Sampo Terho

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sampo Terho

Sampo Terho (* 20. September 1977 in Helsinki) ist ein finnischer Politiker (Blaue Reform).

Terho ist Magister der Philosophie. Er arbeitete zunächst als Informationssekretär im Verteidigungsministerium, danach als Mitglied der Friedenstruppe EUFOR, später als Strategie- und Medienforscher an der Hochschule für Landesverteidigung.

Terho ist Vorsitzender der Perussuomalaiset im Gebiet von Kallio, zweiter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksorganisation und Vorsitzender des Verbands des Finnentums Suomalaisuuden Liitto. Seit dem 26. April 2011, als er für Timo Soini nachrückte, ist er Mitglied des Europäischen Parlaments.

Im Juni 2017 bewarb er sich erfolglos für das Amt des Parteivorsitzenden der Basisfinnen. Nach dem Sieg von Jussi Halla-aho erlebte die Partei einen Rechtsruck, welcher in einer Regierungskrise endete.[1] Mit Abgeordneten des finnischen Parlamentes, darunter auch Timo Soini, gründete er die Fraktion Neue Alternative.[2] Wenig später wurde auf Basis der Fraktion die Partei Blaue Reform gegründet, deren Vorsitzender Terho seit Juni 2017 ist.[3]

EU-Parlamentarier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Terho ist im EU-Parlament Stellvertretender Vorsitzender/Mitglied des Vorstands der Fraktion Europa der Freiheit und der Demokratie.

Er ist Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, im Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung und in der Delegation für die Beziehungen zu Kanada.

Als Stellvertreter ist er im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, Gemeinsame Sicherheit und Verteidigungspolitik, im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten und in der Delegation für die Beziehungen zu Australien und Neuseeland.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.hs.fi/politiikka/art-2000005115728.html
  2. http://www.taz.de/!5416599/
  3. https://yle.fi/uutiset/osasto/news/finns_party_breakaway_group_to_be_named_blue_reform/9678859
  4. Website des Europäischen Parlaments