Sankt Veit im Pongau

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Marktgemeinde
Sankt Veit im Pongau
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Veit im Pongau
Sankt Veit im Pongau (Österreich)
Sankt Veit im Pongau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Hauptort: Sankt Veit im Pongau
Fläche: 56,84 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 13° 9′ OKoordinaten: 47° 19′ 50″ N, 13° 9′ 20″ O
Höhe: 764 m ü. A.
Einwohner: 3.881 (1. Jän. 2021)
Postleitzahlen: 5600, 5620, 5621, 5651
Vorwahl: 06415
Gemeindekennziffer: 5 04 20
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Markt 12
5621 Sankt Veit im Pongau
Website: www.stveitpongau.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Brugger (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2019)
(21 Mitglieder)
   
Insgesamt 21 Sitze
Lage von Sankt Veit im Pongau im Bezirk St. Johann im Pongau
Bad GasteinAltenmarkt im PongauBad HofgasteinBischofshofenDorfgasteinEben im PongauFilzmoosFlachau (Salzburg)ForstauGoldegg im PongauGroßarlHüttauHüttschlagKleinarlMühlbach am HochkönigPfarrwerfenRadstadtSt. Johann im PongauSt. Martin am TennengebirgeSankt Veit im PongauSchwarzach im PongauUntertauernWagrain (Pongau)WerfenWerfenwengSalzburgLage der Gemeinde Sankt Veit im Pongau im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick über St. Veit
Blick über St. Veit
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sankt Veit im Pongau ist eine Marktgemeinde mit 3881 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) im Salzburger Land im Bezirk St. Johann im Pongau in Österreich. Der Ort ist erster heilklimatischer Kurort in Salzburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt gut 50 Kilometer südlich von Salzburg im Salzachpongau im Salzburger Land an der Salzach. Bis nach St. Veit fließt die Salzach von West nach Ost; danach dreht sie sich um ein Knie und fließt durch das Bischofshofen-St.-Johanner Becken genau von Süd nach Nord weiter. Nördlich steht der Hochglocker (1590 m ü. A.) der Dientner Berge (Salzburger Schieferalpen), südlich die Höllwand (2287 m ü. A.) der Ankogelgruppe (Hohe Tauern).

Der Gutteil der Gemeinde liegt auf einem Höhenplateau. Kalte Nordwinde werden durch die nordseitige Erhebung des Hochkönigs stark abgeschwächt; die kalte Luft im Winter kann vom Plateau in das Salzachtal abfließen. Die warmen Südwinde können über das Gasteiner- und das Großarlertal – beide Täler ziehen sich von Süd nach Nord – nach St. Veit ziehen. Durch die Lage auf einem Plateau im Salzachtal zählt St. Veit zu den ganz besonders sonnenreichen Orten (zur Wintersonnenwende am 21. Dezember knapp sieben Stunden Sonnenschein im Ortszentrum). Daher nennt sich die Gegend Salzburger Sonnenterrasse.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst sechs Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2018[1]):

Die Gemeinde gliedert sich nicht in mehrere Ortschaften, zur einzigen gleichnamigen Ortschaft Sankt Veit im Pongau zählen die weiteren Ortsteile

Zählsprengel sind St. Veit-Zentralgebiet für den Ort und St. Veit-Umgebung für den Rest der Gemeinde. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk St. Johann im Pongau und gehört zum Salzburger Planungsverband Pongau, sowie zum Tourismusverband Salzburger Sonnenterrasse.

St. Veit liegt etwas oberhalb der Salzach bei Schwarzach. Die KG Schwarzach II umfasst Teile von Schwarzach im Pongau, die bei der Gemeindetrennung 1906 bei Sankt Veit verblieben waren, und bilden die Umgebung des Orts. Am Fluss liegt östlich Grafenhof, am Veitbach darüber Obergrafenhof. Den Wengerbach bei Schwarzach hinauf liegen Pichl, Stein, der Urpaß und Viellehen über Goldegg am Filzkogel. An Harbergbach und Putzengraben am Hochglocker liegt Oberlehen. Die andere Salzachseite (die Schattseite in Süden) umfasst Untersberg (Nieder- und Oberuntersberg) am Heukareck, und Klamm taleinwärts an der Gasteiner Ache.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

∗∗ Mühlbach am Hochkönig
Goldegg
Schwarzach i.P.
Goldegg
Nachbargemeinden Sankt Johann im Pongau
Lend (Bez. Zell am See / Pinzgau) Dorfgastein Großarl
Das Gemeindegebiet umfasst den Markt Schwarzach und einen Gutteil von Goldegg jeweils nördlich und südlich.
∗∗ An Dienten am Hochkönig, Bezirk Zell am See, grenzt Sankt Veit nicht.

Hauptort der Gemeinde [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt Veit im Pongau (Hauptort einer Marktgemeinde)
Katastralgemeinde St. Veit
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Johann im Pongauf8, Salzburg
Pol. Gemeinde Sankt Veit im Pongau
f5
Koordinaten 47° 20′ 56″ N, 13° 12′ 17″ O
Höhe 764 m ü. A.
Gebäudestand 352 (2001f1)
Fläche d. KG 85,15 ha
Postleitzahl 5621 St. Veit im Pongau
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeinde-Nummer 55125
Zählsprengel/ -bezirk St. Veit-Zentralgebiet (50418 000)
ZSP mit Landeskrankenhaus und Wimm.
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenbox
f0
f0

BW

Hauptort der Gemeinde, wie auch Ortschaft (Ortsteil) und Katastralgemeinde (St. Veit), ist der Marktort Sankt Veit im Pongau.

Der Ort befindet sich gut 4 Kilometer südwestlich von St. Johann im Pongau. Er liegt auf einer linken Talterrasse des Salzachtals nördlich des Flusses auf um die 760 m ü. A. Höhe, oberhalb von Schwarzach im Pongau knapp 200 Meter über dem Talgrund, am Fuß Hochglockers (1590 m ü. A.) dem südöstlichsten Gipfel der Dientner Berge, um die den die Salzach ihr Knie macht.

Der Ort umfasst das alte Kirchdorf (Markt St. Veit), unterhalb die Siedlungen auf den ehemaligen Fluren Pfarrfeld, Pfarrleiten und die Lindenweg-Siedlung mit Wimm bis hinunter an die Sankt Veiter Straße (L211, darunter verläuft der Schönbergtunnel, der Umfahrungstunnel der B 311), sowie oberhalb die Siedlungen auf den Bürgerwiesen und dem Stöcklfeld (Langmoos, Sonnfeld), die Landesklinik und die Ortslagen Mösllehen. Wimm, Krankenhaus und Mösllehen liegen schon in der Katastralgemeinde Schwarzach II.

Der Ort umfasst knapp gut 350 Gebäude mit etwa 1600 Einwohnern (Zählsprengel St. Veit-Zentralgebiet; Stand 2001).

Nachbarorte, -ortschaften und -katastralgemeinden:
Pichl (Gemeinde Sankt Veit)|Pichl (O) Schwarzach II (KG)
Pichl-Dorf

Stein (O)

Nachbargemeinden Obergrafenhof
Schwarzach im Pongau (O u. KG, Gem. Schwarzach i.P.)
Grafenhof (O u. KG)
Die KG Schwarzach II umfasst die KG St. Veit von West bis Südost

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Schernberg

Bereits in der frühen Bronzezeit bestand eine Siedlung am Klinglberg. Die Siedlung war mit einem Wall befestigt und stand bereits im Zusammenhang mit dem Kupferbergbau. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der Salzach bis in die Nähe von der Stadt Salzburg transportiert hat. Auch nahe dem heutigen Schwimmbad gab es eine Siedlung.

In der jüngeren Eisenzeit, zirka 450 bis 15 v. Chr., war St. Veit im Pongau von den Kelten besiedelt. Im Seelackenmuseum sind viele Fundstücke aus der Bronzezeit und aus der Eisenzeit.

Auch in der Römerzeit gab es Siedlungen in St.Veit. Es ist ein Standort einer römischen Villa bekannt. Im heutigen Schwarzach wurde eine kleine, römische Befestigungsanlage gefunden. Diese schützte zwei wichtige Handelswege die von Salzburg über St.Veit über den Korntauern in Gastein bzw. über die Großglockner Hochalpenstraße nach Süden führten.

Stadttor St.Veit.jpg

Zwischen 800 und 1100 entstand eine der ersten Pfarren innergebirg. In einer Schenkungsurkunde des Salzburger Erzbischofs Gebhard aus dem Jahre 1074 wurden der Ort sowie die Pfarre („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St. Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen Pongaues und wurde 1244 an das Salzburger Domkapitel übertragen. Seit 1807 ist St. Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.

Das Schloss Schernberg, das vor der Trennung von St.Veit und Schwarzach auch im Gemeindegebiet lag bestimmte jahrhundertelang das Geschehen in der Region. Die Burg wurde 1193 erstmals urkundlich erwähnt und 1555 in ein Schloss umgebaut.

Im Spätmittelalter wurde St. Veit zur regelmäßigen Marktanlage. 1284 erfolgt die erste Bezeichnung als „forum“ (Marktort). Das Marktrecht wurde 1425 schriftlich festgelegt.

Der Pongau war das Zentrum der Salzburger Protestanten. Im Jahre 1731 mussten 3 100 evangelische Christen das Gebiet von Goldegg und St. Veit im Pongau verlassen.

Bis 1906 gehörte die heutige Marktgemeinde Schwarzach zur Ortsgemeinde St. Veit.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Fuße des Südhanges vom Hochglocker befindet sich die in den Jahren 1912/1913 gegründete Lungenheilstätte Grafenhof, heute Landesklinik Sankt Veit im Pongau. Errichtet wurde diese Anstalt vom Volksverein zur Bekämpfung der Tuberkulose im Kronlande Salzburg unter Vorsitz von Prälat Alois Winkler.[3] Darüber wurde im Juni 2018 die Kinder- und Jugendrehabilitation Leuwaldhof als erste Kinderrehabilitation in Österreich errichtet.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Sankt Veit im Pongau

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Sankt Veit im Pongau[5]

Kloster Maria im Paradies auf der ehemaligen Kinderalm: 1985 vom Orden der Schwestern von Bethlehem gegründet

Pfarrhof St.Veit: Der dreigeschoßige Pfarrhof südlich unterhalb der Kirche ist im Kern spätmittelalterlich und wurde 1753 umgebaut.

Mittelalterlicher Pfarrhof mit Fürstenzimmer

Landesklinik Sankt Veit im Pongau: 1912/1913 im Jugendstil als Lungenheilanstalt Grafenhof erbaut. In ihm wurde auch der Schriftsteller Thomas Bernhard behandelt. Unter anderem schrieb Bernhard das Buch „Die Kälte. Eine Isolation“ über seine Krankheit (Lungentuberkulose) und seinen Aufenthalt hier. Heute findet man zur Erinnerung an den Schriftsteller einen nach ihm benannten Wanderweg, der in der Nähe der Landesklinik beginnt.

Heilig-Kreuz-Kapelle auch 1912/1913 als Teil des Ensembles der Lungenheilanstalt Grafenhof im Jugendstil erbaut, steht heute unter Denkmalschutz

Verwalterhaus/Obermairhaus: Das ebenfalls mittelalterliche Verwalterhaus oder Steinwendthaus bzw. Obermairhaus war mit dem Burgrecht versehen und war Sitz des Verwalters der Gemeinde.

Verwalterhaus mit Burgrecht

Messnerhaus: Das Messnerhaus ist eines der historischen Markthäuser und wurde 1776 erbaut.

ehemaliger Gasthof Grafenhof: Mittelalterliches Markthaus, vormals Lochwirtshau, ab 1915 zur Lungenheilanstalt gehörendes Gasthaus im Ortszentrum

Marktplatz St.Veit: Geplanter Marktplatz aus dem 12. Jahrhundert, einige Gebäude und ein Teil der Befestigungsmauer mit einem Tor sind noch erhalten.

Schisterwast-Haus: Markt 13, ehemaliges Gerichtshaus, erbaut 1702

Peckenhaus: mittelalterliches Markthaus zwischen ehemaligem Gasthof Grafenhof und Verwalterhaus

Wimmgut: Mittelalterlicher Bauernhof, zwischenzeitlich für die Versorgung der Lungenheilanstalt Grafenhof genutzt.

Wimmkapelle: neugotische Kapelle, erbaut im Jahre 1885

Großklingelberggut: Spätgotischer Bauernhof von ca. 1500 auf dessen Areal ein römischer Gutshof stand.

Hochrainberggut: Historisches Bauerngut von 1530 (Südlicher Teil), der nördliche Teil stammt aus dem 18. Jahrhundert

Buckelmühle: zum Teil erhaltene Mühle aus dem 17. Jahrhundert, heute als Ferienhaus genutzt

Außerklingelbergkapelle: Kapelle am östlichen Rand des Gemeindegebietes nahe der "schönen Aussicht", erbaut ca. 1800

Pichldorfkapelle: erbaut 1783

Pulverhaus: ehemaliges Lager für Schwarzpulver für den frühneuzeitlichen Kupferbergbau, erbaut 1539, heute wird es an Gäste vermietet

Pfarriachsteinkapelle: denkmalgeschützte Kapelle, erbaut 1523, im Jahre 1732 renoviert, barockisiert und evangelisch

Ehemals in St.Veit gelegene, heute in Schwarzach liegende Gebäude:

Schloss Schernberg: Burg aus dem 11. Jahrhundert, um 1550 umgebaut zu Schloss mit Renaissanceelementen, besonders in der Kapelle sind noch gotische Elemente aus der Burg erhalten.

Ehemaliges Missionshaus Schwarzach: 1741 von den Benediktinern der Universität Salzburg zur Verhinderung eines erneuten Aufflammens der Protestantenbewegung innergebirg errichtet.

Kath. Pfarrkirche, Vikariatskirche, Spitalskaplaneikirche zur unbefleckten Empfängnis Mariae ebenfalls nach der Protestantenvertreibung im Rokoko errichtet, nach Plänen von Pater Bernhard Stuart (Architekt von Schloss Leopoldskron)

Seelackenmuseum Bauernhaus aus 1738

Museen und Themenwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seelackenmuseum; Heimatmuseum; denkmalgeschütztes Bauernhaus Wallnergut mit Seelackenmühle[6]

Schaubergwerk Sunnpau: Bronzezeitliches Kupferbergwerk

Erzweg Kupfer: Die Gemeinde St.Veit ist Teil des UNESCO Geopark Erz der Alpen und somit führt auch das Herzstück des Geoparks, der Erzweg Kupfer durch St.Veit. Der Themenweg mit fünf Etappen beginnt beim Seelackenmuseum und führt über Mühlbach und Bischofshofen nach Hüttau.

Thomas Bernhard Weg: Zu Ehren des Schriftstellers Thomas Bernhard, der als Jugendlicher Patient in der Lungenheilanstalt in St.Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der Thomas Bernhard Weg im Ortszentrum von St.Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der Volksschule.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Veit im Pongau ist auch einer der Schauplätze des Romans „Schonzeit“ des österreichischen Schriftstellers O. P. Zier. Die männliche Hauptperson des Romans, Rupert, ein Deserteur im Zweiten Weltkrieg, versteckt sich zum Schluss auf einem Bauernhof in St. Veit im Pongau.

Theatergruppe St. Veit: Bei der Verleihung des Ferdinand-Eberherr-Preises 2009, eines Theaterpreises der Salzburger Nachrichten, errang die Theatergruppe St. Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von Daniela Gnoycke.

St. Veit als Filmkulisse Die Bavaria Filmgesellschaft drehte 1941 die Außenaufnahmen zu dem Film "Der scheinheilige Florian". 1984 entstand in St. Veit ein Fernsehfilm über die Kindheit Karl Heinrich Waggerls unter dem Titel "Das ist die stillste Zeit im Jahr" als Coproduktion von ORF und ZDF nach einem Drehbuch von Tobias Reiser und Ernst Pichler. Zum größten Teil wurde im jahrhundertealten Bauernhaus Hochrainberg gedreht.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeamt St.Veit.jpg

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 19 Mitglieder. Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen hat/hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung

Jahr 2004 2009 2014 2019
ÖVP 10 10 12 13
SPÖ 8 7 6 6
FPÖ 1 2 3 -
FPS - - - 2
Bürgermeister
  • 1983–1993 Richard Donauer (ÖVP)[8]
  • 1993–2008 Franz Lainer (ÖVP)[9]
  • 2008–2018 Sebastian Pirnbacher (ÖVP)[10]
  • seit 2018 Manfred Brugger (ÖVP)[11]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen at st veit.png

Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) des Gemeindewappens lautet:

„Im roten Schilde die Darstellung des hl. Veit, nämlich der unbekleidete Oberkörper eines jugendlichen Mannes mit zum Gebet gefalteten Händen und goldnimbiertem Haupte, der aus einem auf einem niedrigen, brennenden Scheiterhaufen ruhenden schwarzen Kessel hervorragt.“

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alois Winkler (1838–1925), Landeshauptmann
  • Balthasar Linsinger (1902–1986), Pfarrer, Gerechter unter den Völkern, geboren in St. Veit
  • Reinhard Schwarzenberger (* 1977), Skispringer (Bronze bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano und bei den Weltmeisterschaften 1999 in Ramsau)
  • Michael Gruber (* 1979), Nordischer Kombinierer (Gold im Teambewerb bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2003 in Val di Fiemme, Gold mit der Staffel bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sankt Veit im Pongau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CSV-Datei aus REGIONALINFORMATION.zip (1.221 kB); abgerufen am 12. Jänner 2019
  2. Kowanda, Jacqueline: Übersicht über die Veränderungen bei den Gerichtsbezirken/Bezirksgerichten und Katastralgemeinden im Land Salzburg ab 1850 (Stand: März 2007). In: MGSLK 148, 2008, S. 237–294
  3. Oskar Dohle: „150 Jahre Salzburger Landeshauptleute 1861–2011“, Salzburg, 2011, S. 22 ff.@1@2Vorlage:Toter Link/service.salzburg.gv.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  4. Leuwaldhof | Für ein Leben nach dem Krebs vom 12. November 2018 in Vamed.com
  5. Sehenswürdigkeiten (hist.). stveitpongau.at
  6. Seelackenmuseum St. veit (Memento vom 28. Mai 2015 im Internet Archive)
  7. Heimatbuch St. Veit "Unsere Marktgemeinde einst und jetzt" von Karin Lindenthaler
  8. Richard Donauer. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  9. Franz Lainer. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  10. Sebastian Pirnbacher. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  11. Manfred Brugger. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.