Sammelband

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Ein Sammelband ist eine Sammlung von Texten in einem Einband. Im Gegensatz zur Anthologie und Blütenlese wird der Begriff auch für wissenschaftliche Veröffentlichungen verwendet. In der Fachterminologie des Buchbindens ist ein Sammelband das Zusammenbinden verschiedener, nicht zwangsläufig aufeinander abgestimmter selbständiger Einzelschriften auf Wunsch des Auftraggebers.[1] Dagegen wird der Begriff in der wissenschaftlichen Umgangssprache synonym mit dem Sammelwerk verwendet, bei dem Herausgeber eine als Gesamtwerk konzipierte Sammlung von Einzelbeiträgen schon im Entstehungsprozess betreuen.[2] Davon zu unterscheiden ist eine Monografie, das Einzelwerk eines einzelnen oder mehrerer Autoren, die dann den Gesamttext gemeinsam verantworten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Björn Ortelbach: Controlling in wissenschaftlichen Verlagen. Analyse IT-induzierter Veränderungen wissenschaftlicher Verlage und Konzeption ausgewählter Controlling-Instrumente (= Göttinger Schriften zur Internetforschung. Bd. 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2007, S. 22.
  2. Marion Irmer: Wissenschaftliche Mediennutzung. Erwartungen und Motive bei der Nutzung klassischer und elektronischer Rezeptions- und Publikationsplattformen. Lit, Berlin 2011 (zugleich Dissertation, Universität Ilmenau, 2010), S. 34 f.; Alfred Brink: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein prozessorientierter Leitfaden zur Erstellung von Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten. 4., korrigierte und aktualisierte Auflage. Springer Gabler, Wiesbaden 2013, S. 48.