Sandra Dopfer
| Sandra Dopfer | |||||||||||||
| Nation: | |||||||||||||
| Geburtstag: | 25. Mai 1970 (55 Jahre) | ||||||||||||
| Größe: | 173 cm | ||||||||||||
| 1. Profisaison: | 1988 | ||||||||||||
| Rücktritt: | 1999 | ||||||||||||
| Spielhand: | Rechts, beidhändige Rückhand | ||||||||||||
| Preisgeld: | 382.801 US-Dollar | ||||||||||||
| Einzel | |||||||||||||
| Karrierebilanz: | 206:188 | ||||||||||||
| Karrieretitel: | 0 WTA, 6 ITF | ||||||||||||
| Höchste Platzierung: | 70 (29. August 1994) | ||||||||||||
| |||||||||||||
| Doppel | |||||||||||||
| Karrierebilanz: | 26:54 | ||||||||||||
| Karrieretitel: | 0 WTA, 0 ITF | ||||||||||||
| Höchste Platzierung: | 102 (19. Juli 1993) | ||||||||||||
| |||||||||||||
| Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks) | |||||||||||||
Sandra Heim-Dopfer (* 25. Mai 1970 in Lustenau) ist eine ehemalige österreichische Tennisspielerin.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dopfer spielte hauptsächlich Turniere auf der ITF Women’s World Tennis Tour, wo sie sechs Titel im Einzel gewinnen konnte.
1988 konnte sie im Juni ihr erstes ITF-Turnier in Bad Gastein gewinnen, als sie Florentina Curpene im Finale mit 6:1 und 7:6 im Finale besiegen konnte.
1989 bestritt Dopfer im Mai bei der Coppa Mantegazza ihr erstes Turnier der WTA Tour, wo sie als Qualifikantin bei dem mit 50.000 US-Dollar dotierten Turnier in der ersten Runde gegen Laura Garrone mit 5:7 und 1:6 verlor. Im Juli bestritt sie ihr nächstes WTA Tier V Turnier und konnte bei dem mit 100.000 US-Dollar dotierten Turnier mit ihrem 6:4- und 6:2-Sieg gegen Sabrina Goleš in der ersten Runde in die zweite Runde einziehen, wo sie gegen Isabel Cueto mit 2:6 und 2:6 verlor.
1990 gewann sie im April ihr zweites ITF-Turnier in Turin, als sie Cláudia Chabalgoity im Finale schlagen konnte. Im Juli erreichte sie mit Siegen über Silke Frankl und Cecilia Dahlman ihr erstes Viertelfinale eines WTA-Turniers bei den Swedish Open, das sie gegen Radka Zrubáková verlor. Die Woche darauf schied sie bei den Estoril Ladies Open mit einer 2:6 und 1:6 Erstrundenniederlage gegen Petra Schwarz-Ritter bereits in der ersten Runde aus. Bei den Austrian Open im September verlor sie in der ersten Runde mit 1:6 und 3:6 gegen die spätere Turniersiegerin Claudia Kohde-Kilsch. In der ersten Oktoberwoche gelang ihr bei den Moscow Women’s Open mit einem 6:2- und 6:4-Sieg gegen Louise Field der Einzug ins Achtelfinale, das sie dann gegen Rachel McQuillan mit 6:7 und 3:6 verlor. In Brighton bei den Midland Bank Championships, ihrem ersten Tier II WTA Turnier konnte sie zum Ende der Saison nochmals ins Achtelfinale einziehen.
1991 konnte sie nach zwei Erstrundenniederlagen bei den Turnieren in Oslo und Linz Ende April in Bol wieder ein Match gewinnen ebenso wie Anfang Mai in Hamburg. Durch ihre Ergebnisse konnte sie an der Qualifikation zu den French Open teilnehmen, ihrem ersten Grand Slam Turnier. Obwohl sie nach zwei gewonnenen Qualifikationsrunden ihr drittes Spiel gegen Nanne Dahlmann verlor, gelangte sie als Lucky Loser dennoch in das Hauptfeld des Dameneinzels, wo sie dann aber gegen die an Position 14 gesetzte Leila Mes’chi mit 2:6 und 2:6 verlor. Im Juli in San Marino verlor sie in der zweiten, im August bei den Canadian Open und im September in Sankt Petersburg bereits in der ersten Runde, woraufhin sie ihre Saison beendete.
1992 gewann sie im April ihr drittes ITF-Turnier und erreichte nach einer Erstrundenniederlage im Mai in Rom erstmals mit drei Siegen in der Qualifikation und einem Erstrundensieg im Hauptfeld gegen Nathalie Guerrée-Spitzer die zweite Runde im Dameneinzel bei den French Open, wo sie nur knapp in drei Sätzen Amanda Coetzer unterlag. Nach Erstrundenniederlagen in Kitzbühel und San Marino beendete sie ihre Saison.
1993 stand sie bei den Australian Open erstmals ohne Qualifikation im Hauptfeld des Dameneinzels, wo sie mit 3:6 und 1:6 gegen Laura Gildemeister verlor. Nach Erstrundenniederlagen in den folgenden fünf Turnieren von Februar bis Mai musste sie sich bei den French Open wieder über die Qualifikation ins Hauptfeld kämpfen, wo sie dann ihr Erstrundenmatch gegen Iva Majoli mit 2:6 und 4:6 verlor. Im Juni gewann sie in Stuttgart ihr viertes ITF-Turnier. Heim-Dopfer bestritt im Juli 1993 einen Einsatz für das österreichische Fed-Cup-Team, wo sie in der Partie gegen Dänemark gegen Sofie Albinus mit 7:5, 2:6 und 4:6 verlor. Die weitere Saison konnte sie dreimal die zweite Runde erreichen.
1994 trat sie das zweite Mal bei den Australian Open an, wo sie zum zweiten Mal direkt im Hauptfeld des Dameneinzels stand. Mit 3:6 und 2:6 unterlag sie Linda Wild. Im Mai konnte sie bei der Ilva Trophy in Tarent ihr erstes Halbfinale bei einem WTA-Turnier erreichen. Beim Torneo Internazional Femmin di Palermo konnte sie zum zweiten Mal in ein Halbfinale einziehen.
1995 erreichte sie in Sidney zu Beginn des Jahres die zweite Runde. Bei den Australian Open stand sie wieder im Hauptfeld des Dameneinzels, ebenso wie in den beiden folgenden Grand Slam Turnieren in Paris und Wimbledon, konnte aber keines ihrer Erstrundenbegegnungen gewinnen und beendete nach einer Erstrundenniederlage bei ihrem Heimturnier, den Styrian Open im Sportpark Piberstein, Maria Lankowitz ihre Saison.
1996 erreichte sie im Mai in Bol und Juli in Palermo zweimal das Viertelfinale eines WTS-Turniers. Ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis erzielte sie 1996 mit dem Einzug in die dritte Runde der US Open, wo sie gegen Zina Garrison und Nanne Dahlman gewann und dann gegen Karina Habšudová verlor.
1997 stand sie in Makarska und Sedona zweimal im Finale eines ITF-Turniers und bestritt alle vier Grand-Slam Turniere, schied aber immer in der ersten Runde aus.
1998 erreichte sie zweimal das Halbfinale eines ITF-Turniers und das Achtelfinale des WTA-Turniers in Maria Lankowitz.
1999 beendete sie Ende Juli ihre aktive Profikarriere, nachdem sie zweimal ein Viertelfinale eines ITF-Turniers und das Achtelfinale des WTA-Turniers in Budapest erreichte.
Nach ihrer Tenniskarriere arbeitete Heim-Dopfer für die Caritas Vorarlberg. 2004 heiratete sie den österreichischen Architekten Michael Heim. Das Paar hat zwei Kinder.
Während ihrer aktiven Zeit lernte Heim-Dopfer verschiedene Heilmethoden sowie die Kraft der Achtsamkeit kennen und wandte diverse Entspannungs- und Visualisierungstechniken an. 2001 begann sie eine jahrelange Ausbildung in Meditation und metaphysischer Heilung und widmet sich seither ihrer Leidenschaft, Menschen zu helfen. 2012 eröffnete sie ihr Meditationszentrum in Dornbirn, Österreich.[1]
Turniersiege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Datum | Turnier | Kategorie | Belag | Finalgegnerin | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | 20. Juni 1988 | ITF $10.000 | Sand | 6:1, 7:62 | ||
| 2. | 2. April 1990 | ITF $25.000 | Sand | 6:2, Aufgabe | ||
| 3. | 20. April 1992 | ITF $25.000 | Sand | 6:2, 6:3 | ||
| 4. | 28. Juni 1993 | ITF $25.000 | Sand | 6:1, 6:0 | ||
| 5. | 6. September 1993 | ITF $75.000 | Sand | 6:4, 6:0 | ||
| 6. | 2. Oktober 1995 | ITF $25.000 | Sand | 6:1, 6:1 |
Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Turnier | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | Karriere |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Australian Open | — | — | 1 | 1 | 1 | — | 1 | 1 | 1 |
| French Open | 1 | 2 | 1 | 2 | 1 | — | 1 | — | 2 |
| Wimbledon | — | — | — | 1 | 1 | 1 | 1 | — | 1 |
| US Open | — | — | — | 1 | — | 3 | 1 | 1 | 3 |
Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen
Doppel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Turnier | 1993 | 1994 | Karriere |
|---|---|---|---|
| Australian Open | 2 | 1 | 2 |
| French Open | 1 | 1 | 1 |
| Wimbledon | — | — | — |
| US Open | — | — | — |
Weltranglistenpositionen am Saisonende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzel | 569 | 280 | 208 | 132 | 196 | 121 | 97 | 90 | 140 | 93 | 111 | 160 | 347 |
| Doppel | 515 | 389 | - | 638 | - | 138 | 118 | 268 | - | 271 | 516 | - | - |
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- WTA-Profil von Sandra Dopfer (englisch)
- ITF-Profil von Sandra Dopfer (englisch)
- ITF-Junioren-Profil von Sandra Dopfer (englisch)
- Billie-Jean-King-Cup-Statistik von Sandra Dopfer (englisch)
- Website von Sandra Heim-Dopfer: Quelle für Metaphysisches Heilen und Lehren Sandra Heim-Dopfer
- Karl Graf Legends I - Interview mit Sandra Heim-Dopfer, 11. April 2025
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Meditationszentrum, Quelle für Metaphysisches Heilen und Lehren (meditationsquelle.at, abgerufen am 7. Dezember 2025)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dopfer, Sandra |
| ALTERNATIVNAMEN | Heim-Dopfer, Sandra |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Tennisspielerin |
| GEBURTSDATUM | 25. Mai 1970 |
| GEBURTSORT | Lustenau, Österreich |