Salzfurtkapelle

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Salzfurtkapelle
Stadt Zörbig
Koordinaten: 51° 41′ 40″ N, 12° 10′ 53″ O
Einwohner: 712 (30. Jun. 2017)
Eingemeindung: 1. März 2004
Postleitzahl: 06780
Vorwahl: 03494
Salzfurtkapelle (Sachsen-Anhalt)
Salzfurtkapelle

Lage von Salzfurtkapelle in Sachsen-Anhalt

Evangelische Kirche
Evangelische Kirche

Salzfurtkapelle ist eine Ortschaft innerhalb der Stadt Zörbig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Sachsen-Anhalt). Sie besteht aus den zusammen gewachsenen Ortsteilen Salzfurt und Capelle.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salzfurtkapelle liegt nördlich der Fuhne. Capelle bildet den westlichen, Salzfurt den östlichen Ortsteil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name von Salzfurt(h) kommt von der hier verlaufenden Salzstraße, welche an dieser Stelle in einer Furt die Fuhne überquerte. Capelle erhielt seinen Namen von einer Kapelle, die 1696 zu einer Kirche umgebaut wurde.

Beide Orte, zu drei Seiten umgeben vom Fürstentum Anhalt, gehörten bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld.[1] Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen sie zu Preußen und wurden 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1944 gehörten.[2]

Am 1. April 1936 schlossen sich die beiden Gemeinden Capelle und Salzfurth zur Gemeinde Salzfurtkapelle zusammen.[3] Am 1. Juli 1950 wurde der historisch zu Anhalt und erst seit 1942 zu Preußen gehörige Ort Wadendorf eingemeindet.[4]

Am 1. März 2004 wurde die Gemeinde Salzfurtkapelle mit ihrem Ortsteil Wadendorf als Ortschaft in die neue Einheitsgemeinde Stadt Zörbig eingegliedert.[5] Der Gemeinderat ist seit dem 1. März 2004 Ortschaftsrat.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salzfurtkapelle liegt westlich der Bundesautobahn 9.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Salzfurtkapelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 22 f.
  2. Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900
  3. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Bitterfeld. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  4. Wadendorf auf www.genealogy.net
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004