Sandwichpaneel

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Sandwich ohne Verbund
Sandwich mit Verbund
Dieses Bild zeigt Sandwichplatten (Sandwichpaneele oder ISO Paneele) für die Montage als Wandpaneel in Silber mit PUR Schaumkern

Übliche im Bauwesen verwendete Sandwichkonstruktionen bestehen aus einem Schaumkern und zwei metallischen Deckschichten. In den allermeisten Fällen handelt es sich um einen Kern aus Polyurethanschaum (PUR) oder Mineralwolle (MW). Durch den Verbund (Haftung oder Verklebung) der Deckschichten mit dem schubsteifen Kern ergibt sich für das Sandwichpaneel eine hohe Tragfähigkeit und eine große Steifigkeit.[1]

Für die Berechnung der Tragfähigkeit von Sandwichpaneelen kommt die lineare Sandwichtheorie zur Anwendung.

Gleichzeitig gewährleistet der Kern eine sehr gute Wärmedämmung der Gebäudehülle. Sandwichkonstruktionen sind schnell zu montieren und werden vor allem im Dach und Wandbereich von Industrie-, Büro- und Verwaltungsgebäuden und Kühllagern verwendet. Derzeit werden pro Jahr in Deutschland ca. 12 Mio. m² Sandwichpaneele verlegt. Im gesamteuropäischen Raum sind es 80–100 Mio. m².

Im Rahmen des Großbrandes des Grenfell Tower im Juni 2017 in London wurde die Verwendung von Sandwichpaneelen im Brandschutz thematisiert. [2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beate Hörnel-Metzger: Innovativer Wohnraum in modularer Sandwichbauweise. In: Forum - Das Magazin der Fachhochschule Mainz, 2008. Abgerufen am 20. Februar 2015.
  2. http://www.focus.de/immobilien/bauen/menschen-hatten-keine-chance-feuerwehr-erklaert-darum-konnten-sich-die-flammen-im-hochhaus-so-schnell-ausbreiten_id_7244621.html Hochhausbrand in LondonFeuerwehr erklärt: Die Dämmung des Grenfell Tower wirkte wie Benzin