Sam Levinson

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Sam Levinson auf der San Diego Comic-Con International (2018).

Samuel Levinson (geboren am 8. Januar 1985) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde vor allem durch seinen Film Assassination Nation und als Schöpfer der HBO-Serie Euphoria bekannt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Levinson ist der Sohn von Diana Rhodes und dem Filmregisseur Barry Levinson.[1] Als Teenager hatte Levinson mit Depressionen, Angstzuständen und Drogenkonsum zu kämpfen.[2] Er hat vier Jahre lang Method Acting studiert.[3] Von 2008 bis 2011 war er mit der Schauspielerin Ellen Barkin zusammen.[4] Levinson ist mit Ashley Levinson verheiratet, mit der er einen Sohn hat.[5][3]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Levinson gab sein Schauspieldebüt im Film Toys (1992), zusammen mit seinem Bruder Jack. Zu seinen späteren Arbeiten als Schauspieler zählen Banditen! (2001), Inside Hollywood (2008), die wie auch Toys von Sams Vater Barry Levinson stammen, sowie Siegburg (2009).

Sein erstes Drehbuch schrieb er zusammen mit Brian Watanabe für den Film Operation: Endgame. Als alleiniger Drehbuchautor und Regisseur leitete er seinen ersten Film 2011. Für Another Happy Day, in dem Ellen Barkin die Hauptrolle übernahm, gewann er den Waldo Salt Screenwriting Award des Sundance Film Festival.[6] 2017 schrieb er das Drehbuch für The Wizard of Lies – Das Lügengenie, für den sein Vater Barry die Regie übernahm. In der Hauptrolle war Robert De Niro als Bernie Madoff zu sehen. Seine nächste Regiearbeit war der Film Assassination Nation, für den er auch das Drehbuch schrieb. Der Film feierte auf dem Sundance Film Festival 2018 Premiere. Im Jahr 2019 entwickelte und schrieb er die HBO-Serie Euphoria, für die er auch der Hauptregisseur war. HBO verlängerte die Serie im selben Jahr um eine weitere Staffel.

Zukünftige Projekte umfassen die Filme Deep Water, Pieces of a Woman und Malcom & Marie, einen der ersten Hollywood-Filme, der nach dem Drehstopp aller Produktionen aufgrund der COVID-19-Pandemie produziert wurde. In den Hauptrollen werden John David Washington und Zendaya zu sehen sein.[5]

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sundance Film Festival 2011

  • Auszeichnung: Waldo Salt Screenwriting Award
  • Nominierung: Grand Jury Prize: Dramatic

Writers Guild of America Award 2018

  • Nominierung: Television: Long Form – Adapted

Toronto International Film Festival 2018

  • Nominierung: People's Choice Award: Midnight Madness

British Academy Television Award 2020

  • Nominierung: Beste Fernsehserie (International)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sam Levinson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tim Stack: Euphoria creator Sam Levinson on his controversial show: 'I hope it opens up a dialogue'. In: Entertainment Weekly. 16. Juni 2019, abgerufen am 30. August 2020 (englisch).
  2. Kirsten Chuba: 'Euphoria' Creator on Authentic Trans Portrayals, Mining "Deeply Personal" History to Tackle Teen Drug Abuse. In: The Hollywood Reporter. 5. Juni 2019, abgerufen am 30. August 2020 (englisch).
  3. a b Bryn Elise Sandberg: 'Euphoria' Creator on Boundary-Pushing HBO Drama: "We Didn't Want to Pull Any Punches". In: The Hollywood Reporter. 16. Juni 2019, abgerufen am 30. August 2020 (englisch).
  4. Rennie Dyball: Ellen Barkin Is Dating Sam Levinson. In: People. 2. Juni 2011, abgerufen am 30. August 2020 (englisch).
  5. a b Anthony D'Alessandro: Reopening Hollywood: How Zendaya, John David Washington & ‘Euphoria’ Creator Sam Levinson Started & Finished A Secret Movie During The Pandemic. In: Deadline. 8. Juni 2020, abgerufen am 31. August 2020 (englisch).
  6. Michael Sragow: Like father, like son: Sam Levinson wins at Sundance. In: The Baltimore Sun. 31. Januar 2011, abgerufen am 31. August 2020 (englisch).