Sam Zimbalist

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Sam Zimbalist (* 31. März 1904 in New York, NY, USA; † 4. November 1958 in Rom, Italien) war ein US-amerikanischer Filmproduzent.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zimbalist ging direkt von der Schule 1920 zum Film und begann seine berufliche Laufbahn als Schnittassistent. Mitte der 1920er Jahre hatte er sich mit der Kinderbuchverfilmung Auf nach Illustrien als Chefcutter etabliert, es folgten bis zum Ende des Jahrzehnts Schnittarbeiten bei Filmen wie Die fremden Teufel (The Foreign Devils, 1927), Wenn die Großstadt schläft... (While the City Sleeps, 1928), Der Einbrecherkönig von New York (Alias Jimmy Valentine, 1928), Liebe à la Mode (Our Modern Maidens, 1929), Broadway Melodie 1929 (Broadway Melody of 1929). Mit Anbruch des Tonfilmzeitalters holte ihn MGM-Filmproduzent Hunt Stromberg als Assistent an seine Seite.

Mit einem Tarzan-Film begann Sam Zimbalist 1936 seine Tätigkeit als Produzent der MGM. Bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs rückte er mit zwei kostspieligen Clark Gable- und Spencer Tracy-Produktionen in die Spitzenreihe unter den Produzenten des Branchenriesen vor. Zimbalists Output blieb bis zuletzt recht übersichtlich, nahezu sämtliche Zimbalist-Produktionen der 1950er Jahre waren aufwendige Großproduktionen, die jedoch nicht immer einen Kassenerfolg bedeuteten. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die beiden Monumentalfilme Quo vadis? von Mervyn LeRoy und Ben Hur von William Wyler. Zimbalist erlag während der Dreharbeiten zu diesem letztgenannten Film einem Myokardinfarkt. Posthum erhielt er hierfür den Oscar für die beste Produktion, zu dem er schon für Quo vadis? nominiert gewesen war.

Weitere bekannte Zimbalist-Produktionen waren Tarzan und sein Sohn (1939), Dreißig Sekunden über Tokio (1944), König Salomons Diamanten mit Deborah Kerr und Stewart Granger (1950), Mogambo mit Grace Kelly, Ava Gardner und Clark Gable (1953) und Beau Brummel – Rebell und Verführer mit Stewart Granger, Peter Ustinov und Elizabeth Taylor (1954).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis 1929 Schnitt, ab 1936 Produktion

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]