasse. Für Schüler über 14 Jahre: ib. 1836, 12; fünfte Klasse. Für Schüler über 16 Jahre: ib. 1837; 12.
  • Special – Bau – Reglement für die Stadt Berlin. Mit Erläuterungen. Nebst einem Anhang, welcher die im Allg. Landrecht zerstreut befindlichen Bau – Gesetze enthält: 1838, 8.
  • Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarischen Wirken. Ein Beitrag zur thatsächlichen Bedeutung der Frage: Sind die Juden zum Staatsdienst geeignet? Berlin 1842. / als Nachdruck: Hentrich & Hentrich, Berlin 2005, ISBN 3-933471-04-4. (Verlagsanzeige).
  • Ueber die Existenz des Luft- und Wasserdrucks in Beziehung zu den dagegen gemachten Entwürfen des Herrn Baron von Drieberg. Ein Beitrag zur neuen Physik. Berlin 1845 Verlag von Julius Springer
  • Das Sonnen-System, oder neue Theorie vom Bau der Welten. Schlesinger, Berlin 1850.
  • Der Glaube meiner Väter: ib 1851, 8.[74]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegmund Günther: Sachs, Salomo. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 30, Duncker & Humblot, Leipzig 1890, S. 133 f.
  • Verzeichniß derjenigen Kunstwerke, welche von der Königl. Akademie der Künste in den Sälen des Akademie-Gebäudes auf der Neustadt den 22. September und folgende Tage täglich von 11 bis 5 Uhr öffentlich ausgestellt sind. Berlin 1816, S. 53–55.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Birkholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gelehrtes Berlin: im Jahre …. 1845 (1846) S. 307
  2. Historische Kommission zu Berlin Walter de Gruyter Veröffentlichungen Band 28, 1968 Snippet-AnsichtS. 59
  3. In: juden-in-mecklenburg Die Schutzjuden Rechte und Pflichten.
  4. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3, Neu herausgegeben und kommentiert von Werner Heegewaldt und Oliver Sander in Verlag Hentrich&Henrich, S. 117.
  5. Geschichte der jüdischen Literatur, Gustav Karpeles Oppenheim 1886 Band 2 S. 642
  6. Geschichte der Juden in Berlin I. Als Festschrift zur zweiten Säkular-Feier Im Auftrag des Vorstands der Berliner Gemeinde bearbeitet von Ludwig Geiger. Verlag von J. Guttentag, Berlin 1871, S. 192/193 (books.google.de).
  7. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3, Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. 10–11.
  8. Karl Friedrich Schinkel, ein Sohn der Spätaufklärung von Mario Zadow S. 189
  9. Vollständiger Unterricht in der Anfertigung der Bau-Anschläge 1827 Salomo Sachs Cover S.3
  10. Rudolf Vierhaus (Hrsg.):Poethen – Schlüter S.663
  11. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3, Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. 12.
  12. Um 1800: Architekturtheorie und Architekturkritik in Deutschland zwischen 1790 und 1810 von Klaus Jan Philipp S.23
  13. Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815 Uta Motschmann (Hrsg.) S. 837–848 Gesellschaft der Freunde
  14. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3, Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. 8 u. S. 11.
  15. Handbuch über den Königlich Preussischen Hof und … 1806. S. 394
  16. Catalogus Professorum-TU Berlin Gründungsdaten unter Königliche Bauakademie
  17. Jüdische Trauungen in Berlin 1759 bis 1813: Mit Ergänzungen für die Jahre 1759–1813. Hrsg. von Jacob Jacobson S. 448
  18. Jüdische Trauungen in Berlin 1759 bis 1813: Mit Ergänzungen für die Jahre 1723 bis 1729 herausgegeben von Jacob Jacobson Berlin 1968 S. 501
  19. Historische Kommission zu Berlin Walter de Gruyter, 1968 Snippet-Ansicht S. 501
  20. Berlin in Geschichte und Gegenwart Landesarchiv Berlin, 2009 Snippet-Ansicht S. 113
  21. Die jüdische Gemeindeschule tora talmud zu Berlin, in ihrer fernern Entwickelung von Baruch Auerbach Berlin 1833 S. 173
  22. Achter Jahresbericht über das Waisen-Erziehungs-Institut, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin 1841 von Baruch Auerbach S. 102
  23. Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Teil II: Sonderverwaltungen …herausgegeben von Kurt Metschies S. 107
  24. Repertorium der Preußisch Brandenburgischen Landesgesetze für Cameral- und Landesbediente, Band 2 von Peter Johann Jakob Hoffmann, Züllichau Darnmannsche Buchhandlung 1806 S. 105
  25. Policey- und Cameral-Magazin : in welchem nach alphabetischer Ordnung die vornehmsten und wichtigsten bey dem Policey- und Cameralwesen vorkommende Materien nach richtigen und vernünftigen Grundsätzen practisch abgehandelt und durch landesherrliche Gesetze hin und wieder wirklich gemachte Einrichtungen erläutert werden , Band 5 von Johann Heinrich Ludwig Bergius 1768 Neuauflage 1786 S. 273
  26. Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851: Mit Ergänzungen für die Jahre 1791 bis 1809 herausgegeben von Jacob Jacobson Berlin 1962 S. 95 Note 299 und Erklärung; S. 79 Note 177; S. 102 Note 342
  27. Jüdische Trauungen in Berlin 1759 bis 1813: Mit Ergänzungen für die Jahre 1759 bis 1813 herausgegeben von Jacob Jacobson S.529
  28. Die jüdische Gemeindeschule tora talmud zu Berlin, in ihrer fernern Entwickelung von Baruch Auerbach Gedruckt beiJ. Lewent 1833 S. 19
  29. Deutsch Digitale Bibliothek Opernbrücke
  30. Die Neue Wache Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 1988 Laurenz Demps (bedingte Ansicht) S.36
  31. Griechisches und Römisches in Berliner Bauten des Klassizismus Gerhart Rodenwaldt S.23
  32. Schinkel – Künstler/Preuße/Brandenburger Schinkelsche Entwürfe – Neue Wache S. 49–50. (PDF) Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte
  33. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren Band 3 – Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich. S. 12–15
  34. Titelblatt. In: Salomo Sachs: Allgemeiner Straßen- und Wohnungsanzeiger für die Residenzstadt Berlin, 1812.
  35. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren Band 3 – Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich. S. 18–22
  36. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren Band 3 – Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich. S. 22–25
  37. Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Teil II: Sonderverwaltungen ... herausgegeben von Kurt Metschies K.G. Saur München 2000 S. 159
  38. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3, Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. 25 bis S. 29.
  39. Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Militärgouvernements 1813-1815 Behördengeschichte Archivdatenbank 1.HA Rep. 91C Einleitung
  40. Die Städteordnung von 1808 und die Stadt Berlin: Mit einem Beitrag Stadtgeschichte Berlins als wissenschaftliche Disziplin... von Andreas Kaiser, von Paul Clauswitz Springer-Verlag Heidelberg GmbH 1986 S. 135
  41. L. Geiger: Geschichte Der Juden in Berlin, Band 2, S. 196–197
  42. Thomas Lackmann: Der Sohn meines Vaters: Abraham Mendelssohn Bartholdy und die Wege der … S. 56
  43. Preußische Provinzial-Blätter. Band 3, S. 436–440 (books.google.de).
  44. Amtsblatt der Königlichen Churmärkischen Regierung zu Potsdam, 1816, 27/53 Balkows Versetzung nach Marienwerder. S. 259 Personalchronik (books.google.de).
  45. Das Kultusministerium auf seinen Wirkungsfeldern Schule, Wissenschaft, Kirchen, Künste und Medizinalwesen – Darstellung. Walter de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-05-008903-4, S. 473–474 (Vorschau in der Google-Buchsuche).
  46. Die zehn Baubezierke. In: Amtsblatt der Regierung in Potsdam. 1820 (books.google.de).
  47. Prenzlauer Chaussee. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins „Am 03.12.1824 Kunststraße bewilligt.“
  48. Berlin. Entwurf zum Fasaneriemeisterhaus im Tiergarten. Deutsche digitale Bibliothek
  49. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren. Band 3. Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. 66
  50. Neues preussisches Adels-Lexicon, oder, Genealogische und diplomatische …von Leopold Freiherr von Zedlitz S. 420–424, hier S. 422 (books.google.de).
  51. Franz Hermann Kiefer: Hauptteil. (PDF) Dissertation, S. 188, ub.uni-marburg.
  52. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3. Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. 71.
  53. Die Künstler aller Zeit en und Völker: oder, Leben und Werke der Brühmtesten Baumeister, Bildhauer, Maler, Kupferstecher, Formschneider und Lithographen von Professor Friedrich Mueller, Stuttgart Verlag Ebner & Seubert 1860. S. 187 (books.google.de).
  54. Der Orient Berichte Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur von Dr. Julius Fürst Vierter Jahrgang mit Beilage Leipzig 1843. S. 5, linker Absatz unten (books.google.de).
  55. Allgemeine Preußische Staatszeitung vom 10. Dezember 1842 unter Rubrik Wissenschaft, Kultur und Literatur S. 2382 (siehe Mitte unten, books.google.de).
  56. Allgemeine Zeitung des Judenthums Ein unparteiisches Organ für alles jüdisches Interesse Dr. Ludwig Philippson 6 Jahrgang 1842. S. 765 (books.google.de).
  57. Deutsch Biographie.de Salomo Sachs
  58. Diagnon und andere astronomische Dinge von Salomo Sachs Amtlicher Bericht über die Allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung …. Band 3, 1844, Absatz 6, S. 74 (books.google.de).
  59. 1850 Das Sonnen-System, oder neue Theorie vom Bau der Welten von Salomo Sachs das cylinderische Ellipto Tellurium. S. V–VIII (books.google.de).
  60. Allgemeine Zeitung des Judenthums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdisches Interesse Dr. Ludwig Philippson 11 Jahrgang 1847, S. 464 bis S. 466 (books.google.de).
  61. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren, Band 3, Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich, S. II und S. 152.
  62. Jewish Space in Central and Eastern Europe: Day-to-Day History herausgegeben von Jurgita Šiaučiūnaitė-Verbickienė,Larisa Lempertienė Entwurf der Leichen- und Rettungsanstalt von Salomo Sachs, S. 81 (books.google.de).
  63. Kerstin Beck: Grabstätte im Wald wird restauriert. In: Märkische Allgemeine. ( maz-online.de).
  64. Das Erbe Schinkels Kuperstichkabinet Staatliche Museen zu Berlin.
  65. Amtsblatt für den Regierungsbezirk Köln: 1828. (books.google.de).
  66. Digitalisiertes Werk von Salomo Sachs – SLUB Dresden
  67. Juden als Erfinder und Entdecker, von Dr. Nathan Birnbaum/Veröffentlichung der Henriette Stiftung WELT VERLAG Berlin Wilmersdorf 1913. S. 118 (Textarchiv – Internet Archive).
  68. Würfelspiel mit Schloss Sanssouci und 51 Teilansichten von Potsdam und Berlin. Deutsche-Digitale-Bibliothek.de
  69. Anleitung zur Erd-Bau-Kunst, (Pisé-Bau): mit Anwendung auf alle Arten von Stadt- und Landbauten …von Salomo Sachs, S. 6–7 (books.google.de).
  70. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren Band 3 – Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich. S. 74.
  71. Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken – Ich büße für meinen Glauben – Jüdische Memoiren Band 3 – Werner Heegewaldt und Oliver Sander im Verlag Hentrich&Henrich. S. 100–101 und S. 111.
  72. Wilhelm Koner: Gelehrtes Berlin im Jahre 1845, S. 307 (books.google.de).
  73. Zentral- und Landesbibliothek Berlin digitale Bibliothek Allg. Strassen- u. Wohnungsanzeiger oder Adressbuch für Berlin: ib. 1812
  74. bibliographisches Handbuch der gesammten …, Teil 3 Werke von Salomo Sachs. Bibliotheca Judaica (books.google.de).