Bern-Sandrain

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Wappen von Bern
Sandrain
Statistischer Bezirk von Bern
Karte von Sandrain
Koordinaten 600200 / 198593Koordinaten: 46° 56′ 18″ N, 7° 26′ 29″ O; CH1903: 600200 / 198593
Höhe 542 m
Fläche 0,83 km²
Einwohner 4176 (2019)
Bevölkerungsdichte 5031 Einwohner/km²
Ausländeranteil 21,9 % (2019)
Arbeitslosenquote 2,4 % (2016)
BFS-Nr. 351009
Postleitzahl 3007, 3005
Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl

Der Sandrain ist ein statistischer Bezirk (17) des Stadtteils III (Mattenhof-Weissenbühl) im Süden von Bern Bern. Der statistische Bezirk grenzt im Osten an das Kirchenfeld-Quartier, welches via Schönausteg über die Aare erreicht werden kann. Im Norden grenzt es an die Altstadt und im Westen ans Weissenbühl-Quartier und ans Monbijou. Im Süden befindet sich die Gemeindegrenze zu Wabern bei Bern.[1]

Im Jahr 2019 werden für den statistischen Bezirk 4176 Einwohner angegeben, davon 3260 Schweizer und 916 Ausländer.[2]

Der nördliche Teil wird durch die Bernmobil-Linie 30 erschlossen. Die Hauptverkehrsachsen sind die Marzilistrasse und die Sandrainstrasse. Die beiden Aarebrücken, die das Quartier mit dem gegenüberliegenden Ufer verbinden, heissen Dalmazibrücke und Schönausteg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Quartier umfasst die Vannazhalde, das ehemalige Sumpfgebiet Marzilimoos mit den Armen des Sulgenbaches, den alten Badweiher an der heutigen Weihergasse, die heute ebenfalls zugeschüttete Kleine Aare und die Marziliinsel (heute Marzilibad), die Lindenau sowie die Geländeterrasse Schönau. Die Mündungsarme des Sulgenbaches liessen hier schon im 14. Jahrhundert Gewerbebetriebe entstehen. 1822 wurden hier das erste Freibad der Schweiz und 1841 bis 1844 das erste Gaswerk der Schweiz errichtet. Als Quartier bebaut wird die Gegend seit den späten 1860er-Jahren. 1871 bis 1872 wurde die Dalmazibrücke gebaut, was den Übergang ins Dalmazi (Kirchenfeld) ermöglichte, 1885 wurde die Marzilibahn eröffnet, Europas kürzeste öffentliche Standseilbahn, was den Aufstieg zur Stadt erleichterte.

Kultur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bern ist das Quartier vor allem wegen der beiden Jugendzentren Gaskessel und Dampfzentrale bekannt sowie wegen seiner schönen Promenade entlang der Aare. Seit 2012 hat das Lichtspiel / Kinemathek Bern seinen Standort neben der Dampfzentrale. Vormals hat sich der Fachbereich Theater der Hochschule der Künste Bern im Sandrain befunden, wo regelmässig Veranstaltungen unter der Reihe „8nach8“ gelaufen sind.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sandrain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»)
  2. Wohnbevölkerung 2019. (PDF; 4,3 MB) Stadt Bern, März 2020, S. 5 und 14, abgerufen am 29. März 2020.