Saltstraumen

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Saltstraumen
Saltstraumen in Norwegen. Gebirge Børvasstindene im Hintergrund
Saltstraumen in Norwegen. Gebirge Børvasstindene im Hintergrund
Verbindet Gewässer Saltfjord
mit Gewässer Skjerstadfjord
Trennt Landmasse Insel Knaplundsøya
von Landmasse Insel Straumøya
Daten
Geographische Lage 67° 13′ 50″ N, 14° 36′ 50″ OKoordinaten: 67° 13′ 50″ N, 14° 36′ 50″ O
Saltstraumen (Nordland)
Saltstraumen
Länge 2,5 km
Geringste Breite 150 m
Brücken Brücke der Küstenstraße Rv17 (Riksvei 17)
Der Saltstraumen (Video)

Der Saltstraumen, 30 Straßenkilometer (Luftlinie etwa 10 Kilometer) südöstlich der Stadt Bodø in Norwegen gelegen, ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt.[1] Sein Name leitet sich ab von Salten, der Region in der er sich befindet. Straumen ist Nynorsk für „Strom, Strömung“.

Durch einen 2,5 Kilometer langen und etwa 150 Meter breiten Sund strömen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser zwischen dem Saltfjord am Meer und dem Skjerstadfjord im Inland (auch „Innerer Saltfjord“) hin und her. Der Sund befindet sich zwischen der Insel Straumøy (im Süden) und der Halbinsel Knaplundsoya (im Norden). Der Wasserstrom durch die Engstelle zwischen Straumøya und dem Festland ist wegen geringer Wassertiefe klein.

Der Strom erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h, an seinem Rand entstehen gewaltige Strudel. Sie können einen Durchmesser bis zu zehn Metern erreichen und mehr als vier Meter in die Tiefe reichen. Lediglich bei Stillwasser, also beim Höchst- und Tiefststand, tritt für kurze Zeit Ruhe ein. Auf einer Brücke führt die Küstenstraße Fv17 über den Strom und bietet eindrucksvolle Aussichten. Die Ufer des Saltstraumen bieten begehrte Angelplätze, da das nährstoffreiche Wasser Fische anzieht. So wurde hier ein Weltrekord-Seelachs gefangen, der 22,7 Kilogramm wog.[2]

In der Sommersaison informiert das Saltstraumen Museum, Ripnesveien, mittwochs und am Wochenende über Lokal- und Naturgeschichte.

Zehn Minuten Fussmarsch entfernt, erinnert nordwestlich das Denkmal Kongebautaen an die Besuche dreier Majestäten. Ein nahegelegenes Erlebnis-Center wurde 2005 geschlossen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Guide 2018 Bodø Salten S. 33.
  2. Guide 2018 Bodø Salten S. 4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saltstraumen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien