Sankt Andrä-Höch

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Sankt Andrä-Höch
Wappen von Sankt Andrä-Höch
Sankt Andrä-Höch (Österreich)
Sankt Andrä-Höch
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Hauptort: Sankt Andrä im Sausal
Fläche: 20,63 km²
Koordinaten: 46° 48′ N, 15° 23′ O46.792515.379444444444356Koordinaten: 46° 47′ 33″ N, 15° 22′ 46″ O
Höhe: 356 m ü. A.
Einwohner: 1.759 (1. Jän. 2014)
Postleitzahlen: 8444 sowie 8441, 8442, 8443, 8505, 8521, 8522
Vorwahl: 03456 sowie 03457, 03185
Gemeindekennziffer: 6 10 30
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Andrä i.S. 74
8444 St. Andrä im Sausal
Website: www.st-andrae-hoech.at
Politik
Bürgermeister: Rudolf Stiendl (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
10
4
1
10 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Sankt Andrä-Höch im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei Wildon Arnfels Berghausen Breitenfeld am Tannenriegel Ehrenhausen Eichberg-Trautenburg Empersdorf Gabersdorf Gamlitz Glanz an der Weinstraße Gleinstätten Gralla Großklein Hainsdorf im Schwarzautal Heiligenkreuz am Waasen Heimschuh Hengsberg Kaindorf an der Sulm Kitzeck im Sausal Lang Lebring-Sankt Margarethen Leibnitz Leutschach Oberhaag Obervogau Pistorf Ragnitz Ratsch an der Weinstraße Retznei Sankt Andrä-Höch Sankt Georgen an der Stiefing Sankt Johann im Saggautal Sankt Nikolai im Sausal Sankt Nikolai ob Draßling Sankt Ulrich am Waasen Sankt Veit am Vogau Schloßberg Seggauberg Spielfeld Stocking Straß in Steiermark Sulztal an der Weinstraße Tillmitsch Vogau Wagna Weitendorf Wildon Wolfsberg im Schwarzautal SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Andrä-Höch im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Sankt Andrä-Höch ist eine Weinbau-Gemeinde mit 1759 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Süd-Westen der Steiermark im Bezirk Leibnitz.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Sankt Andrä-Höch liegt ca. 35 km südlich von Graz und ca. 15 km westlich der Bezirkshauptstadt Leibnitz in der Region Sausaler Weinstraße. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 2061 Hektar von 318 m Seehöhe bis auf den 671 m hohen Demmerkogel.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Am 1. Jänner 1969 wurden die Gemeinden Brünngraben, Höch und Neudorf im Sausal mit Sankt Andrä im Sausal zur neuen Gemeinde Sankt Andrä-Höch vereinigt.
Zur Gemeinde gehören seither die Katastralgemeinden (Fläche 2001): Brünngraben 232,02 ha, Fantsch 206,22 ha, Höch 332,16 ha, Neudorf im Sausal 298,66 ha, Reith 137,31 ha, Rettenberg 350,81 ha, Sausal-Kerschegg 146,43 ha und St. Andrä im Sausal 358,29 ha.
Ortschaften (Einwohner 2001) sind: Brünngraben (112), Fantsch (202), Höch (205), Neudorf im Sausal (327), Reith (132), Rettenberg (296), Sankt Andrä im Sausal (377) und Sausal (166).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Wettmannstätten Sankt Nikolai im Sausal
Unterbergla Nachbargemeinden
Pistorf Kitzeck im Sausal

Geschichte[Bearbeiten]

970 schenkt Kaiser Otto I. den Wald Sausal (Forestum susil) dem Erzbischof Friedrich von Salzburg. 977 werden die süßen Täler (dulces valles) erstmals erwähnt, Süßentäler ist der mittelalterliche Name für das westliche Sausalhügelland, das in etwa dem heutigen Gemeindegebiet St. Andrä-Höch entspricht. 1168 erwirbt Pfarrer Konrad von St. Florian im Tauschweg vom Erzbischof Adalbert von Salzburg die Landschaft Süßentäler.

Die über sechs Jahrhunderte andauernde Zugehörigkeit des Sausal zum weststeirischen Besitztum des Salzburger Erzbistums hat also diesem Bergland einen grundlegenden Wandel seines ursprünglichen Landschaftsbildes gebracht. Diese Epoche ist mit dem 16. Jahrhundert zu Ende gegangen. 1595 schenkte Erzbischof Wolf Dietrich seine Herrschaft Leibnitz dem Seckauer Bischof Martin Brenner. Damit ist das Bistum Seckau auch zum Grundherrn des östlichen Teiles des Sausals geworden und es dann auch geblieben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Andrä-Höch

Vereine[Bearbeiten]

In der vom Weinbau und Tourismus geprägten Gemeinde sind folgende Vereine tätig:

  • Freiwillige Feuerwehr
  • Trachtenmusikkapelle St. Andrä i.S.
  • Sausaler Singkreis
  • Bauernbund
  • Bund Steirischer Landjugend
  • Österreichische Frauenbewegung
  • Katholische Frauenbewegung Österreichs
  • Sausaler Wein- und Kulturkeller, Kultur- und Freizeitverein (SWK)
  • Weinbauverein
  • Tourismusverein
  • Pfarrkirchenrat
  • Fischerei Verein Trifthanslteich
  • Eisschützenverein
  • Reitclub Sausalerland
  • Fußballverein Moser
  • Seniorenclub
  • Pensionistenverband
  • Österreichischer Kameradschaftsbund
  • Österreichischer Kriegsopferverband

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Sausaler Wein- und Kulturkeller im Barockschloss Harrachegg
  • weltgrößter Klapotetz
  • Aussichtswarte auf dem Demmerkogel
  • Schmetterlingswiese der Österreichischen Naturschutzjugend am Demmerkogel
  • Wein- und Wildlehrpfad sowie Hubertusgrotte
  • Pfarrkirche St. Andrä i.S. (barockisierter gotischer Bau)
  • zahlreiche ausgewiesene Wanderwege
  • liebevoll gepflegte Kapellen und Wegkreuze
  • Weinhügel, Kellerstöckl und Winzerbetriebe
  • Fischteiche und Reitmöglichkeiten, wobei vor allem der Trifthanslteich für seine Kapitalen Welse und Karpfen weit über die Grenzen bekannt ist

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Weinbau und Tourismus sind auch wirtschaftlich die wichtigsten Grundlagen der Gemeinde.

Infrastruktur[Bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr in St. Andrä i.S.
  • Arzt für Allgemeinmedizin: Dr. Friedrich Grill
  • Pflegeheim Brigitte in Neudorf
  • Kindergarten in Höch
  • Volksschule in Höch
  • Volksschule in St. Andrä i.S.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 10 ÖVP | stellt den Bürgermeister und den Vizebürgermeister
  • 4 SPÖ | stellt den Gemeindekassier
  • 1 FPÖ

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1994.
Wappenbeschreibung: In Grün ein mit rotem Faden innen bordiertes silbernes Andreaskreuz, aus den Schildrändern in die Felder silbern je eine belaubte Weintraube wachsend.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47, 1997, S. 39 (PDF; 2,4 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sankt Andrä-Höch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien