San Vittore GR

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San Vittore
Wappen von San Vittore
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Region: Moesaw
BFS-Nr.: 3835i1f3f4
Postleitzahl: 6534
Koordinaten: 728523 / 122316Koordinaten: 46° 14′ 24″ N, 9° 6′ 18″ O; CH1903: 728523 / 122316
Höhe: 278 m ü. M.
Fläche: 22,06 km²
Einwohner: 754 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 34 Einw. pro km²
Website: www.sanvittore.ch
Ansicht von Süden, links der Torre Palas

Ansicht von Süden, links der Torre Palas

Karte
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San Vittore ist eine politische Gemeinde in der Region Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz. Sie ist nur wenige Kilometer von der Tessiner Hauptstadt Bellinzona entfernt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Westen an den Kanton Tessin und liegt auf beiden Seiten der Moësa. Das Gemeindeareal links des Flusses ist unbesiedelt und bewaldet. Auf der rechten Seite des Flusses zieht sich die Gemeinde bis weit nach Norden bis auf eine Höhe von 2278 m ü. M. beim Mot Ciarin.

Die Gemeinde besteht aus dem Dorf und dem drei Kilometer westlich liegenden Ortsteil Monticello (337 m ü. M.)[2] direkt an der Kantonsgrenze. Vom gesamten Gemeindegebiet von knapp 22 km² sind 1469 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Landwirtschaftlich nutzbar sind 341 ha und 331 ha sind unproduktive Fläche (meist Gebirge). Die restlichen 62 ha sind Siedlungsfläche.

Zum Gemeindegebiet gehört eine langgezogene Exklave, die Alpe di Rescignaga, die im Süden an Italien grenzt und vollständig von Gemeindegebiet von Roveredo umgeben ist.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Rot ein silbernes (weisses) Schwert mit goldenem (gelbem) Griff, überkreuzt von einem goldenen Kreuzstab mit silbernem Flaggenband.

Das Schwert und der Kreuzstab sind die Attribute der Kirchenpatrone Sankt Victor[3] und Johannes der Täufer. Der Gemeindename bezieht sich auf Victors Namen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Ende 2004 688 Bewohnern sind 614 (= 89,24 %) Schweizer Staatsangehörige.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1945, ISBN 978-3-906131-55-9.
  • Rinaldo Boldini: Chiese e museo di San Vittore (GR): guida storico-artistica = Kirchen und Museum von San Vittore (GR). Edizioni Pedrazzini, Locarno 1987.
  • AA. VV.: Storia dei Grigioni. 3 volumi, Collana «Storia dei Grigioni», Edizioni Casagrande, Bellinzona 2000.
  • Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003, ISBN 3-7253-0741-5.
  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 511–514.
  • Cesare Santi: San Vittore im Historischen Lexikon der Schweiz
  • Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: San Vittore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Monticello
  3. Victor von Mailand
  4. Stiftskirche SS. Giovanni e Vittore
  5. Bernardino Serodine in Sikart
  6. Casa Romagnoli
  7. Palazzo Viscardi
  8. Museum Moesano
  9. Museum Moesano
  10. Torre di Pala in graubuendenkultur.ch, (abgerufen am: 22. Februar 2016.)
  11. Torre di Pala in api3.geo.admin.ch, (abgerufen am: 22. Februar 2016.)
  12. Franco Binda, Locarno 2013, S. 132.
  13. Mariusz Karpowicz: Artisti ticinesi in Polonia nel ’600. Stato del Cantone Ticino, Bellinzona 1983, S. 108, 109, 110, 111, 112, 118.
  14. Martin Bundi: Familie Viscardi im Historischen Lexikon der Schweiz
  15. Cesare Santi: Bartolomeo Viscardi im Historischen Lexikon der Schweiz
  16. Cesare Santi: Giovanni Antonio Viscardi im Historischen Lexikon der Schweiz
  17. Ursula Stevens: Giovanni Antonio Viscardi. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2015, abgerufen am 13. Februar 2016.
  18. Giovanni Antonio Viscardi in oberpfaelzerkulturbund.de (abgerufen am: 5. April 2016.)
  19. Matteo Camin in uibk.ac.at (abgerufen am: 10. März 2016.)
  20. Giacomo Angelini in sueddeutscher-barock.ch (abgerufen am: 10. März 2016.)
  21. Ursula Stevens: Giovanni Battista Camessina. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2012/2016, abgerufen am 10. März 2016.
  22. Ursula Stevens: Carlo Angelini. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2011/2015, abgerufen am 22. Februar 2016.
  23. E. Mitterhuber: Alberto Camesina. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2015, abgerufen am 14. Februar 2016.
  24. Antonio Rizzi in asambasilika.de (abgerufen am: 8. April 2016.)
  25. Giovanni Battista Canta in uibk.ac.at/aia (abgerufen am: 12. März 2016.)
  26. Ponziano Togni in Sikart