Salzberg (Neuenstein)

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Salzberg
Gemeinde Neuenstein
Koordinaten: 50° 54′ 11″ N, 9° 30′ 14″ O
Höhe: 381 m ü. NHN
Fläche: 5,51 km²[1]
Einwohner: 96 (2020)[2]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36286
Vorwahl: 06677
Salzberg von oben

Salzberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuenstein im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Der Ort liegt im Knüllgebirge am Oberlauf des Geisbachs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals genannt wurde der Ort im Jahre 1190, als er an das Kloster Hersfeld verschenkt wurde.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 31. Dezember 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Aua, Gittersdorf, Mühlbach, Raboldshausen, Saasen, Salzberg und Untergeis freiwillig zur neuen Gemeinde Neuenstein.[3] Für die ehemaligen Gemeinden wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.[4]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Salzberg lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][5]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Salzberg 114 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 15 Einwohner unter 18 Jahren, 42 zwischen 18 und 49, 24 zwischen 50 und 64 und 33 Einwohner waren älter.[8] Die Einwohner lebten in 48 Haushalten. Davon waren 15 Singlehaushalte, 12 Paare ohne Kinder und 15 Paare mit Kindern, sowie 6 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 12 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 24 Haushaltungen lebten keine Senioren.[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Historisches Ortslexikon[1]
• 11585: 20 Hausgesesse
• 1742: 35 Häuser
• 1747: 37 Hausgesesse
• 1768: 236 Einwohner.
Salzberg: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
265
1840
  
278
1846
  
259
1852
  
250
1858
  
233
1864
  
219
1871
  
232
1875
  
218
1885
  
198
1895
  
197
1905
  
186
1910
  
196
1925
  
173
1939
  
156
1946
  
300
1950
  
272
1956
  
188
1961
  
182
1967
  
176
1970
  
166
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
114
2020
  
96
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Gemeinde Neuenstein[2]; Zensus 2011[8]

Historische Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1861: alle Einwohner evangelisch-reformiert[1]
• 1885: 194 evangelische (= 97,98 %), keine katholische, 4 anderes christliche-konfessionelle (= 2,02 %) Einwohner[1]
• 1961: 157 evangelische (= 86,26 %), 25 katholische (= 13,74 %) Einwohner[1]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Salzberg.

Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus. Die evangelische Kirche steht in der Ortsmitte und ist über dem Portal auf das Jahr 1554 datiert. Die Kirchengemeinde, seit 1608 evangelisch-reformiert, ist seit 1575 nach Raboldshausen eingepfarrt.

Durch das Dorf führt die Landesstraße 3155. Den öffentlichen Personennahverkehr stellen die Busse der Regionalverkehr Kurhessen mit der Linie 370 sicher.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Salzberg, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 11. Februar 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Daten und Fakten. In: Webauftritt der Gemeinde Neuenstein, abgerufen im März 2022
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 397.
  4. Hauptsatzung. (PDF; 115 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Neuenstein, abgerufen im März 2022.
  5. Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: treemagic.org.
  6. Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 43 f. (online bei Google Books).
  7. Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. (kurhess GS 1821) S. 73.
  8. a b c Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 20 und 76;.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]