Sam Posey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sam Posey
Der Surtees TS9B von Sam Posey gefahren beim Goodwood Festival of Speed 2008
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Automobil-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis der USA 1971
Letzter Start: Großer Preis der USA 1972
Konstrukteure
1971–1972 Team Surtees
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
2
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:
Vorlage:Infobox Formel-1-Fahrer/Wartung/Alte Parameter

Samuel Felton „Sam“ Posey (* 26. Mai 1944 in New York City) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Automobilrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sam Posey versuchte Anfang der 1970er-Jahre vergeblich, dauerhaft in der Formel 1 Fuß zu fassen. Er fuhr Rennen in den nordamerikanischen Sportwagenserien CanAm und TransAm und wurde 1970 bei den großen Langstreckenklassikern, den 24 Stunden von Daytona und den 24 Stunden von Le Mans jeweils Fünfter.

1971, noch vor seinem Einstieg in die USAC-Serie, bestritt er seinen ersten Formel-1-Grand-Prix. Beim Großen Preis der USA in Watkins Glen pilotierte er einen Werks-Surtees TS9 und schied nach einem Motorschaden aus. 1972 bekam er einen Werksvertrag bei Dan Gurneys Eagle-Team in der USAC. Posey wurde Fünfter in Pocono und bei den 500 Meilen von Indianapolis. Ende 1972 bestritt er seinen zweiten Grand Prix, wieder in Watkins Glen. Diesmal kam er als Zwölfter ins Ziel. Als es absehbar war, dass er keinen Formel-1-Vertrag für das Jahr 1973 bekommen würde, blieb Posey in der USAC.

Nachdem sein Sponsorvertrag 1976 auslief, verlegte er seine Ambitionen auf die Sport- und Tourenwagen. Er war bis Mitte der 1980er-Jahre regelmäßig in Le Mans am Start. 1975 hatte er schon gemeinsam mit Hans-Joachim Stuck, Brian Redman und Andy Moffat auf einem Werks-BMW 3.0 CSL die 12 Stunden von Sebring gewonnen.

In den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren fuhr er Sportwagenrennen in Nordamerika; in der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1981 pilotierte er einen Datsun 280ZX.

Nach seinem Rücktritt vom aktiven Rennsport arbeitete Posey viele Jahre als TV-Kommentator in den USA.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1966 ItalienItalien Prototipi Bizzarini SAL Bizzarini Super America Stradale A3C ItalienItalien Massimo Natili Disqualifiziert
1969 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 250LM ItalienItalien Teodoro Zeccoli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ricardo Rodríguez-Cavazos Rang 8
1970 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 512S Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ronnie Bucknam Rang 4
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 512M Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Adamowicz Rang 3
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Adamowicz Rang 6
1973 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Milt Minter Ausfall Zylinder überhitzt
1975 FrankreichFrankreich Hervé Poulain BMW 3.0 CSL FrankreichFrankreich Hervé Poulain FrankreichFrankreich Jean Guichet Ausfall Gleichlaufgelenk
1976 Deutschland BMW Motorsport GmbH BMW 3.0 CSL Deutschland Harald Grohs Belgien Hughes de Fierlant Rang 10
1977 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gran Touring Cars Inc. Mirage GR8 FrankreichFrankreich Michel Leclère Ausfall Benzinpumpe
1978 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gran Touring Cars Inc. Mirage M9 FrankreichFrankreich Jacques Laffite AustralienAustralien Vern Schuppan Rang 10

Sebring-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1966 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Filippo Theodoli Alfa Romeo Giulia TZ2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Theodoracopulos Ausfall Zylinder überhitzt
1968 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mathews Racing Team Ford Mustang Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Milt Minter Ausfall Bremsen
1969 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten N.A.R.T. Ferrari Dino 206 GT Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Dini Rang 36
1970 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten N.A.R.T. Ferrari 512S Spyder Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ronnie Bucknum Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bert Everett Ausfall Benzinpumpe
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 512S Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ronnie Bucknum Ausfall kein Öldruck
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten N.A.R.T. Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Adamowicz Rang 13
1975 Deutschland BMW Motorsport BMW 3.0 CSL AustralienAustralien Allan Moffat Deutschland Hans-Joachim Stuck Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Redman Gesamtsieg
1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NTS Racing Datsun 240Z Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Stiff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Alderman Rang 14
1981 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NTS Racing Datsun 280ZX Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Stiff Ausfall Aufhängung

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1966 Sam Posey
Filippo Theodoli
Bizzarrini
Porsche 904
Alfa Romeo TZ
Bizzarrini GT 5300
Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Italien MON Italien TAR Belgien SPA Deutschland NÜR Frankreich LEM Italien MUG Italien CCE Deutschland HOK Schweiz SIM Deutschland NÜR Osterreich ZEL
11 DNF DNF
1967 Harry Theodoracopulos Alfa Romeo GTA Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Italien MON Belgien SPA Italien TAR Deutschland NÜR Frankreich LEM Deutschland HOK Italien MUG Vereinigtes Konigreich BRH Italien CCE Osterreich ZEL Schweiz OVI Deutschland NÜR
DNF
1968 Mathews Racing Team Ford Mustang Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Vereinigtes Konigreich BRH Italien MON Italien TAR Deutschland NÜR Belgien SPA Vereinigte Staaten WAT Osterreich ZEL Frankreich LEM
21 DNF
1969 NART Ferrari 275 GTB
Ferrari Dino 206 GT
Ferrari 250LM
Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Vereinigtes Konigreich BRH Italien MON Italien TAR Belgien SPA Deutschland NÜR Frankreich LEM Vereinigte Staaten WAT Osterreich ZEL
23 36 8
1970 NART Ferrari 312P
Ferrari 512S
Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Vereinigtes Konigreich BRH Italien MON Italien TAR Belgien SPA Deutschland NÜR Frankreich LEM Vereinigte Staaten WAT Osterreich ZEL
4 DNF 4
1971 NART Ferrari 512S Argentinien BUA Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Vereinigtes Konigreich BRH Italien MON Belgien SPA Italien TAR Deutschland NÜR Frankreich LEM Osterreich ZEL Vereinigte Staaten WAT
8 DNF DNF 3 DNF
1972 NART Ferrari 365 GTB/4 Argentinien BUA Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Vereinigtes Konigreich BRH Italien MON Belgien SPA Italien TAR Deutschland NÜR Frankreich LEM Osterreich ZEL Vereinigte Staaten WAT
DNF 13 6 DNF
1973 NART Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte Staaten DAY Italien VAL Frankreich DIJ Italien MON Belgien SPA Italien TAR Deutschland NÜR Frankreich LEM Osterreich ZEL Vereinigte Staaten WAT
DNF 6
1974 Ted Trudon Porsche Carrera RSR Italien MON Belgien SPA Deutschland NÜR Italien IMO Frankreich LEM Osterreich ZEL Vereinigte Staaten WAT Frankreich LEC Vereinigtes Konigreich BRH Sudafrika 1961 KYA
8
1975 BMW of America
BMW
BMW 3.0 CSL Vereinigte Staaten DAY Italien MUG Frankreich DIJ Italien MON Belgien SPA Italien PER Deutschland NÜR Osterreich ZEL Vereinigte Staaten WAT
33 6
1976 Alpina BMW 3.5 CSL Italien MUG Italien VAL Deutschland NÜR Italien MON Vereinigtes Konigreich SIL Italien IMO Deutschland NÜR Osterreich ZEL Italien PER Vereinigte Staaten WAT Kanada MOS Frankreich DIJ Frankreich DIJ Osterreich SAL
10 2
1977 BMW North America BMW 320i Vereinigte Staaten DAY Italien MUG Frankreich DIJ Italien MON Vereinigtes Konigreich SIL Deutschland NÜR Italien VAL Italien PER Vereinigte Staaten WAT Portugal EST Frankreich LEC Kanada MOS Italien IMO Osterreich SAL Vereinigtes Konigreich BRH Deutschland HOK Italien VAL
40
1978 Gran Touring Cars
Performance Tuning
Mirage M9
Datsun 200SX
Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Italien MUG Vereinigte Staaten TAL Frankreich DIJ Vereinigtes Konigreich SIL Deutschland NÜR Frankreich LEM Italien MIS Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten WAT Italien VAL Vereinigte Staaten ROD
10 DNF
1979 Bob Sharp Racing Datsun 280ZX Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Italien MUG Vereinigte Staaten TAL Frankreich DIJ Vereinigte Staaten RIV Vereinigtes Konigreich SIL Deutschland NÜR Frankreich LEM Italien PER Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten WAT Belgien SPA Vereinigtes Konigreich BRH Vereinigte Staaten ROA Italien VAL El Salvador ELS
DNF
1980 NTS Racing Datsun 240Z Vereinigte Staaten DAY Vereinigtes Konigreich BRH Vereinigte Staaten SEB Italien MUG Italien MON Vereinigte Staaten RIV Vereinigtes Konigreich SIL Deutschland NÜR Frankreich LEM Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten WAT Belgien SPA Kanada MOS Vereinigte Staaten ROA Italien VAL Frankreich DIJ
14 DNF DNF
1981 NTS Racing
Z & W Enterprises
Cooke Woods Racing
Datsun 280ZX
Mazda RX-7
Lola T600
Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten SEB Italien MUG Italien MON Vereinigte Staaten RIV Vereinigtes Konigreich SIL Deutschland NÜR Frankreich LEM Italien PER Vereinigte Staaten DAY Vereinigte Staaten WAT Belgien SPA Kanada MOS Vereinigte Staaten ROA Vereinigtes Konigreich BRH
DNF DNF 13 31 2

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sam Posey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien