Sandberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sandberg
Sandberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sandberg hervorgehoben

Koordinaten: 50° 21′ N, 10° 0′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 28,03 km2
Einwohner: 2450 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97657
Vorwahl: 09701
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 162
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 6
97657 Sandberg
Website: www.sandberg-rhoen.de
Bürgermeister: Sonja Reubelt[2]
Lage der Gemeinde Sandberg im Landkreis Rhön-Grabfeld
FladungenHausen (Rhön)Bundorfer ForstBurgwallbacher ForstForst Schmalwasser-NordForst Schmalwasser-SüdMellrichstadter ForstSteinacher Forst rechts der SaaleSulzfelder ForstWeiglerWillmarsNordheim vor der RhönSondheim vor der RhönStockheim (Unterfranken)MellrichstadtMellrichstadtOstheim vor der RhönOberelsbachBischofsheim an der RhönBischofsheim an der RhönSandbergSchönau an der BrendHohenrothNiederlauerBurglauerStrahlungenSalz (Unterfranken)BastheimOberstreuUnslebenWollbach (Unterfranken)Bad Neustadt an der SaaleHeustreuHendungenHollstadtRödelmaierWülfershausen an der SaaleHöchheimSaal an der SaaleAubstadtHerbstadtTrappstadtGroßeibstadtGroßbardorfSulzfeld (im Grabfeld)Bad Königshofen im GrabfeldBad Königshofen im GrabfeldSulzdorf an der LederheckeThüringenLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtHessenLandkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Blick vom Kreuzberg auf Sandberg

Sandberg ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandberg liegt in der Region Main-Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Großgemeinde Sandberg gliedert sich in fünf Gemeindeteile: Sandberg, Kilianshof, Schmalwasser, Waldberg, Langenleiten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandberg entstand erst 1691 als Rodung durch Siedler aus dem überbevölkerten Schmalwasser. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde, nach der Säkularisation in Bayern 1803, Erzherzog Ferdinand von Toskana 1805 zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gebietsreform in Bayern wurden die bisher selbständigen Gemeinden Langenleiten, Schmalwasser und Waldberg am 1. Januar 1972 eingemeindet.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 2589 Einwohner
  • 1970: 2761 Einwohner
  • 1987: 2798 Einwohner
  • 1991: 2896 Einwohner
  • 1995: 2960 Einwohner
  • 2000: 2922 Einwohner
  • 2005: 2865 Einwohner
  • 2010: 2635 Einwohner
  • 2015: 2506 Einwohner
  • 2019: 2477 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin Sonja Reubelt wurde 2017 ins Amt gewählt.

Frühere Bürgermeister:

  • Benno Katzenberger: 1972–1984
  • Bruno Regnat († 2000)[4]
  • Detlef Beinhauer: 2001–2014
  • Joachim Bühner: 2014–2016
  • Roland Bühner: 2016–2017

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 75 und im Bereich Handel und Verkehr 21 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 49 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 998. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 100 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 793 Hektar, davon waren 208 Hektar Ackerfläche und 570 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2019):

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schnitzpavillon Sandberg mit Tourist-Info-Punkt, Schulstraße 1. Öffnungszeiten täglich, April - Oktober: 9 – 17 Uhr, November - März 10 – 16 Uhr
  • Kunstanger Langenleiten: Permanente Ausstellung von Kunstwerken einheimischer Künstler auf dem Dorfanger
  • Naturerlebnispfad am Kreuzberg: Der ca. 3,5 km lange Rundweg mit Einstieg am Wanderparkplatz Sandberg erstreckt sich entlang der Extratour Kreuzbergtour / K-Weg am Südhang des Kreuzbergs. Der Naturerlebnis- und -lehrpfad enthält Baum-, Vogel- und Naturkundetafeln des Naturlehrpfades der 90er Jahre, ein neues Insektennisthaus sowie viele neue interaktive Stationen (Baumtelefon, Weitsprunganlage, Dendrophon, Waldmemory, Vogelbeoabchtungshaus etc.). Sitzbänke und eine Wellenliege laden zur Rast und zum Genießen des Weitblicks nach Süden ein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Biosphärenreservat Rhön Bayerische Verwaltungsstelle (Hrsg.): Historische Kulturlandschaft der Walddörfer – Sandberg, Waldberg, Langenleiten, Schmalwasser und Kilianshof. (= Historische Kulturlandschaft Rhön, Band 2). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-557-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sandberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Sandberg
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 428.
  4. http://www.mainpost.de/regional/franken/Rathauschef-zerbrach-offenbar-am-Wasserstreit;art1727,1023984