Zum Inhalt springen

Sandra Dopfer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sandra Dopfer Tennisspieler
Nation: Osterreich Österreich
Geburtstag: 25. Mai 1970 (55 Jahre)
Größe: 173 cm
1. Profisaison: 1988
Rücktritt: 1999
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 382.801 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 206:188
Karrieretitel: 0 WTA, 6 ITF
Höchste Platzierung: 70 (29. August 1994)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 1R (1993–1995, 1997, 1998)
French Open 2R (1992, 1994)
Wimbledon 1R (1994–1997)
US Open 3R (1996)
Doppel
Karrierebilanz: 26:54
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 102 (19. Juli 1993)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (1993)
French Open 1R (1993, 1994)
Wimbledon
US Open
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Sandra Heim-Dopfer (* 25. Mai 1970 in Lustenau) ist eine ehemalige österreichische Tennisspielerin.

Dopfer spielte hauptsächlich Turniere auf der ITF Women’s World Tennis Tour, wo sie sechs Titel im Einzel gewinnen konnte.

1988 konnte sie im Juni ihr erstes ITF-Turnier in Bad Gastein gewinnen, als sie Florentina Curpene im Finale mit 6:1 und 7:6 im Finale besiegen konnte.

1989 bestritt Dopfer im Mai bei der Coppa Mantegazza ihr erstes Turnier der WTA Tour, wo sie als Qualifikantin bei dem mit 50.000 US-Dollar dotierten Turnier in der ersten Runde gegen Laura Garrone mit 5:7 und 1:6 verlor. Im Juli bestritt sie ihr nächstes WTA Tier V Turnier und konnte bei dem mit 100.000 US-Dollar dotierten Turnier mit ihrem 6:4- und 6:2-Sieg gegen Sabrina Goleš in der ersten Runde in die zweite Runde einziehen, wo sie gegen Isabel Cueto mit 2:6 und 2:6 verlor.

1990 gewann sie im April ihr zweites ITF-Turnier in Turin, als sie Cláudia Chabalgoity im Finale schlagen konnte. Im Juli erreichte sie mit Siegen über Silke Frankl und Cecilia Dahlman ihr erstes Viertelfinale eines WTA-Turniers bei den Swedish Open, das sie gegen Radka Zrubáková verlor. Die Woche darauf schied sie bei den Estoril Ladies Open mit einer 2:6 und 1:6 Erstrundenniederlage gegen Petra Schwarz-Ritter bereits in der ersten Runde aus. Bei den Austrian Open im September verlor sie in der ersten Runde mit 1:6 und 3:6 gegen die spätere Turniersiegerin Claudia Kohde-Kilsch. In der ersten Oktoberwoche gelang ihr bei den Moscow Women’s Open mit einem 6:2- und 6:4-Sieg gegen Louise Field der Einzug ins Achtelfinale, das sie dann gegen Rachel McQuillan mit 6:7 und 3:6 verlor. In Brighton bei den Midland Bank Championships, ihrem ersten Tier II WTA Turnier konnte sie zum Ende der Saison nochmals ins Achtelfinale einziehen.

1991 konnte sie nach zwei Erstrundenniederlagen bei den Turnieren in Oslo und Linz Ende April in Bol wieder ein Match gewinnen ebenso wie Anfang Mai in Hamburg. Durch ihre Ergebnisse konnte sie an der Qualifikation zu den French Open teilnehmen, ihrem ersten Grand Slam Turnier. Obwohl sie nach zwei gewonnenen Qualifikationsrunden ihr drittes Spiel gegen Nanne Dahlmann verlor, gelangte sie als Lucky Loser dennoch in das Hauptfeld des Dameneinzels, wo sie dann aber gegen die an Position 14 gesetzte Leila Mes’chi mit 2:6 und 2:6 verlor. Im Juli in San Marino verlor sie in der zweiten, im August bei den Canadian Open und im September in Sankt Petersburg bereits in der ersten Runde, woraufhin sie ihre Saison beendete.

1992 gewann sie im April ihr drittes ITF-Turnier und erreichte nach einer Erstrundenniederlage im Mai in Rom erstmals mit drei Siegen in der Qualifikation und einem Erstrundensieg im Hauptfeld gegen Nathalie Guerrée-Spitzer die zweite Runde im Dameneinzel bei den French Open, wo sie nur knapp in drei Sätzen Amanda Coetzer unterlag. Nach Erstrundenniederlagen in Kitzbühel und San Marino beendete sie ihre Saison.

1993 stand sie bei den Australian Open erstmals ohne Qualifikation im Hauptfeld des Dameneinzels, wo sie mit 3:6 und 1:6 gegen Laura Gildemeister verlor. Nach Erstrundenniederlagen in den folgenden fünf Turnieren von Februar bis Mai musste sie sich bei den French Open wieder über die Qualifikation ins Hauptfeld kämpfen, wo sie dann ihr Erstrundenmatch gegen Iva Majoli mit 2:6 und 4:6 verlor. Im Juni gewann sie in Stuttgart ihr viertes ITF-Turnier. Heim-Dopfer bestritt im Juli 1993 einen Einsatz für das österreichische Fed-Cup-Team, wo sie in der Partie gegen Dänemark gegen Sofie Albinus mit 7:5, 2:6 und 4:6 verlor. Die weitere Saison konnte sie dreimal die zweite Runde erreichen.

1994 trat sie das zweite Mal bei den Australian Open an, wo sie zum zweiten Mal direkt im Hauptfeld des Dameneinzels stand. Mit 3:6 und 2:6 unterlag sie Linda Wild. Im Mai konnte sie bei der Ilva Trophy in Tarent ihr erstes Halbfinale bei einem WTA-Turnier erreichen. Beim Torneo Internazional Femmin di Palermo konnte sie zum zweiten Mal in ein Halbfinale einziehen.

1995 erreichte sie in Sidney zu Beginn des Jahres die zweite Runde. Bei den Australian Open stand sie wieder im Hauptfeld des Dameneinzels, ebenso wie in den beiden folgenden Grand Slam Turnieren in Paris und Wimbledon, konnte aber keines ihrer Erstrundenbegegnungen gewinnen und beendete nach einer Erstrundenniederlage bei ihrem Heimturnier, den Styrian Open im Sportpark Piberstein, Maria Lankowitz ihre Saison.

1996 erreichte sie im Mai in Bol und Juli in Palermo zweimal das Viertelfinale eines WTS-Turniers. Ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis erzielte sie 1996 mit dem Einzug in die dritte Runde der US Open, wo sie gegen Zina Garrison und Nanne Dahlman gewann und dann gegen Karina Habšudová verlor.

1997 stand sie in Makarska und Sedona zweimal im Finale eines ITF-Turniers und bestritt alle vier Grand-Slam Turniere, schied aber immer in der ersten Runde aus.

1998 erreichte sie zweimal das Halbfinale eines ITF-Turniers und das Achtelfinale des WTA-Turniers in Maria Lankowitz.

1999 beendete sie Ende Juli ihre aktive Profikarriere, nachdem sie zweimal ein Viertelfinale eines ITF-Turniers und das Achtelfinale des WTA-Turniers in Budapest erreichte.

Nach ihrer Tenniskarriere arbeitete Heim-Dopfer für die Caritas Vorarlberg. 2004 heiratete sie den österreichischen Architekten Michael Heim. Das Paar hat zwei Kinder.

Während ihrer aktiven Zeit lernte Heim-Dopfer verschiedene Heilmethoden sowie die Kraft der Achtsamkeit kennen und wandte diverse Entspannungs- und Visualisierungstechniken an. 2001 begann sie eine jahrelange Ausbildung in Meditation und metaphysischer Heilung und widmet sich seither ihrer Leidenschaft, Menschen zu helfen. 2012 eröffnete sie ihr Meditationszentrum in Dornbirn, Österreich.[1]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 20. Juni 1988 Osterreich Bad Gastein ITF $10.000 Sand Rumänien Florentina Curpene 6:1, 7:62
2. 2. April 1990 Italien Turin ITF $25.000 Sand Brasilien Cláudia Chabalgoity 6:2, Aufgabe
3. 20. April 1992 Italien Bari ITF $25.000 Sand Lettland Agnese Blumberga 6:2, 6:3
4. 28. Juni 1993 Deutschland Stuttgart ITF $25.000 Sand Italien Federica Bonsignori 6:1, 6:0
5. 6. September 1993 Italien Spoleto ITF $75.000 Sand Schweiz Emanuela Zardo 6:4, 6:0
6. 2. Oktober 1995 Spanien Lleida ITF $25.000 Sand Spanien Mariam Ramón Climent 6:1, 6:1

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Turnier19911992199319941995199619971998Karriere
Australian Open111111
French Open1212112
Wimbledon11111
US Open13113

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen

Turnier19931994Karriere
Australian Open212
French Open111
Wimbledon
US Open

Weltranglistenpositionen am Saisonende

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
Einzel 569 280 208 132 196 121 97 90 140 93 111 160 347
Doppel 515 389 - 638 - 138 118 268 - 271 516 - -

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Meditationszentrum, Quelle für Metaphysisches Heilen und Lehren (meditationsquelle.at, abgerufen am 7. Dezember 2025)