Sandrine Brétigny

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Sandrine Brétigny
FFWM2011 FRA-GER 20110705 imBorussiapark019.jpg
Brétigny bei der Weltmeisterschaft 2011
Informationen über die Spielerin
Geburtstag 2. Juli 1984
Geburtsort Le CreusotFrankreich
Größe 163 cm
Position Sturm
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2004 FC Lyon 13 00(9)
2004–2012 Olympique Lyon 139 (137)
2012–2013 1. FFC Frankfurt 14 00(6)
2013–2015 Juvisy FCF 39 0(21)
2015– Olympique Marseille 20 0(23)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2005–2006 Frankreich U-21 4 (1)
2006–2013 Frankreich 22 (9)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 22. Mai 2016

2 Stand: 29. Juni 2013

Sandrine Brétigny (* 2. Juli 1984 in Le Creusot) ist eine französische Fußballspielerin. Die Stürmerin, die bis 2013 auch Nationalspielerin war, hatte im Sommer 2017 ihre Karriere beendet, kehrte Anfang 2018 aber noch einmal zu ihrem letzten Verein Olympique Marseille zurück.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brétigny begann ihre Karriere beim FC Lyon und spielte ab 2000 in der ersten Mannschaft, die in der Division 1 Féminine antrat. 2003 gewann sie mit ihrer Mannschaft den Pokalwettbewerb. Im Finale gegen Montpellier HSC erzielte sie in der 89. Minute den Siegtreffer zum 4:3. In der Saison 2002/03 wurde sie mit 26 Toren Torschützenkönigin der französischen Liga. Nach der Saison 2003/04 traten die Fußballerinnen des FC Lyon dem Verein Olympique Lyon bei. Mit Olympique gewann sie 2007, 2008 und 2009 die Meisterschaft und 2008 den Pokal. In der Saison 2006/07 wurde sie mit der bis einschließlich 2015/16 gültigen Rekordmarke von 42 erzielten Treffern erneut Torschützenkönigin der Liga.

Zur Saison 2012/13 verpflichtete der 1. FFC Frankfurt Brétigny.[1] Ein Jahr später kehrte sie nach Frankreich zurück und schloss sich dem Juvisy FCF an. Nach zwei Jahren ohne Titelgewinn, in denen sie häufig nur Einwechselspielerin war, aber gleichwohl noch 21 Tore erzielte, nahm sie ein Angebot des Zweitligisten und Aufstiegsaspiranten Olympique Marseille an, bei dem sie sich eine neue Herausforderung erhofft.[2] Dass sie von ihrer Torgefährlichkeit noch nichts eingebüßt hat, stellte sie dort bei einem Sieg gegen Aufsteiger Racing Flacé-Mâcon unter Beweis, als sie gleich sechs Treffer verbuchte.[3] Am Ende der Saison wurde Marseille Zweitligameister und Brétigny kehrte in die höchste Spielklasse zurück. Nach einem Jahr, in dem sie dazu beitrug, dass der Aufsteiger einen überraschenden vierten Rang belegte, beendete sie ihre Laufbahn als Spielerin zunächst. Da für Marseille nach der Hinrunde 2017/18 erhebliche Abstiegsgefahr bestand, ließ sie sich im Januar reaktivieren. Gleich in ihrem ersten Punktspiel beim HSC Montpellier wies sie ihre Unverzichtbarkeit nach, als sie – erst 17 Minuten vor dem Abpfiff eingewechselt – ihre Elf mit zwei Treffern noch auf 2:3 heranbrachte.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brétigny debütierte am 22. November 2006 bei einem Spiel gegen Belgien in der französischen Nationalmannschaft. Sie stand auch im französischen Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland, kam dort aber nur in einer Begegnung zum Einsatz. Fast zwei Jahre nach ihrer letzten Berücksichtigung holte Trainer Bruno Bini die Angreiferin Anfang März 2013 für zwei Freundschaftsspiele in das A-Aufgebot zurück, wenn auch nur als „Nachrückerin“ für eine verletzte Kollegin, und wechselte sie in Rouen gegen Brasilien auch ein. Ebenso berief Trainer Bini sie in das französische EM-Aufgebot 2013, ohne sie bei dem Turnier in Schweden allerdings einzusetzen. In ihren 22 Länderspielen erzielte Brétigny neun Tore (Stand: 29. Juni 2013).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sandrine Brétigny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der 1. FFC Frankfurt verstärkt sich im Sturm mit der französischen Nationalspielerin Sandrine Brétigny, Mitteilung auf der Homepage des 1. FFC Frankfurt vom 3. Juli 2012 (abgerufen am 3. Juli 2012).
  2. nach der Meldung vom 25. Juli 2015 bei footofeminin.fr
  3. Artikel „Brétigoal schlägt sechsmal zu“ vom 13. Oktober 2015 bei footofeminin.fr