Samir Nasr

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Dieser Artikel behandelt einen deutsch-ägyptischer Regisseur; für den Fußballer mit ähnlichem Namen siehe Samir Nasri

Samir Nasr (* 23. Januar 1968 in Karlsruhe)[1] ist ein deutsch-ägyptischer Regisseur.

Nasr lebte als Kind in Ägypten und später in Deutschland (Mannheim), wo er ein Universitätsstudium in Betriebswirtschaftslehre in Angriff nahm und erfolgreich abschloss. Währenddessen arbeitete er als Filmvorführer in einem Kino. Nach einem weiteren Studium an der Filmakademie Ludwigsburg zog er nach Berlin.

Nasr thematisiert in einigen Filmen die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA und die im Anschluss aufgekommene Hysterie, die teilweise in einen Generalverdacht gegen orientalisch aussehende Menschen mündete.

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 Brot (Drehbuch, Regie)
  • 1998/99 Nachttanke (Idee, Drehbuch, Regie, Koproduzent), Dokumentarfilm über die nächtlichen Kunden und Mitarbeiter einer Tankstelle in Ludwigshafen am Rhein zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft 1998
  • 1999/00 Polizei 6/31 – Auf Streife durchs Leben (Idee, Regie)
  • 2000 Polizeistation (Drehbuch, Regie)
  • 2002/04 Leben 16 (Drehbuch, Regie)
  • 2004/05 Folgeschäden (Regie)

Der Film Nachttanke lief bundesweit in den Kinos, Folgeschäden im Ersten und auf arte.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Premios Ondas in Barcelona für die RBB-Hörspielproduktion „Kairo, 11. Februar“ (Co-Autor und Regisseur)[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf (PDF), abgerufen am 1. Mai 2014.
  2. Vgl. Kulturradio RBB