Sankt Martin (Mallertshofen)

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Sankt Martin
Mallertshofen GO-2.jpg
Schmiedeeisernes Grabkreuz

Sankt Martin ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert am Ostrand der Wüstung Mallertshofen, Oberschleißheim. Sie ist eine katholische Filialkirche und Kriegergedächtnisstätte und Baudenkmal (D-1-84-135-10)[1].

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde um 1165 als „Madalhartshoven“ erwähnt und war um 1200 eine eigenständige Pfarrei.

Die Kirche ist im Kern ein spätromanischer Saalbau mit Dachreiter und eingezogenem gerade schließendem Chor, steigenden Bogenfriesen und Zahnschnitt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Kurfürst Maximilian I. ließ sie um 1630 erneuern (Kreuzgewölbe, Fenster, Sakristei).

Vom spätgotischen Hochaltar blieben lediglich drei Heiligenfiguren und ein Altarflügel erhalten. Die beiden Wandgemälde (Muttergottes und St. Martin) stammen aus dem Jahre 1998.

Der Kirche angeschlossen ist ein ehemaliger Friedhof mit schmiedeeisernen Grabkreuzen aus dem 19. Jahrhundert.

Sie ist eine Nebenkirche von St. Korbinian Lohof.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Martin (Mallertshofen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_184135.pdf
  2. http://www.korbinian.de/psk/pfarrei/nebenkirche.htm

Koordinaten: 48° 16′ 3″ N, 11° 36′ 6″ O