San Agustín (Kolumbien)

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San Agustín
Koordinaten: 1° 53′ N, 76° 16′ W
Karte: Kolumbien
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San Agustín
San Agustín auf der Karte von Kolumbien
Colombia - Huila - San Agustín.svg
Lage der Gemeinde San Agustín auf der Karte von Huila
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Huila
Stadtgründung 1790
Einwohner 34.120 (2019)
Stadtinsignien
Flag of San Agustín (Huila).svg
Detaildaten
Fläche 1386 km2
Bevölkerungsdichte 25 Ew./km2
Höhe 1730 m
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Ever Bolaños Jojoa (2016–2019)
Website www.sanagustin-huila.gov.co
Blick auf San Agustín
Blick auf San Agustín
Straße in San Agustín
Straße in San Agustín
Der archäologische Park San Agustín
Der archäologische Park San Agustín

San Agustín ist eine Gemeinde (municipio) im Departamento Huila in den kolumbianischen Anden.

Bekannt geworden ist San Agustín durch zahlreiche mit einfachsten Werkzeugen hergestellte Felsskulpturen und mystische Figuren, die in der Zeit von 100 bis 1200 nach Christus durch die San-Agustín-Kultur geschaffen wurden, die nach dem Fundort der Artefakte benannt wurde. Der archäologische Park San Agustín, der sich insbesondere über Teile des Gebiets der Gemeinden San Agustín und Isnos erstreckt, gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

San Agustín liegt in Huila, in der Subregion Subsur, 264 km von Neiva entfernt auf einer Höhe von 1730 m ü. NN und hat eine Durchschnittstemperatur von 18 °C. Die Gemeinde grenzt im Norden an Isnos, im Süden an Santa Rosa in Cauca, im Osten an Pitalito und im Westen an San Sebastián, La Vega, Sotará und Puracé in Cauca.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde San Agustín hat 34.120 Einwohner, von denen 11.872 im städtischen Teil (cabecera municipal) der Gemeinde leben (Stand: 2019).[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In präkolumbiner Zeit war das Gebiet der heutigen Gemeinde von der San-Agustín-Kultur besiedelt. Nach dem Verfall der Kultur war die Region von weiteren indigenen Völkern bewohnt. Um 1609 wird ein Ort an der Stelle der heutigen Gemeinde als indigenes Dorf erwähnt. Im Jahr 1757 berichtet ein Mönch erstmals von den Artefakten der San-Agustín-Kultur. Ab 1790 war San Agustín ein offiziell registriertes Dorf (aldea). Seit 1926 hat San Agustín den Status einer Gemeinde.[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wichtigste Wirtschaftszweig von San Agustín ist neben dem Tourismus die Landwirtschaft. Das wichtigste landwirtschaftliche Produkt ist der Kaffee, es werden aber auch andere Produkte angebaut.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: San Agustín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag des Archäologischen Parks San Agustín als UNESCO-Welterbe
  2. Informationen zur Geographie auf der Webseite der Gemeinde San Agustín (spanisch)@1@2Vorlage:Toter Link/www.sanagustin-huila.gov.co (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. ESTIMACIONES DE POBLACIÓN 1985 - 2005 Y PROYECCIONES DE POBLACIÓN 2005 – 2020 TOTAL DEPARTAMENTAL POR ÁREA. (Excel; 1,72 MB) DANE, 11. Mai 2011, abgerufen am 11. Juni 2019 (spanisch, Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien).
  4. Informationen zur Geschichte auf der Webseite der Gemeinde San Agustín (spanisch)@1@2Vorlage:Toter Link/www.sanagustin-huila.gov.co (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Informationen zur Wirtschaft auf der Webseite der Gemeinde San Agustín (spanisch)@1@2Vorlage:Toter Link/www.sanagustin-huila.gov.co (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.