San Francisco 49ers

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San Francisco 49ers
Gegründet 1946
Spielen in Santa Clara, Kalifornien
Helm der San Francisco 49ers
Logo der San Francisco 49ers
Liga

All-America Football Conference (1946–1949)

  • Western Division (1946–1949)

National Football League (1950–heute)

  • National Conference (1950–1952)
  • Western Conference (1953–1969)
    • Coastal Division (1967–1969)
  • National Football Conference (1970–heute)
    • NFC West (1970–heute)
Aktuelle Uniformen
49ers uniforms 15.png
Teamfarben rot, gold, schwarz, weiß
Maskottchen Sourdough Sam
Personal
Besitzer Denise DeBartolo York, John York, Jed York
General Manager John Lynch
Head Coach Kyle Shanahan
Teamgeschichte
  • San Francisco 49ers (1946–heute)
Spitznamen
Niners, The Red And Gold, Bay Bombers
Erfolge
NFL-Meister (5)
Conference-Sieger (7)
  • NFC: 1981, 1984, 1988, 1989, 1994, 2012, 2019
Division-Sieger (20)
Play-off-Teilnahmen (27)
  • AAFC: 1949
  • NFL: 1957, 1970, 1971, 1972, 1981, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 2001, 2002, 2011, 2012, 2013, 2019
Stadien
  • Kezar Stadium (1946–1970)
  • Candlestick Park (1971–2013)
    • a.k.a. Candlestick Park (1971–1994)
    • a.k.a. 3Com Park (1995–2002)
    • a.k.a. San Francisco Stadium at Candlestick Point (2003–2004)
    • a.k.a. Monster Park (2004–2007)
    • a.k.a. Bill Walsh Field at Monster Park (2007–2008)
    • a.k.a. Bill Walsh Field at Candlestick Park (2008–2014)
  • Levi’s Stadium (2014–heute)

Die San Francisco 49ers sind ein in Santa Clara in der kalifornischen San Francisco Bay Area beheimatetes American-Football-Team. Die 49ers spielen in der National Football League (NFL), in der National Football Conference (NFC) und dort in der Western Division.

1946 als die erste Profifranchise an der Westküste gegründet, gewannen sie fünfmal den Super Bowl. Die ersten drei Titel (XVI, XIX, XXIII) gewannen die 49ers in den 1980er-Jahren mit Bill Walsh als verantwortlichem Head Coach/General Manager und Joe Montana als Quarterback. Die bislang letzten beiden (XXIV und XXIX) gewannen sie unter George Seifert, mit Joe Montana und Steve Young als Quarterbacks.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1946 gegründeten San Francisco 49ers waren das erste Profiteam innerhalb der vier großen Sportligen (MLB, NBA, NHL und NFL), das an der Westküste der Vereinigten Staaten beheimatet war (erst kurz darauf folgten die Los Angeles Rams). Gegründet wurden sie von dem Geschäftsmann Tony Morabito, der bald seinen Bruder Vic als Teilhaber in die Organisation hineinholte. Nach dem Tod der Brüder ging die Kontrolle über die 49ers auf ihre beiden Witwen über.[1] Der Name 49ers geht auf die Bezeichnung Forty-Niners für die Teilnehmer am Kalifornischen Goldrausch zurück, der 1849 seinen Höhepunkt erreichte. Die Cheerleader der San Francisco 49ers werden daher auch Goldrush genannt.

Von 1946 bis 1949 spielte die Mannschaft in der All-America Football Conference und wechselte 1950 in die NFL. Die anfängliche Mannschaft der 49ers bestand zum größten Teil aus Spielern, die lokale Wurzeln aufwiesen. Auch ihr erster Trainer, Lawrence Shaw, war zuvor Trainer an der Universität von Santa Clara gewesen. Als Anhänger des Offensivgedankens konzentrierte er sich vor allem darauf, Offensivspieler zu verpflichten und ignorierte die Defensive weitgehend.[2]

1950er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach schwierigem Start in der neuen Liga gelang es Fullback Joe Perry als erstem Footballspieler in der NFL, 1.000 Yards in zwei aufeinander folgenden Jahren zu erlaufen (1953 bis 1954). 1957 starb einer der beiden Besitzer, Tony Morabito, während eines Auswärtsspiels bei den Chicago Bears an einem Herzinfarkt. Sportlich prägten besonders Quarterback Y. A. Tittle, Halfback Hugh „The King“ McElhenny, die Fullbacks Joe Perry und John Henry Johnson (diese vier wurden auch als das Million Dollar Backfield und The Fabulous Foursome bekannt)[3], Halfback R. C. Owens, End Billy Wilson, Defensive Tackle Leo Nomellini und Offensive Tackle Bob St. Clair diese Zeit.

1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der Sechziger führte der Trainer W. Howard „Red“ Hickey die so genannte Shotgun Offense bei den San Francisco 49ers ein, was eine neue und ansehnliche Dimension in ihr Spiel brachte. Sportlich folgte auf ein erfolgreiches Jahr meist ein schlechtes. Beste Spieler in dieser Zeit waren Quarterback John Brodie, End Dave Parks, Fullback Ken Willard, Linebacker Dave Wilcox und Offensive Lineman Bruce Bosley.

1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siebzigerjahre begannen positiv, unter Trainer Dick Nolan konnten sich die San Francisco 49ers von 1970 bis 1972 den Division-Titel in der Western Division der NFC dreimal in Folge sichern, scheiterten jedoch in den Playoffs immer an den Dallas Cowboys um ihren Quarterback Roger Staubach.[4] In den folgenden Jahren verschlechterte sich das Team, konnte jedoch in der Saison 1976 unter dem neuen Trainer/General Manager Monte Clark wieder eine Bilanz von acht Siegen bei sechs Niederlagen aufweisen.[5]

Im März 1977 wechselte der Teambesitzer: Auf Vermittlung von Al Davis (Teambesitzer der Oakland Raiders) wurden die 49ers, bisher von der Morabito-Familie kontrolliert, von Edward DeBartolo Sr. gekauft, der die Verantwortung seinem Sohn Edward DeBartolo Jr. übertrug.[6] Die mit dem American Football nicht vertrauten DeBartolos engagierten den innerhalb der NFL weithin als unfähig bekannten Joe Thomas als Manager und entließen Monte Clark.[7] Unter Thomas kam es zu einem dramatischen Abwärtstrend. 1977 fiel das personell unveränderte Team zurück auf eine Bilanz von 5 Siegen bei 9 Niederlagen. Thomas feuerte danach den von ihm selbst ausgewählten Trainer und entließ auch viele wichtige Spieler wie den erst 1975 teuer verpflichteten Quarterback Jim Plunkett, der stattdessen zu den Oakland Raiders ging und mit ihnen in der Folge zwei Super Bowl-Siege errang.[8] Dazu gab er den Erstrunden-Pick im 1979er-Draft für den alternden Runningback O. J. Simpson ab, der nach mehreren Knieverletzungen weit von seinem alten Leistungsniveau entfernt war.[9] In der Saison 1978 folgte ein Katastrophenjahr, mit einer Bilanz von zwei Siegen und 14 Niederlagen, sowie drei Trainern in zwölf Monaten. Der zur Saison neu gekommene Trainer Pete McCulley musste bereits nach neun Spielen gehen (nur ein Sieg), sein Ersatzmann Fred O’Connor gewann nur eines aus den letzten sieben Spielen. Thomas überließ den von ihm engagierten Trainern lediglich nominell die Kontrolle und entschied selbst über Aufstellung und Spielplan. Am Saisonende wurde Thomas als der eigentliche Grund für die Misere entlassen.[10]

Die DeBartolos verpflichteten nun Bill Walsh als Manager und Trainer. Walsh war bisher Trainer der Stanford University gewesen und hatte vorher erfolgreich als Assistenzcoach bei den Cincinnati Bengals gearbeitet.[11]

Die besten Spieler auf dem Feld waren zu dieser Zeit Wide Receiver Gene Washington, Linebacker Dave „The Intimidator“ Wilcox und Cornerback Jimmy Johnson.

1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die 49ers Ende der Siebziger eines der schlechtesten Teams in der NFL waren, kam nun mit Trainer Bill Walshs Neubeginn die Wende. Unter seiner Regie gewannen die San Francisco 49ers drei Super Bowls und wurden damit zum Team der Achtziger. Walsh baute das Team durch mehrere erfolgreiche Zugänge im NFL Draft neu auf[12] und führte mit der Mannschaft die sogenannte neue West Coast Offense ein, die vor allem auf kurzem, präzisem Passspiel beruhte, das auch die Runningbacks und Tight Ends mit vielen Pässen bedachte.[13] So gelang es Runningback Roger Craig als erstem NFL-Spieler, sowohl über 1.000 Yards zu erlaufen, als auch über 1.000 Yards Pässe zu fangen.[14] Diese Neuerungen fielen zusammen mit den weitreichenden Regeländerungen der NFL von 1978, die die Dominanz der Verteidigung (wie etwa die der Pittsburgh Steelers, die dank ihrer dominanten Defense 4 Titel in den 1970ern gewannen) beenden und mehr Offensivspektakel begünstigen sollte. Walshs Philosophie stand im Gegensatz zur Praxis der meisten Teams Ende der 1970er Jahre, die in der Offensive auf geradlinige Konzepte setzte, vor allem das Laufspiel betonte und das Passspiel nur im Notfall (und dann nur mit vertikalen Passrouten) einsetzte. In den folgenden Jahren sollte seine Offense zum oft kopierten Maßstab in der NFL werden. Im ersten Draft seiner Amtszeit sicherte sich Walsh in der dritten Runde den bis dahin übersehenen Joe Montana, den er in den folgenden Jahren behutsam zum Franchise-Quarterback aufbaute.[15] Der zweite Draftjahrgang Walshs war weniger wegweisend und brachte einige unterstützende Spieler.[16] In seinem dritten Draft 1981 als Verantwortlicher sicherte sich Walsh dann Ronnie Lott, einen der besten Defensivspieler der NFL, der für die nächste Dekade als tragende Säule in der Defensive und als vokaler Anführer in der Umkleidekabine entscheidenden Anteil am Erfolg der Franchise haben sollte. Dazu draftete Walsh Eric Wright und Carlton Wiliamson, beide ebenfalls Defensive Backs und von Beginn an wichtige Spieler für die kommende Saison.[17]

Nach drei Jahren Aufbauphase führte Walsh die 49ers in der Saison 1981 zu einer 13:3-Bilanz und gewann den im Januar 1982 ausgetragenen Super Bowl gegen seinen früheren Arbeitgeber, die Cincinnati Bengals.[18] In der Folgesaison stürzte das Team ab und verpasste die Play-offs. Die Gründe hierfür sind umstritten, Walsh machte später unter anderem den Kokainkonsum einiger Spieler verantwortlich.[19] Ab der nächsten Saison starteten die 49ers jedoch eine 17 Jahre andauernde Serie, die eine positive Bilanz mit mindestens 10 Siegen aufwies.[20] In den Plaoffys scheiterten die 49ers knapp am späteren Super Bowl-Sieger, den Washington Redskins.[21] In der Saison 1984 folgte der zweite Triumph: Nach einer starken Saison mit einer 15:1-Bilanz gewann das Team souverän den Super Bowl gegen die Miami Dolphins.[22] Der von Walsh neu gedraftete Wide Receiver Jerry Rice stellte ab der Saison 1985 viele bis heute gültige NFL-Rekorde auf.[23] 1987 verpflichtete Walsh aufgrund einer Verletzungsserie Montanas den talentierten jungen Quarterback Steve Young von den Tampa Bay Buccaneers, wodurch zwischen beiden Quarterbacks eine jahrelange intensive Rivalität um den Platz des Starters entstand.[24] Im Folgejahr gelang gegen Bill Walshs altes Team, die Cincinnati Bengals, der dritte Super Bowl-Sieg.[25] Danach trat Bill Walsh zurück.[26] Walshs von ihm selbst bestimmter Nachfolger George Seifert, lange Jahre Defensivkoordinator der 49ers,[27] verteidigte den Titel souverän in der Saison 1989. Der dominante 55:10-Finalsieg gegen die von John Elway geführten Denver Broncos ist ein bis heute gültiger Rekord.[28]

Folgende Namen stehen für die sportlich beste Zeit der San Francisco 49ers: Quarterback Joe Montana, Runningback Roger Craig, Fullback Tom Rathman, Wide Receiver Dwight Clark, Jerry Rice, John Taylor und Freddie Solomon, Guards Randy Cross und Guy McIntyre, Offensive Tackle Keith Fahnhorst, Defensive Ends Fred Dean und Charles Haley, Nose Tackle Michael Carter, Linebacker Jack „Hacksaw“ Reynolds, Cornerback Ronnie Lott (später auch Safety), Safeties Dwight Hicks und Carlton Williamson, Cornerback Eric Wright und Kicker Ray Wersching und Mike Cofer.

Die vier Super-Bowl-Siege von 1981 bis 1989 führten unter anderem dazu, dass die San Francisco 49ers auch als das „Team of the decade“ (Mannschaft des Jahrzehnts) gelten.

1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besitzer Edward DeBartolo Jr. mit 5 Super Bowl-Trophäen

Den dritten Titel in Folge verpassten die 49ers in der folgenden Saison unglücklich, sie verloren im NFC Championship Game knapp gegen den späteren Meister, die New York Giants, in einem von den Defensivreihen geprägten Spiel, bei dem sich Quarterback Joe Montana eine Verletzung zuzog und danach für die nächsten zwei Jahre pausieren musste.[29] Steve Young übernahm an seiner Stelle die Position des Quarterbacks und etablierte sich dort dauerhaft. Im April 1992 wurde Montana auf eigenen Wunsch hin zu den Kansas City Chiefs getauscht.[30] Der Offensivkoordinator Mike Holmgren verließ die 49ers ebenfalls, um als Trainer für die Green Bay Packers zu arbeiten. An seiner Stelle verpflichteten die 49ers Mike Shanahan, der die West Coast Offense modernisierte und dem Angriffssystem der 49ers einige neue Facetten gab.[31] Anfang und Mitte der 1990er Jahre intensivierte sich auch erneut die bereits seit Anfang der 1970er bestehende Rivalität mit den Dallas Cowboys, als die beiden Mannschaften drei Jahre hintereinander im NFC Championship Game um den Einzug in den Super Bowl kämpften. Durch mehrere Neuverpflichtungen vor allem in der Defensive verstärkt, gelang es den 49ers in der Saison 1994, den fünften Super-Bowl-Sieg zu erringen.[32] Dies war zum damaligen Zeitpunkt NFL-Rekord. Danach wechselten einige tragende Spieler zu anderen Teams. Der Defensivspieler des Jahres, Deion Sanders, wurde nach seinem einjährigen Gastspiel in San Francisco von den Dallas Cowboys verpflichtet, während der zweite Cornerback Eric Davis nach Carolina wechselte. Runningback Ricky Watters unterzeichnete aufgrund interner Unstimmigkeiten einen Vertrag bei den Philadelphia Eagles.[33] Auch Offensivkoordinator Mike Shanahan, dessen Arbeit maßgeblich für den Erfolg der 49ers im Super Bowl verantwortlich war, verließ die 49ers und wurde Trainer der Denver Broncos. Die Titelverteidigung im folgenden Jahr misslang; die 49ers mussten sich in den Folgejahren jeweils den Green Bay Packers in den Playoffs geschlagen geben. 1998 gelang die Revanche, als die 49ers in letzter Minute die Packers im Wild Card-Spiel schlagen konnten.[34] Durch zahlreiche Verletzungen in der Defensive geschwächt, bestritten die 49ers in der folgenden Woche ihr Spiel gegen die Atlanta Falcons; gleich im ersten Spielzug verletzte sich Runningback Garrison Hearst schwer am Fuß. Gänzlich ohne normales Laufspiel verloren die 49ers gegen die Falcons, die nachfolgend in den Super Bowl einzogen.[35]

Gegen Ende der Neunziger bekam das Team zunehmend Probleme bei der Einhaltung der Salary Cap, woraufhin einige namhafte und teure Spieler den Club verlassen mussten. In der Saison 1999 folgte der Absturz. Im Spiel gegen die Arizona Cardinals zog sich Quarterback Steve Young eine erneute schwere Gehirnerschütterung zu und konnte fortan kein Spiel mehr bestreiten;[36] Young zog sich am Ende der Saison vom Profi-Sport zurück. Ohne ihren Star verloren die 49ers elf der nächsten zwölf Spiele und schlossen die Saison mit einer 4:12-Bilanz ab.[37] Das Management holte Bill Walsh als einen Manager zurück.[38] Der seit der Saison 1997 amtierende Trainer, Steve Mariucci, musste mit vielen jungen Spielern aus der Draft einen Neuaufbau beginnen, was auch – nach kurzer Aufbauphase – mit der Rückkehr in die Play-offs gelang. Ende der Neunziger wechselte das Team nach einem Rechtsstreit auch den Besitzer von Edward DeBartolo Jr. auf seine Schwester Denise DeBartolo und ihren Mann John York.[39] Das Management des Clubs wurde in der Folge stark verändert, und die bisher leitenden Personen sukzessive ausgewechselt.

Die prägenden Spieler dieser Zeit waren die Quarterbacks Steve Young und Joe Montana, Runningback Ricky Watters, Fullback William Floyd, die Wide Receiver Jerry Rice und Terrell Owens, Guard Guy McIntyre, Tight End Brent Jones, die Offensive Tackles Steve Wallace und Harris Barton, Center Jesse Sapolu, die Defensive Tackles Bryant Young und Dana Stubblefield, die Linebacker Charles Haley, Ken Norton Jr., Bill Romanowski und Lee Woodall, Safeties Ronnie Lott, Tim McDonald und Merton Hanks, Cornerbacks Don Griffin, Deion „Prime Time“ Sanders und Eric Davis.

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Runningback Frank Gore 2007 auf dem Weg zu einem Touchdown

Nach zwei mediokren Jahren mit negativer Bilanz konnten die 49ers in der Saison 2001 bei einer Bilanz von 12 Siegen und 4 Niederlagen wieder in die Playoffs einziehen. Dort scheiterten sie an den Green Bay Packers. Der Nukleus des Teams gründete sich nun um Quarterback Jeff Garcia, Passempfänger Terrell Owens und Runningback Garrison Hearst, der nach zweijähriger Rehabilitation wieder spielen konnte. Nachdem die San Francisco 49ers in der Saison 2002 die NFC West gewinnen konnten und in den Play-offs erst am späteren Super-Bowl-Sieger, den Tampa Bay Buccaneers, scheiterten, wurde der populäre Steve Mariucci von John York entlassen und Dennis Erickson als neuer Trainer verpflichtet. Ericksons Verpflichtung war umstritten, besonders auch, weil seine Spielphilosophie nichts mit der traditionellen West Coast Offense gemein hatte. Nach einer ersten erfolglosen Saison wurden zahlreiche Spieler entlassen oder getauscht; Terrell Owens nach Philadelphia getauscht, Garrison Hearst entlassen. Nach einer weiteren schwachen Spielzeit in Folge (2004 war die schlechteste Saison seit 1978) wurden Dennis Erickson und Teammanager Terry Donahue Anfang 2005 entlassen. Neuer Coach für die 49ers wurde Mike Nolan, dessen Vater Dick Nolan die 49ers bereits von 1968 bis 1975 trainiert hatte. Nolan scheiterte jedoch am Wiederaufbau des Teams. Nach anhaltender Erfolglosigkeit wurde er Mitte der Saison 2008 von Mike Singletary abgelöst, was zunächst nur als Interimslösung gedacht war, nach Saisonende aber zu einem festen Vertragsverhältnis wurde. Doch auch Singletary konnte den Posten nicht lange behalten, seine Entlassung kam am vorletzten Spieltag der Saison 2010, in der die 49ers hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Singletary verließ die 49ers mit einer Bilanz von 18 Siegen und 22 Niederlagen.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 49ers im Super Bowl XLVII

Am 7. Januar 2011 wurde Jim Harbaugh als Nachfolger von Singletary präsentiert. Der vormalige Trainer an der Stanford University, ein Anhänger der West Coast Offense, unterschrieb einen Fünfjahres-Vertrag. Harbaugh führte die 49ers auf Anhieb zurück in die Play-offs und dort bis ins NFC Championship Game, wo die 49ers erst in der Overtime am späteren Super-Bowl-Sieger, den New York Giants, scheiterten. Mitten in der Spielzeit 2012 verletzte sich Starting-Quarterback Alex Smith und wurde auch nach seiner Wiedergenesung, trotz eines starken Saisonstarts, dauerhaft von Colin Kaepernick ersetzt und zum Ende der Saison zu den Kansas City Chiefs getradet. Kaepernick führte das Team durch einen Sieg gegen die Atlanta Falcons im NFC Championship Game bis in den Super Bowl. Im Super Bowl XLVII traf Jim Harbaugh auf seinen Bruder John Harbaugh, den Trainer der Baltimore Ravens, und die 49ers holten im Spielverlauf beinahe einen 6:28 Rückstand auf, verpassten es jedoch im letzten Drive einen Touchdown zu erzielen und unterlagen 31:34.[40][41]

Auch 2013 erreichte das Team mit einer Bilanz von zwölf Siegen und vier Niederlagen die Play-offs, verlor aber im NFC Championship Game beim Dauerrivalen Seattle Seahawks mit 17:23. 2014 verlief die Saison durchwachsen und zum ersten Mal unter Jim Harbaugh verpassten die 49ers die Play-offs. Bereits im Laufe der Spielzeit war immer wieder von Meinungsverschiedenheiten zwischen Führungsetage und Head Coach berichtet worden, und so trennte man sich schließlich von Harbaugh, der das Team in vier Jahren zu 49 Siegen, einer Super-Bowl-Teilnahme und drei NFC Championship Games geführt hatte.[42] Am 14. Januar 2015 gaben die San Francisco 49ers bekannt, dass Jim Tomsula als neuer Head Coach das Team führen soll. Der ehemalige Defense-Line-Coach führt somit zum zweiten Mal (nach dem letzten Spiel der Saison 2010) das Kommando an der Seitenlinie.[43] In der Off-Season hatten überraschend Pro-Bowl-Linebacker Patrick Willis und sein designierter Nachfolger Chris Borland, sowie die Veteranen Justin Smith und Anthony Davis ihr Karriereende verkündet, und das 49ers-Urgestein Frank Gore wechselte zu den Indianapolis Colts. Unfähig diese Ausfälle zu kompensieren, gelangen dem Team nur fünf Siege und Tomsula wurde nach dem letzten Spieltag nach nur einer Spielzeit wieder entlassen.[44] Am 14. Januar 2016 gaben die 49ers bekannt, Chip Kelly als neuen Head Coach verpflichtet zu haben. Am 1. Januar 2017 gab der Eigentümer der 49ers bekannt, dass Chip Kelly als Head Coach von seinen Aufgaben nach ebenfalls nur einer Spielzeit wieder entbunden worden sei. Gleichzeitig wurde ebenfalls der General Manager Trent Baalke entlassen.[45]

Jimmy Garoppolo im Trikot der 49ers

Wenige Wochen später wurde als neuer General Manager John Lynch und als neuer Head Coach Kyle Shanahan präsentiert.[46] Shanahan, Sohn von Mike Shanahan,[47] war zuvor als Offensive Coordinator der Atlanta Falcons tätig und erreichte mit diesen u. a. durch die starke Offense den Super Bowl LI. Die Saison 2017 verlief bis zur zwölften Spielwoche sehr erfolglos, da sie bis dahin nur ein Spiel gewinnen konnten. Zuvor wurde Jimmy Garoppolo, der Backup-Quarterback der New England Patriots, für einen Zweitrundenpick im NFL Draft 2018 nach San Francisco geholt.[48] Nachdem Garoppolo in der 13. Woche zum Starting Quarterback ernannt wurde, gewannen die 49ers die restlichen fünf Spiele der Saison, woraufhin ihn die 49ers mit einem neuen Fünfjahresvertrag für 137,5 Millionen US-Dollar zum bis dahin bestbezahlten Spieler der Liga machten. Dazu verpflichtete man Defensivspieler Richard Sherman vom direkten Konkurrenten Seattle, um die junge Defensivmannschaft zu verstärken.

In der Saison 2018 verletzte sich Jimmy Garoppolo am 3. Spieltag gegen die Kansas City Chiefs und fiel für den Rest der Saison, mit einem Kreuzbandriss im linken Knie, aus. Die Saison beendeten sie mit einer Bilanz von 4:12.

Im NFL Draft 2019 wurde Nick Bosa an zweiter Stelle als neuer Defensive End gedraftet. Die 49ers setzten sich mit einer Bilanz von 13:3 an die Spitze der NFC West. In der Divisional Round der Play-offs waren sie gegen die Minnesota Vikings gesetzt und gewannen mit 27:10 im heimischen Levi's Stadium. Im NFC Championship Game behaupteten sich die 49ers mit 37:20 über die Green Bay Packers und schafften es somit zum ersten Super Bowl seit 2013.

Im Super Bowl LIV am 2. Februar in Miami trafen die 49ers auf die Kansas City Chiefs, denen sie sich 20:31 geschlagen geben mussten.

Infrastruktur und Stadion der 49ers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingang zum Büro und Hauptquartier der 49ers in Santa Clara

Trainingsgelände und Hauptquartier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hauptquartier der San Francisco 49ers lag bis in die 1980er-Jahre hinein in Redwood City[49], bevor das Team vor der Saison 1988 ins etwas südlich von San Francisco gelegene Santa Clara in das neu errichtete Marie P. DeBartolo Sports Center umzog. Neben den Büros, die mit modernen Kommunikationsmitteln und Software ausgestattet wurden, bietet das Gelände modernere Trainingsgebäude, einen medizinischen Bereich und ein Trainingsgelände mit 3 Football-Feldern, zwei mit natürlichen Grasbelag, eines davon mit Kunstrasen (sogenannter Artifical Turf).[50]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Levi’s Stadium, das neue Stadion der 49ers.

Die 49ers trugen ihre ersten Heimspiele zunächst im alten Kezar Stadium in San Francisco aus, welches aus den 1920er-Jahren stammt und als Oberfläche einen Naturrasen hat. Kurzzeitig teilten sie das Kezar Stadium mit den Oakland Raiders, bevor diese 1961 umzogen. Zur NFL-Saison 1971 wechselten die 49ers dann in den Candlestick Park. Der Candlestick Park, mit einem Fassungsvermögen für bis zu 70.000 Zuschauer, blieb die Heimstätte der 49ers für mehrere Jahrzehnte. Die 49ers teilten das Candlestick Park-Stadion lange mit dem lokalen Baseballteam San Francisco Giants. Von 1970 bis 1978 war die Oberfläche im Candlestick Park ein Kunstrasen, bevor man 1979 wieder zum normalen Rasen zurückkehrte. Die Spielbedingungen im Stadion waren vor allem für Auswärtsteams durch starke Winde oft schwierig, dazu kamen im Dezember und Januar teils starke Regenfälle, die das Spielfeld in Mitleidenschaft zogen.[51] Nachdem Candlestick Park während des Loma-Prieta-Erdbeben 1989 strukturelle Schäden erlitten hatte, wichen die 49ers am 22. Oktober 1989 aus und trugen ein reguläres Heimspiel im Stanford Stadium aus. Mehrere Anläufe seit Mitte der 1990er, Candlestick Park zu renovieren oder alternativ innerhalb von San Francisco ein neues, moderneres Stadion zu errichten, scheiterten.[52] Die Giants zogen zur Baseballsaison 2000 aus dem Candlestick aus und zogen in den Oracle Park, ein neu errichtetes Stadion, eigens für Baseball konzipiert. Mitte des Jahres 2010 gaben die 49ers schließlich bekannt, in Santa Clara ein neues Stadion zu errichten. Seit Beginn der Saison 2014 spielen die 49ers nun im neuen Levi’s Stadium, welches Platz für 68.500 Zuschauer bietet. Die Oberfläche des Spielfelds ist natürlicher Rasen.

Finanzen der Franchise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wert des Teams (in Mrd. US-Dollar)[53]
1977: Preis beim Eigentümerwechsel.
2002ff.: Nach Schätzung des Forbes

In der Saison 2019 konnte die 49ers-Franchise nach Schätzungen des Forbes-Magazins Einnahmen von rund 530 Millionen US-Dollar verbuchen, wovon 90 Millionen US-Dollar durch Eintrittsgelder kreiert wurden.[54] In der Saison 2017 erwirtschafteten sie wie die anderen Teams der NFL etwa 255 Millionen durch Fernsehverträge; die TV-Erlöse werden in der NFL paritätisch aufgeteilt.[55] Der operative Gewinn vor Steuern lag 2019 schätzungsweise bei 120 Millionen US-Dollar.[54] Auf die Gehaltskosten der Spieler entfallen jährliche Ausgaben von 256 Millionen US-Dollar.[54]

Der durchschnittliche Ticketpreis für einen Spielbesuch im Levi's Stadium liegt bei 90 US-Dollar,[54] was unter dem Durchschnitt der National Football League liegt.[56]

Der Wert der San Francisco 49ers lag im September 2019 nach Schätzungen des Forbes Magazine bei insgesamt 3,5 Milliarden US-Dollar. Statistisch liegen sie in der Rangliste der wertvollsten Teams der NFL damit auf Platz 5. Seit dem Kauf der 49ers durch die DeBartolo-Familie im Jahr 1977 für circa 13 Millionen Dollar kam es somit (wie auch bei anderen NFL-Teams) zu einer enormen Wertsteigerung.[54]

Die Hauptsponsoren der 49ers-Franchise umfassen die Firmen Anheuser-Busch InBev, Bank of New York Mellon Corporation, DignityHealth, Intel, Levi's, NRG Energy, Pepsico, SAP, Toyota, United, Visa und Yahoo.[54]

Karte der regionalen Radiostationen, die die 49ers-Spiele übertragen

Radio- und Fernsehübertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Conference Games (Spiele gegen NFC-Teams) und die Interconference-Auswärtsspiele (gegen AFC-Teams) der San Francisco 49ers werden im Fernsehen vom lokalen Fernsehsender KTVU, der dem FOX-Network angeschlossen ist, sowie gegebenenfalls landesweit von FOX-Sports übertragen. Die Interconference-Heimspiele (gegen AFC-Teams) der 49ers werden von KPIX, der dem CBS-Network angeschlossen ist, sowie gegebenenfalls landesweit von CBS übertragen.

Übertragende Radiostationen sind KSAN 107.7 FM,, KNBR 680 AM und KTCT 1050 AM. KSAN überträgt alle Spiele der 49ers auf FM. Auf AM wird von KTCT im August, September und Oktober übertragen und von KNBR von Oktober bis zum Ende der Saison. Alle genannten Radiostationen werden von Cumulus Media kontrolliert. An diese Stationen sind zahlreiche regionale Radiostationen angeschlossen, die das Programm übernehmen.

Fanzuspruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Untersuchung der NFL ergab im Jahr 2014, dass die Fanbasis der San Francisco 49ers vor allem in Nord- und Mittelkalifornien bis hinein ins südliche Kalifornien zu finden ist. In den beiden erstgenannten Regionen ist der Zuspruch der NFL-Fans für die 49ers in allen Counties am stärksten, im südlichen Kalifornien teilen sich die 49ers in einigen Counties den Fansupport mit den Dallas Cowboys und den San Diego/Los Angeles Chargers. Auch auf Hawaii dominieren die 49ers im Fanzuspruch. Im Bundesstaat Nevada bekennen sich die Fans ebenfalls in den meisten Counties zu den 49ers, dazu ist im Bundesstaat Utah die Unterstützung für die 49ers stark, wobei der Einfluss des Teams hier jeweils mit den Denver Broncos überlappt. In den nördlich von Kalifornien gelegenen Bundesstaaten Oregon und Idaho grenzt der Einfluss an den der Seattle Seahawks; vier respektive drei südlich gelegene Counties weisen mehrheitlich Anhänger der 49ers auf, die übrigen bekennen sich dagegen zu den Seahawks.[57]

Die 49ers in der Populärkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die San Francisco 49ers werden in der 1970er-Krimiserie Die Straßen von San Francisco wiederholt erwähnt, da der von Karl Malden verkörperte Protagonist Detective Lieutenant Mike Stone ein Fan der 49ers ist. Im Film Dirty Harry mit Clint Eastwood in der Hauptrolle spielt das alte Kezar Stadium der 49ers eine wichtige Rolle. Der Hauptcharakter des Films Das Streben nach Glück sieht ein Spiel der 49ers von einer VIP-Lounge aus.

Cheerleaders vor einem Heimspiel

Maskottchen und Cheerleaders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das offizielle Maskottchen der 49er ist die Kunstfigur Sourdough Sam. Er trägt die Trikotnummer 49.[58] Die Cheerleader der San Francisco 49ers werden seit 1979 San Francisco Gold Rush genannt, die Cheerleader–Truppe besteht aus 40 Cheerleadern. Im alten Kezar Stadium traten die Cheerleader der 49ers noch als die Niner Nuggets auf, wo sie bekannt dafür waren, als einzige Cheerleader-Truppe auch zu singen.

Logos & Uniformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn war das Logo ein schnauzbärtiger Goldgräber, der mit zwei Pistolen feuert. Zur Saison 1962 wurde das Logo zum bekannten SF inmitten eines roten Ovals abgeändert. Dieses Logo wurde seitdem in farblichen Nuancen mehrfach angepasst, blieb aber in der grundsätzlichen Konzeption bis heute bestehen.

Die Heimuniformen der 49ers sind in rot und gold gehalten. Die Auswärtsuniformen sind in weiß und rot/gold gehalten. Das Design der Uniformen wurde im Laufe der Jahre vielfach gewechselt.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diagramm des Spielzugs, der als "The Catch" berühmt wurde

Dallas Cowboys[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rivalität mit den Dallas Cowboys entspringt den 1970er-Jahren, als die 49ers von den Cowboys 1970 und 1971 im NFC-Championship Game und 1972 in den Divisional Playoffs geschlagen wurden.[59] 1981 konnten die 49ers die Cowboys in der NFC Championship besiegen, durch den als “The Catch” berühmt gewordenen Passspielzug von Joe Montana zu Dwight Clark erlangte das Spiel Kultstatus.[60] Es steht zudem symbolisch für den Beginn der 49ers-Dynastie und den beginnenden Niedergang der Dallas Cowboys. Während die 49ers danach die NFL phasenweise dominierten, begann für die Cowboys, in den 1970ers-Jahren unter dem Spitznamen “America's Team” berühmt und das populärste Team landesweit, ein langsamer Niedergang in die sportliche Bedeutungslosigkeit.[61] Zu Beginn der 1990er-Jahre flammte die Rivalität zwischen den 49ers und den wiedererstarkten Cowboys erneut auf, als die beiden Teams zwischen 1992 und 1994 jeweils in einem vorgezogenem Finale in der NFC Championship aufeinander trafen und der Sieger jeweils auch im Super Bowl dominieren konnte. 1992 und 1993 siegten die Cowboys, 1994 gelang den 49ers die Revanche.[62] Zudem trugen die beiden Teambesitzer Edward DeBartolo Jr. und Jerry Jones aufgrund der starken Dominanz der beiden Teams auch eine Rivalität auf dem Transfermarkt aus und warben sich gegenseitig mehrfach hochklassige Spieler ab. Die Cowboys haben im direkten Vergleich gegen die 49ers eine etwas bessere Bilanz mit 18 Siegen, 17 Niederlagen und einem Unentschieden.

Los Angeles Rams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel der 49ers 2007 gegen die Rams

Mit den Los Angeles Rams tragen die 49ers eine Rivalität aus, die vor allem der andauernden gemeinsamen Zugehörigkeit zur NFC West geschuldet ist. Beide Teams sind auch Teil der NFC West seit ihrer Entstehung im Jahr 1970. Beobachter sehen zudem einen Aspekt der Rivalität auch darin begründet, dass die 49ers den Norden Kaliforniens repräsentieren, die Rams dagegen Südkalifornien. Die Rivalität mit den Rams hielt aber auch unverändert an, nachdem diese von Los Angeles 1995 nach St. Louis umzogen. Gegen kein Team haben die 49ers öfter gespielt. Das erste Mal trafen die beiden Mannschaften bereits 1950 aufeinander. Seitdem gab es insgesamt 141 Begegnungen, wobei die 49ers die etwas günstigere Bilanz aufweisen mit 71 Siegen, 67 Niederlagen und 3 Unentschieden (Stand Januar 2020). Von der amerikanischen Sportzeitschrift Sports Illustrated wurde die Rivalität zwischen den 49ers und den Rams bei der Wahl der 10 größten Rivalitäten in der NFL an die Nummer 8 gesetzt.[63]

Das Spiel 49ers gegen Seahawks im September 2004

Seattle Seahawks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rivalität zwischen den 49ers und den Seattle Seahawks ist neueren Ursprungs und entwickelte sich erst sukzessive, nachdem die Seahawks im Jahr 2002 von der AFC West in die NFC West umwechselten. Aufgrund ihrer fehlenden Historie galt die Rivalität zwischen den Teams weiterhin lange als unbedeutend. Zudem waren zunächst die Spiele einseitig, da die 49ers die Spiele in der Zeit vor 2002 dominiert hatten, die Seahawks dann die Spiele bis 2008 dominierten, während die 49ers sich in einer Übergangsphase befanden. Ab 2010 verstärkte sich dann die Rivalität, nachdem die College-Rivalen Pete Carroll (USC) und Jim Harbaugh (Stanford) die beiden Trainerposten übernahmen.[64] Zudem gibt es einen geographisch-kulturellen Aspekt, der nichts mit dem Sport zu tun hat; die beiden Westküstenstädte stehen zusätzlich seit Jahrzehnten in einer Konkurrenz zueinander. Im direkten Vergleich weisen die 49ers gegen die Seahawks eine negative Bilanz auf, mit 17 Siegen bei 25 Niederlagen.

Besondere Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler in der Pro Football Hall of Fame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang wurden für die San Francisco 49ers 16 Spieler in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen. Zusätzlich wurden elf weitere ehemalige 49ers aufgenommen, jedoch für Tätigkeiten bei anderen Mannschaften.[65]

Mitglieder der San Francisco 49ers in der Hall of Fame
Trikotnummer Name Jahr der Aufnahme Position(en) Für die 49ers aktiv
Edward DeBartolo Jr. 2016 Besitzer 1977–2000
Bill Walsh 1993 Head Coach 1979–1988 (Head Coach)
1999–2001 (Vize-Präsident, GM)
2002–2004 (Repräsentant)
8 Steve Young 2005 Quarterback 1987–1999
14 Y. A. Tittle 1971 Quarterback 1951–1960
16 Joe Montana 2000 Quarterback 1979–1992
21 Deion Sanders 2011 Cornerback 1994
22 Bob Hayes 2009 Wide Receiver 1975
26 Rod Woodson 2009 Safety / Cornerback 1997
32 O.J. Simpson 1985 Runningback 1978–1979
34 Joe Perry 1969 Runningback 1948–1960, 1963
35 John Henry Johnson 1987 Fullback 1954–1956
37 Jimmy Johnson 1994 Cornerback 1961–1976
39 Hugh McElhenny 1970 Runningback 1952–1960
42 Ronnie Lott 2000 Safety / Cornerback 1981–1990
56 Chris Doleman 2012 Defensive End 1996–1998
57 Rickey Jackson 2010 Defensive End 1994–1995
64 Dave Wilcox 2000 Linebacker 1964–1974
71 Larry Allen 2013 Guard 2006–2007
73 Leo Nomellini 1969 Defensive Tackle 1949–1963
74 Fred Dean 2008 Defensive End 1981–1985
79 Bob St. Clair 2008 Tackle 1953–1963
80 Jerry Rice 2010 Wide Receiver 1985–2000
81 Terrell Owens 2018 Wide Receiver 1996–2003
84 Randy Moss 2018 Wide Receiver 2012
91 Kevin Greene 2016 Linebacker 1997
95 Richard Dent 2011 Defensive End 1994
94/95 Charles Haley 2015 Defensive End, Linebacker 1986–1991, 1998–1999

Zurückgezogene Trikotnummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im alten Stadion der 49ers, im Candlestick Park, waren die zurückgezogenen Trikotnummern auf der südöstlichen Seite ausgestellt (Bild von 2009).
Retired Numbers der San Francisco 49ers
Nr. Spieler Position Zeitraum
8 Steve Young QB 1987–1999
12 John Brodie1 QB 1957–1973
16 Joe Montana QB 1979–1992
34 Joe Perry FB 1948–60, 1963
37 Jimmy Johnson CB 1961–1976
39 Hugh McElhenny RB 1952–1960
42 Ronnie Lott CB, S 1981–1990
70 Charlie Krueger DL 1959–1973
73 Leo Nomellini DT 1949–1963
79 Bob St. Clair T 1953–1963
80 Jerry Rice WR 1985–2000
87 Dwight Clark WR 1979–1987
Edward DeBartolo Jr. Franchisebesitzer 1978–2000
Bill Walsh HC
VP, GM
Repräsentant
1979–1988
1999–2001
2002–2004
1 Der Quarterback Trent Dilfer, der während seiner Zeit bei den 49ers von 2006 bis 2007 als Backup spielte und eng mit John Brodie befreundet ist, trug während dieser Zeit mit der Erlaubnis von Brodie dessen Rücknummer 12.[66]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der San Francisco 49ers

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserve List

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift

Roster Stand: 13. September 2020
Depth ChartTransaktionen

54 Aktive, 11 Inaktive, 14 Practice Squad

Trainer (Head Coaches)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kyle Shanahan ist seit der Saison 2017 Head Coach der 49ers.

Folgende Personen waren Coach der San Francisco 49ers und bestritten ein oder mehrere Spiele (Stand: Saisonende 2019).

# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
* Ausschließlich bei den 49ern als Head Coach aktiv
# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Spiele S N UE Gewonnen% Spiele S N
San Francisco 49ers
1 Lawrence „Buck“ Shaw 1946–1954 114 71 39 4 .640 2 1 1 [67]
2 Norman P. „Red“ Strader 1955 12 4 8 0 .333 [68]
3 Frank C. „Frankie“ Albert* 1956–1958 36 19 16 1 .528 1 0 1 [69]
4 W. Howard „Red“ Hickey* 1959–1963 55 27 27 1 .491 [70]
5 Jack Christiansen*1 1963–1967 67 26 38 3 .406 [71]
6 Dick Nolan 1968–1975 112 54 53 5 .457 5 2 3 AP NFL Trainer des Jahres (1970) [72]
7 Monte Clark 1976 14 8 6 0 .571 [73]
8 Ken Meyer* 1977 14 5 9 0 .357 [74]
9 Pete McCulley*2 1978 9 1 8 0 .111 [75]
10 Fred O'Connor* 1978 7 1 6 0 .143 [76]
11 Bill Walsh* 1979–1988 152 92 59 1 .609 14 10 4 AP NFL Trainer des Jahres (1981)
UPI NFL Trainer des Jahres (1981, 1984)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1981)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1981)
Super Bowl XVI, XIX, XXIII
[77]
12 George Seifert 1989–1996 128 98 30 0 .766 15 10 5 Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1989)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1990, 1994)
Super Bowl XXIV, XXIX
[78]
13 Steve Mariucci 1997–2002 96 57 39 0 .594 7 3 4 [79]
14 Dennis Erickson 2003–2004 32 9 23 0 .281 [80]
15 Mike Nolan* 2005–2008 55 18 37 0 .327 [81]
16 Mike Singletary*3 2008–2010 40 18 22 0 .462 [82]
17 Jim Tomsula*4 2010 1 1 0 0 1.000 [83]
18 Jim Harbaugh* 2011–2014 64 44 19 1 .695 8 5 3 AP NFL Trainer des Jahres (2011)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (2011)
[84]
Jim Tomsula* 2015 16 5 11 0 .313 [83]
19 Chip Kelly 2016 16 2 14 0 .125 [85]
20 Kyle Shanahan* 2017– 48 23 25 0 .313 3 2 1 [86]
1 Am 30. September 1963 kündigte Red Hickey nach drei Spielen der Saison 1963 als Trainer und wurde durch Jack Christiansen ersetzt. Obwohl dieser in der Saison nur noch zwei weitere Siege erreichte, trainierte er die 49er vier weitere Saisons.
2 In der Mitte der Saison 1978 wurde der Head Coach Pete McCulley nach einer Bilanz von 1-8 gefeuert und durch den Offensive-Koordinator Fred O'Connor ersetzt, welcher nach einer Bilanz von 1-6 am Ende der Saison auch gefeuert wurde.
3 In der Mitte der Saison 2008 wurde der Mike Nolan nach einer Bilanz von 2-5 gefeuert und durch seinen Assistant Head Coach Mike Singletary ersetzt.
4 Vor dem letzten Spiel der Saison 2010 wurde Singletary nach einer Bilanz von 5-10 gefeuert und durch den Defense Line Coach Jim Tomsula ersetzt. In der darauffolgenden Saison kehrte Tomsula zu seiner ehemaligen Trainerstelle zurück und Jim Harbaugh wurde als neuer Head Coach eingestellt.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team vergibt jedes Jahr an einen eigenen Spieler den so genannten Len Eshmont Award als Auszeichnung für couragiertes, engagiertes und (Team)-inspirierendes Spiel.

Im Jahr 2004 führten die 49ers den Bill Walsh Award ein, der alljährlich von den 49ers Coaches an den Most Valuable Player der 49ers vergeben wird, um diesen für seine herausragende individuelle Leistung zu ehren.

Bilanzen und Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

San Francisco 49ers/Zahlen und Rekorde stellt wichtige individuelle Rekorde bei den 49ers, die direkten Vergleiche mit den anderen American-Football-Teams, die Saisonbilanzen seit 1946 und die Erstrunden Draft-Picks seit 1950 dar.

Sonstige Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1988 gegründete italienische Italo House- und Eurodance-Projekt 49ers wurde nach dem Football-Team benannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000. ISBN 978-0-7615-2232-4.
  • David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008. ISBN 978-0-345-49912-7.
  • Adam Lazarus: Best of Rivals. Joe Montana, Steve Young and the Inside Story behind the NFL's Greatest Quarterback Controversy. DA Capo Press, 2012. ISBN 978-0-306-82135-6
  • Gary Myers: The Catch: One Play, Two Dynasties, and the Game That Changed the NFL. Crown Archetype, 2009. ISBN 978-0-307-40908-9.
  • Dave Newhouse: The Million Dollar Backfield: The San Francisco 49ers in the 1950s. Frog, Limited, 2000. ISBN 978-1-58394-007-5.
  • Dave Newhouse: Founding 49ers: The Dark Days Before the Dynasty. Kent State University Press, 2015. ISBN 978-1-60635-254-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: San Francisco 49ers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 7.
  2. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 3.
  3. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 3 f.
  4. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 54.
  5. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 11.
  6. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 8.
  7. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 4 f.
  8. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 13.
  9. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 12.
  10. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 56.
  11. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 18 f.
  12. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 70 ff.
  13. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 28 f.
  14. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 199.
  15. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 76 ff.
  16. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 105 ff.
  17. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 126 ff.
  18. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 153 ff.
  19. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 73.
    David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 177.
  20. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 205.
  21. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 206 ff.
  22. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 82.
  23. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 240 f.
  24. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 85 ff.
  25. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 108 f.
  26. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 341.
  27. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 197.
  28. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 120.
  29. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 122.
  30. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 143 ff.
  31. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 140 f.
  32. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 150 ff.
  33. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 159.
  34. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 172 f.
  35. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 173.
  36. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 230.
  37. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 253.
  38. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 199.
  39. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 191 ff.
  40. 49ers in der Super Bowl. In: nfl-crush.com. 21. Januar 2013, abgerufen am 28. Januar 2013.
  41. Super Bowl wird zur ‘HarBowl’. In: nfl-crush.com. 21. Januar 2013, abgerufen am 28. Januar 2013.
  42. 49ers trennen sich von Harbaugh. Abgerufen am 30. Dezember 2014.
  43. 49ers hire jim tomsula nbcbayarea.com Abgerufen am 10. Oktober 2015. (englisch)
  44. „49ers feuern Tomsula“ (Memento des Originals vom 4. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/footballr.at, footballr.at, abgerufen am 4. Januar 2016
  45. Chip Kelly fired by 49ers after just a single season amid full housecleaning cbssports, Abgerufen am 15. Januar 2017
  46. With Shanahan, Lynch, 49ers finally show signs of hope San Francisco Chronicle, Abgerufen am 1. April 2017
  47. Defining Kyle Shanahan's offense pressdemocrat.com, Abgerufen am 3. Juni 2020
  48. Nick Shook: Niners acquire Jimmy Garoppolo in trade with Patriots. National Football League (NFL), 31. Oktober 2017, abgerufen am 11. August 2018.
  49. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 61 f.
  50. David Harris: The Genius: How Bill Walsh Reinvented Football and Created an NFL Dynasty. Random House, 2008, S. 302 f.
  51. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 101.
  52. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 178 ff.
  53. San Francisco 49ers franchise value from 2002 to 2019 (in million U.S. dollars). Statista, abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
  54. a b c d e f San Francisco 49ers. Forbes Magazin, abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
  55. Report: NFL teams’ revenue share topped $8 billion in 2017. Reuters, abgerufen am 7. Oktober 2018 (englisch).
  56. Lions ticket prices going up by average of 3.4 percent. Abgerufen am 7. Oktober 2018 (englisch).
  57. https://blog.twitter.com/official/en_us/a/2014/nfl-fan-map-where-are-your-team-s-followers.html
  58. Sourdough's Fun Facts. NFL Enterprises, LLC. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  59. Gary Myers: The Catch: One Play, Two Dynasties, and the Game That Changed the NFL. Crown Archetype, 2009, S. 3 f.
  60. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 60.
  61. Gary Myers: The Catch: One Play, Two Dynasties, and the Game That Changed the NFL. Crown Archetype, 2009, S. 1 f.
  62. Glenn Dickey: Glenn Dickey’s 49ers: The Rise, Fall, and Rebirth of the NFL’s Greatest Dynasty. Prima Publishing, 2000, S. 156 f.
  63. https://web.archive.org/web/20090129203450/http://sportsillustrated.cnn.com/multimedia/photo_gallery/2005/12/15/gallery.oldrivals/content.3.html
  64. 49ers-Seahawks rivalry: Get ready for a long-running drama. In: sportingnews.com. 18. Juni 2013, abgerufen am 22. März 2016 (englisch).
  65. Hall of Famers by Franchise - Hall of Famers. In: profootballhof.com. Abgerufen am 11. August 2018.
  66. Dilfer to wear longtime hero Brodie's No. 12. In: espn.com. Abgerufen am 28. Juli 2006.
  67. Statistiken von Buck Shaw. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  68. Statistiken von Red Strader. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  69. Statistiken von Frankie Albert. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  70. Statistiken von Red Hickey. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  71. Statistiken von Jack Christiansen. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  72. Statistiken von Dick Nolan. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  73. Statistiken von Monte Clark. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  74. Statistiken von Ken Meyer. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  75. Statistiken von Pete McCulley. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  76. Statistiken von Fred O'Connor. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  77. Statistiken von Bill Walsh. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  78. Statistiken von George Seifert. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  79. Statistiken von Steve Mariucci. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  80. Statistiken von Dennis Erickson. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  81. Statistiken von Mike Nolan. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  82. Statistiken von Mike Singletary. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  83. a b Statistiken Jim Tomsula. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  84. Statistiken von Jim Harbaugh. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  85. Statistiken von Chip Kelly. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  86. Statistiken von Kyle Shanahan. Abgerufen am 6. Februar 2020.