Sandauerholz

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Sandauerholz
Gemeinde Iden
Koordinaten: 52° 47′ 33″ N, 12° 0′ 20″ O
Höhe: 25 m ü. NN
Fläche: 16,17 km²
Einwohner: 164 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Eingemeindet nach: Iden
Postleitzahl: 39606
Vorwahl: 039390
Sandauerholz (Sachsen-Anhalt)
Sandauerholz
Sandauerholz
Lage von Sandauerholz in Sachsen-Anhalt

Sandauerholz ist ein Ortsteil der Gemeinde Iden im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt 30 Kilometer nordöstlich von Stendal. Nahe Büttnershof quert die Gierseilfähre Sandau bei Stromkilometer 416,2 die Elbe und stellt damit die Verbindung zum rechten Elbufer und zur Bundesstraße 107 her.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Jahre 1807 gehörte das Dorf zur östlich der Elbe gelegenen Stadt Sandau, danach zu Schwarzholz. Erst im Jahre 1883 entstand die selbständige Gemeinde Sandauerholz.[1]

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Germerslage (mit dem Büttnershof) mit der Landgemeinde Sandauerholz vereinigt.[2]

Ebenfalls am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Kannenberg mit der Landgemeinde Berge vereinigt.[2] Später wurde der Ortsteil Kannenberg der Gemeinde Sandauerholz zugeordnet.[3]

Durch einen Gebietsänderungsvertrag hat der Gemeinderat der Gemeinde Sandauerholz am 12. Januar 2009 beschlossen, dass die Gemeinde Sandauerholz in die Gemeinde Iden eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.[4][5]

Somit ist Sandauerholz seit dem 1. Juli 2009 ein Ortsteil und gehört gemeinsam mit seinen ehemaligen Ortsteilen Büttnershof, Germerslage und Kannenberg zum Gemeinde Iden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Margret Tappe.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelischen Christen aus Sandauerholz gehörten früher zur Kirchengemeinde Sandau.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, S. 168.
  2. a b Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 213.
  3. Karla Balkow und Werner Christ: Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik. R. v. Decker's Verlag. G. Schenck GmbH, Heidelberg 1986, ISBN 3-7685-2185-0, S. 176.
  4. Amtsblatt des Landkreises Nr. 3/2009 Seite 36-38 (PDF; 361 kB)
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste
  6. Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 103 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 19. November 2017]).