Samoainseln

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Dieser Artikel beschreibt die Geografie Samoas, der gleichnamigen Inseln im Pazifischen Ozean. Zu anderen Verwendungen des Namens Samoa siehe Samoa (Begriffsklärung).
Samoainseln
Karte der Samoainseln (1896)
Karte der Samoainseln (1896)
Gewässer Pazifischer Ozean
Geographische Lage 14° 16′ S, 171° 12′ WKoordinaten: 14° 16′ S, 171° 12′ W
Karte von Samoainseln
Anzahl der Inseln 14 (+zahlreiche Felsen)
Hauptinsel Upolu
Gesamte Landfläche 3028 km²
Einwohner 260.000 (geschätzt)
Karte der Samoainseln
Karte der Samoainseln

Samoa (auch Samoainseln oder Samoa-Inseln, seltener die samoanischen Inseln) ist eine Gruppe von vier größeren und einigen kleineren Inseln innerhalb von Polynesien. Sie liegen entlang einer ungefähren Ost-West-Achse südlich von Kiribati, nordöstlich von Fidschi und nördlich von Neuseeland im zentralen Pazifischen Ozean und sind Teil von Ozeanien.

Die größeren Inseln der Gruppe sind vulkanischen Ursprungs und von schroffen, dicht bewachsenen Berghängen gekennzeichnet. Der Vulkan Matavanu auf der Insel Savaiʻi ist aktiv. Die kleineren Inseln sind aus Korallenriffen entstanden. Nicht alle Inseln sind bewohnt. Höchster Punkt der Gruppe ist, mit etwa 1.858 m, der Vulkan Silisili auf Savaiʻi. Zeitweise wurde das Gebiet vom Deutschen Reich als Kolonialgebiet beansprucht. Politisch sind sie heute auf zwei Staatsgebiete aufgeteilt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacob Roggeveen nannte die Inselgruppe 1722 „Bouman Eylanden“ (deutsch: Baumanninseln) nach Kapitän Cornelis Bouman, dem Kommandanten seines Schiffes Thienhoven. Louis Antoine de Bougainville taufte sie 1768 „îles du Navigateur“, ein Name, der in deutschsprachigen Veröffentlichungen als „Schifferinseln“ oder „Navigatorinseln“ auftaucht.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politisch zählen die westlichen Inseln zum 1962 unabhängig gewordenen Staat Independent State of Samoa, Engl. ist eine der offiziellen Sprachen, oder samoanisch: Malo Saʻoloto Tutoʻatasi o Sāmoa, der von 1919 bis 1962 unter durch Neuseeland wahrgenommener Völkerbunds-Verwaltung stand und „Westsamoa“ genannt wurde; mit der Hauptstadt Apia auf Upolu. Auf deutsch heißt der heutige Name Unabhängiger Staat Samoa; er wird im Deutschen immer noch oft auf das Wort Samoa, für die ganzen Inseln, verkürzt.

Die östlichen Inseln bilden seit 1929 das US-amerikanische Außengebiet Amerikanisch-Samoa, Hauptstadt ist Pago Pago auf Tutuila.

Inseln von Samoa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westliche Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Östliche Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erich Kaiser: Beiträge zur Petrographie und Geologie der Deutschen Südsee-Inseln. In: Jahrbuch der Königlich Preussischen Geologischen Landesanstalt und Bergakademie zu Berlin für das Jahr 1903. Band XXIV, Berlin 1907, S. 121. pdf
  • James Wightman Davidson: Samoa mo Samoa. The Emergence of the Independent State of Western Samoa. Oxford University Press, Melbourne 1967 (engl.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Samoainseln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien