St. Peter am Wimberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sankt Peter am Wimberg)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Marktgemeinde
St. Peter am Wimberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Peter am Wimberg
St. Peter am Wimberg (Österreich)
St. Peter am Wimberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Rohrbach
Kfz-Kennzeichen: RO
Fläche: 23,37 km²
Koordinaten: 48° 30′ N, 14° 5′ OKoordinaten: 48° 30′ 10″ N, 14° 5′ 12″ O
Höhe: 668 m ü. A.
Einwohner: 1.762 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4171
Vorwahl: 07282
Gemeindekennziffer: 4 13 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 2
4171 St. Peter am Wimberg
Website: www.st-peter-wimberg.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Engelbert Pichler (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
13
5
1
13 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Peter am Wimberg im Bezirk Rohrbach
Aigen-SchläglAltenfeldenArnreitAtzesbergAubergHaslach an der MühlHelfenbergHofkirchen im MühlkreisHörbichJulbachKirchberg ob der DonauKlaffer am HochfichtKleinzell im MühlkreisKollerschlagLembach im MühlkreisLichtenau im MühlkreisNebelbergNeufeldenNeustift im MühlkreisNiederkappelNiederwaldkirchenOberkappelOeppingPeilstein im MühlviertelPfarrkirchen im MühlkreisPutzleinsdorfRohrbach-BergSt. Johann am WimbergSt. Martin im MühlkreisSt. Peter am WimbergSt. Stefan-AfieslSt. Ulrich im MühlkreisSt. Veit im MühlkreisSarleinsbachSchläglSchwarzenberg am BöhmerwaldUlrichsbergOberösterreichLage der Gemeinde St. Peter am Wimberg im Bezirk Rohrbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
St.Peter am Wimberg
St.Peter am Wimberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Peter am Wimberg[1] (auch Sankt Peter am Wimberg) ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Rohrbach im oberen Mühlviertel mit 1762 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Rohrbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt Peter am Wimberg liegt auf 668 m Höhe im oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6 km, von West nach Ost 7,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 23,4 km². 27,8 % der Fläche sind bewaldet, 65,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Dorf (175)
  • Eckerstorf (83)
  • Engersdorf (22)
  • Habring (44)
  • Kasten (248)
  • Pressleithen (5)
  • Sankt Peter am Wimberg (919)
  • Simaden (47)
  • Strass (177)
  • Unterriedl (3)
  • Uttendorf (39)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des 1972 verliehenen Gemeindewappens: Über grünem Dreiberg in Gold zwei rote, schräggekreuzte Schlüssel mit abgewendeten Bärten und Griffen in Dreipassform. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Grün.

Die gekreuzten Schlüssel symbolisieren als Zeichen des hl. Petrus das Patrozinium der Pfarrkirche, das der Gemeinde den Namen gab. Der Dreiberg charakterisiert die Lage der Gemeinde am Wimberg.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich unter der Lehnshoheit der Passauer Bischöfe wurde der Ort wohl im 11. Jhdt. gegründet. 1108/09 ist er Teil einer Schenkung des Eppo von Windberg an das Stift St. Florian. 1208 legt die Nennung als oppidum forense bereits das Marktrecht nahe; gesichert ist es ab Ende des 16. Jahrhunderts als Aigen des Stifts St. Florian. Da aber in St. Peter 1595 nach der Vertreibung des katholischen Pfarrers der Bauernkrieg begann, ging dieses Marktrecht später wieder verloren; erst 2000 erfolgte erneut die Erhebung zum Markt.

1682 und 1884 verwüsten Brände den Ort. Während der Napoleonischen Kriege wird er mehrfach u. a. von Bayern besetzt. Seit 1814 gehört der Ort endgültig zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Ursprünglich war die Gemeinde ab 1850 Teil des Gerichtsbezirks Neufelden, nach dessen Auflösung wurde sie jedoch per 1. Jänner 2003 dem Gerichtsbezirk Rohrbach zugeschlagen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Engelbert Pichler von der ÖVP (Wahl 2015).[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1981 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.583 Einwohner. Trotz negativer Wanderungsbilanz (–84 und –3) nahm die Einwohnerzahl bis 1991 auf 1.607 und bis 2001 auf 1.763 Personen zu, da die Geburtenbilanz stark positiv war (+108 und +159). Von 2001 bis 2011 war die Abwanderung stärker, sodass die Bevölkerungszahl auf 1.743 zurückging.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Peter am Wimberg

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort war Hauptdrehort des 6-teiligen Fernsehdramas Die Alpensaga.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Aufstellung der Gemeinden der oberösterreichischen Landesregierung im Internet und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. Abgerufen am 24. April 2019.
  4. Land Oberösterreich, Ergebnisse der Wahlen 2015. Abgerufen am 24. April 2019.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Sr. Peter am Wimberg, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 24. April 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Peter am Wimberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien