Sami Yusuf

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Sami Yusuf (2011)

Sami Yusuf (persisch سامی یوسف; * Juli 1980 in Teheran) ist ein britischer Sänger, Komponist und Musiker iranisch-aserbaidschanischer Abstammung[1]. Bekannt wurde er durch sein Debütalbum Al-Muallim („Der Lehrer“). 2005 erschien sein zweites Album My Ummah („Meine Gemeinschaft“). Am 28. Oktober 2010 erschien sein drittes Album mit dem Titel Where Ever You Are.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sami Yusuf ist ein Sohn des iranischen Musikers und Songwriters Babak Radmanesch, mit dem er auch das Lied „Dryer Land“ im Duett gesungen hat.[2] Der Name „Sami Yusuf“ ist - wie der Künstler in einem Interview mit Voice of America bekannt gab[3] - sein Künstlername. Sein eigentlicher Vorname ist seinen eigenen Angaben zufolge Siāmak (persisch سيامک), seinen Nachnamen möchte er nicht der Öffentlichkeit preisgeben. Auch der Name seines Vaters, „Babak Radmanesch“, ist ein Künstlername.

Sami Yusuf erlernte einige Instrumente in jungem Alter und fing an, zu singen und zu komponieren. Er studierte Musik an einigen Institutionen mit berühmten Komponisten und Musikern, einschließlich Komponisten der Royal Academy of Music in London.

Sami Yusuf ist praktizierender Muslim, seine Lieder thematisieren die Liebe zu Allah, zum Propheten Mohammed und das Muslim sein. In seiner Musik behandelt er auch soziale und humanitäre Themen. Seine Musik ist vor allem in der arabischen Welt erfolgreich und bekannt.

Sami Yusuf singt auch mit anderen Bands (z. B. Outlandish).

Er ist mit einer Deutschen verheiratet.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Al-Mua`llim
  • 2005: My Ummah
  • 2010: Wherever You Are
  • 2012: Salaam
  • 2014: The Centre

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sami Yusuf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie von Sami Yusuf, abgerufen am 20. Dezember 2009. (Englisch)
  2. Videoausschnitt von "Dryer Land"
  3. Interview mit VOA Persian, 2014
  4. Stefanie Bolzen: "Live 8" der britischen Monarchie, welt.de, 19. Oktober 2007. Zuletzt aufgerufen am 22. Januar 2015.