Sannes (Vaucluse)

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Sannes
Wappen von Sannes
Sannes (Frankreich)
Sannes
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Apt
Kanton Pertuis
Gemeindeverband Communauté de communes Territoriale Sud-Luberon
Koordinaten 43° 45′ N, 5° 29′ OKoordinaten: 43° 45′ N, 5° 29′ O
Höhe 273–360 m
Fläche 4,6 km2
Einwohner 200 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 43 Einw./km2
Postleitzahl 84240
INSEE-Code

Kapelle von Sannes

Sannes ist eine französische Gemeinde mit 200 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Pertuis im Arrondissement Apt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sannes befindet sich im Südosten des Départements Vaucluse und ist von den Gemeinden La Motte-d’Aigues, Cabrières-d’Aigues, Cucuron und Ansouis umgeben. Nächstgrößere Stadt ist Pertuis im Süden (7 km).[1]

Im Norden der Gemeinde erhebt sich das Gebirge des Luberon mit dem Regionalen Naturpark Luberon, zu dem das Gemeindegebiet gehört. Südlich von Sannes liegt das Tal der Durance.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Route départementale D27 verläuft auf west-östlicher Achse von Cucuron kommend weiter in Richtung Grambois.

Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Pertuis, mit dem man Anschluss an die Städte Lyon, Marseille und Aix-en-Provence erhält.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sannes wurde 1045 zum ersten Mal unter dem Namen Castrum Aciane erwähnt. Der heutige Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs: das Wort sagno bedeutet „Moor- oder Sumpfland“. Im Provenzalischen änderte sich die Bedeutung zu einer Art Schilfgras.[2]

Im Mittelalter gehörte Sannes zur Familie Sabran aus Ansouis, deren Herrschaftsanspruch 1468 durch ein Gerichtsurteil bestätigt wurde.[2] Im frühen 18. Jahrhundert ging Sannes durch Heirat an das Haus Saqui de Collobrières über. Nach der Französischen Revolution erhielt Sannes Gemeinde-Status und damit seine Unabhängigkeit zurück.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008
Einwohner 93 80 124 101 131 167 165 165

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gallo-römischer Friedhof südöstlich des Gutshofes Clots
  • Schloss Sannes (17. Jahrhundert)
  • Schloss La Martialis
  • Romanische Kapelle St-Pierre, umgebaut im 17. und 18. Jahrhundert
  • Oratoire Ste-Anne

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sannes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. a b Sannes bei luberonweb.com. Abgerufen am 29. August 2012.