Sankt Johann im Saggautal

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Sankt Johann im Saggautal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Johann im Saggautal
Sankt Johann im Saggautal (Österreich)
Sankt Johann im Saggautal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Fläche: 27,02 km²
Koordinaten: 46° 42′ N, 15° 24′ OKoordinaten: 46° 42′ 8″ N, 15° 24′ 2″ O
Höhe: 316 m ü. A.
Einwohner: 2.006 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8452, 8453, 8454
Vorwahl: 03455
Gemeindekennziffer: 6 10 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Johann 37
8453 Sankt Johann i. S.
Website: www.st-johann-saggautal.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Schmid (Unabhängige Liste)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
5
1
1
Von 15 Sitzen entfallen auf:
  • Unabhängige Liste St. Johann i.S.: 8
  • ÖVP: 5
  • SPÖ: 1
  • FPÖ: 1
Lage der Gemeinde Sankt Johann im Saggautal im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei Wildon Arnfels Ehrenhausen an der Weinstraße Empersdorf Gabersdorf Gamlitz Gleinstätten Gralla Großklein Heiligenkreuz am Waasen Heimschuh Hengsberg Kitzeck im Sausal Lang Lebring-Sankt Margarethen Leibnitz Leutschach an der Weinstraße Oberhaag Ragnitz Sankt Andrä-Höch Sankt Georgen an der Stiefing Sankt Johann im Saggautal Sankt Nikolai im Sausal Sankt Veit in der Südsteiermark Schwarzautal Straß in Steiermark Tillmitsch Wagna Wildon SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Johann im Saggautal im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in St. Johann im Saggautal
Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in St. Johann im Saggautal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Filialkirche St. Georgen am Lukowitsch
Das „Rauchstubenhaus“ in Gündorf ist das älteste erhaltene Bauernhaus in der Südsteiermark

Sankt Johann im Saggautal ist eine Gemeinde mit 2006 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Leibnitz im österreichischen Bundesland Steiermark.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt Johann im Saggautal liegt am Eichberg in der Südsteiermark. Das Saggautal mündet in das Sulmtal, das sich bis nach Leibnitz zieht. Wenn man sich in die Landkarte der Region einliest, sieht man, dass Sankt Johann im Saggautal, speziell die Region Eichberg, das Herz der Südsteirischen Weinstraße bildet, auch „Steirische Toskana“ genannt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Eichberg (337)
  • Gündorf (167)
  • Narrath (58)
  • Praratheregg (62)
  • Radiga (192)
  • Saggau (383)
  • Sankt Johann im Saggautal (376)
  • Untergreith (496)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eichberg-Arnfels, Gündorf, Praratheregg, Radiga, Saggau, St. Johann im Saggautal, Untergreith.

Tourismusverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, St. Andrä-Höch, Gleinstätten, St. Nikolai im Sausal und Tillmisch den Tourismusverband „Sulmtal Sausal – Südsteirisches Weinland“. Dessen Sitz ist Kitzeck im Sausal.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850.

Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark. 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Johann Schmid (Unabhängige Liste).[3]

Dem Gemeindevorstand gehören weiters die Vizebürgermeisterin Angelika Schmid (Unabhängige Liste) und der Gemeindekassier Martin Kogler (ÖVP) an.[3]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 setzt sich dieser wie folgt zusammen:[4]

  • 8 Mandate Unabhängige Liste,
  • 5 Mandate ÖVP,
  • 1 Mandat SPÖ und
  • 1 Mandat FPÖ.
Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:
Partei 2015 2010 2005 2000
Sti.  % M. Sti.  % M. Sti.  % M. Sti.  % M.
ÖVP 460 35 5 454 33 5 548 43 7 277 21 03
SPÖ 107 08 1 178 13 2 219 17 2 067 05 00
FPÖ 102 08 1 nicht kandidiert nicht kandidiert 077 06 01
Unabhängige Liste 616 47 8 763 55 8 507 40 6 869 67 11
NEOS 023 02 0 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 1.757 1.757 1.692 1.611
Wahlbeteiligung 75 % 81 % 77 % 81 %


Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Sankt Johann im Saggautal COA.png

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. März 1961.

Wappenbeschreibung: „In grünem Schild ein silberner schrägrechter Wellenbalken, rechts unten begleitet von einer goldenen Ähre, links oben von einer goldenen Fahne, deren links abfliegendes Fahnenblatt ein schwarzes Kreuzchen zeigt. Die Spitze der Fahnenstange ziert ein Kreuz.“[5]

Das Gemeindewappen ist ein Zeichen für alle und alles, was in der Gemeinde lebt, blüht und gedeiht. Der Kreuzstab gilt als Symbol des heiligen Johannes des Täufers. Der schrägrechte Wellenbalken symbolisiert das Saggautal bzw. den Saggaubach selbst. Die goldene Ähre steht für die Fruchtbarkeit des Bodens und den Fleiß der Bevölkerung.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Johann im Saggautal

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mia Zabelka (* 1963), Komponistin, E-Violinistin und Vokalistin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Johann im Saggautal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 323. ZDB-ID 1291268-2 S. 630–631.
  3. a b Gemeinde St. Johann im Saggautal: Gemeindevorstand (abgerufen am 14. Juni 2015)
  4. Gemeinde St. Johann im Saggautal: Gemeinderat (abgerufen am 14. Juni 2015)
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 31
  6. Gemeinde St. Johann im Saggautal: Gemeindewappen (abgerufen am 14. Juni 2015)
Panorama des Saggautals. Das Foto wurde einen Tag nach dem hundertjährlichen Hochwasser vom 13. September 2014 aufgenommen.