San Siro (Lombardei)

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San Siro
Kein Wappen vorhanden.
San Siro (Italien)
San Siro
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Como (CO)
Koordinaten: 46° 4′ N, 9° 16′ O46.0666666666679.2666666666667216Koordinaten: 46° 4′ 0″ N, 9° 16′ 0″ O
Höhe: 216 m s.l.m.
Fläche: 18 km²
Einwohner: 1.757 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einw./km²
Postleitzahl: 22010
Vorwahl: 0344
ISTAT-Nummer: 013248
Website: San Siro
Gemeinde San Siro

San Siro ist eine italienische Gemeinde am Westufer des Comer Sees (Lago di Como) in der Provinz Como (Provincia di Como).

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Fuße des Monte Bregagno (2.107 m ü.M.). Die Nachbargemeinden sind: Cremia, Plesio, Menaggio, Bellano und Perledo

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand im Jahre 2003 aus der Vereinigung der Orte Acquaseria und Santa Maria Rezzonico. Der Name wurde durch eine Abstimmung unter den Einwohnern der Orte gewählt. San Siro besteht aus einer Ansammlung von kleinen Dörfern und Weilern, die sich vom Seeufer aus, bis auf 1100 m ü.M. erstrecken. Teilorte sind u.a: Gallio, La Torre, Carcente.

Heutzutage leben in San Siro 1757 Einwohner (Stand 31. Dezember 2013). In den Sommermonaten verdoppelt sich die Einwohnerzahl durch die vielfach touristisch genutzten Ferienhäuser.

Demographische Entwicklung[Bearbeiten]

Daten von ISTAT

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dei Pfarrkirche Santa Maria (XV Jahrhundert) mit Malereien von Michelangelo Carminati und Sigismondo de Magistris wurde zwischen 1464 und 1474 für die Dominikanermönche erbaut und der Jungfrau Maria gewidmet. Die Kirche, direkt am Ufer des Sees gelegen, wurde auf den Resten eines der Madonna gewidmeten Gotteshauses errichtet, welches ursprünglich ein heidnischer Tempel war. Von der Außenfassade ist vor allem das aus Marmor gestaltete Kirchenportal mit eingravierten Symbolen aus der Passion interessant.
    Kirchenportal
    Das Innere der Kirche besticht durch die zahlreichen Fresken, die im 16. Jahrhundert entstanden sind.[2] auf lombardiabeniculturali.it

Bilder[Bearbeiten]

  • Die Burg im Ortsteil Rezzonico wurde im Jahre 1363 von den Grafen Della Torre auf den Resten einer älteren Befestigungsanlage errichtet. Die durch eine zinnenbewehrte Mauer umgebene Burg umschließt ein sich bis zum Seeufer erstreckendes Gelände von über 2.000 m² und beherbergt neben dem zentralen ebenfalls mit Zinnen versehenen Turm auch Wohngebäude. Die Burg ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Unterhalb der Burg befindet sich ein kleiner felsiger Badestrand.

Römische Festung[Bearbeiten]

In direkter Nähe zur Kirche Santa Maria Assunta in nördlicher Richtung befinden sich mit bis zu 6 m hohen Mauern die Reste einer ausgedehnten römischen Festungsanlage, die hinsichtlich ihrer Größe einzigartig in der Provinz Como ist. Die ursprüngliche Grundfläche des Gebäudes erstreckte sich bis hin zur nahen Kirche Santa Maria Assunta. Die genaue Bedeutung des Gebäudes ist nicht endgültig geklärt. Es handelte sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Befestigungsanlage zur Kontrolle des Handelsverkehrs auf dem See als auch der alten Handelsstraße Antica Strada Regina.

  • Burgruine bei Santa Maria
  • Villa La Gaeta, Architekt: Gino Coppedè[3] auf lombardiabeniculturali.it
  • Kirche San Martino im Ortsteil Carcente[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Kirche Santa Maria
  3. Villa La Gaeta
  4. Kirche San Martino